Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

Dieses Thema "Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde? - Handelsrecht" im Forum "Handelsrecht" wurde erstellt von Ringabel, 14. Januar 2014.

  1. Ringabel

    Ringabel Boardneuling 14.01.2014, 22:42

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    Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Hallo,

    nehmen wir einmal folgenden fiktiven Fall an:

    Ein Kunde (K) kauft bei einem Online-Händler ein neues Smartphone. Nach etwa vier Monaten bilden sich unschöne Haarrisse im Gehäuserahmen des Gerätes. Nach einer kurzen Recherche im Internet findet K heraus, dass sehr viele Käufer des gleichen Smartphone-Modells das gleiche Problem haben. Es kristallisiert sich heraus, dass es sich um einen Serienfehler dieses Handymodells handeln muss.

    Das Gerät ist K niemals heruntergefallen und wurde seit dem ersten Tag in einer Original-Schutzhülle des Herstellers genutzt.

    K möchte, dass der Händler seinen Gewährleistungspflichten nachkommt und verlangt ein mangelfreies Neugerät. Der Online-Händler schickt K nun ein Retouren-Label per Mail zu und bittet um das Zusenden des Gerätes. Der Händler sagt, dass K ein mängelfreies Gerät zurückbekommt, sollte es sich um einen Gewährleistungsfall handeln.

    Frage: Muss K das Gerät vorab an den Händler senden? Wenn ja, wäre das ja ein nicht unerhebliches Risiko. Der Händler könnte das Gerät doch theoretisch mutwillig beschädigen und den Schaden dann K zuschustern, um keine Gewährleistung leisten zu müssen. K könnte in diesem Fall nicht beweisen, dass der Schaden nicht von ihm stammt.

    Wie sollte K sich verhalten?
     
  2. mayerei

    mayerei V.I.P. 14.01.2014, 22:53

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    K könnte zum onlinehändler vorbeifahren und das handy während der gesamten Zeit im Auge behalten. Kost und Logis zahlt der Onlinehändler.

    Ist die Frage ernst gemeint?
     
  3. Ringabel

    Ringabel Boardneuling 14.01.2014, 23:02

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Was ist an der Frage falsch?

    Vielleicht hätte folgendes noch erwähnt werden sollen: K hat zunächst in mehreren E-Mails an den Händler auf die Gewährleistung pochen müssen. Die erste Mail wurde drei Wochen lang nicht beantwortet. Nach der zweiten Mail wurde K auf die Herstellergarantie verwiesen. Nach der dritten Mail ebenfalls. Erst nach der Androhung der Einschaltung eines Rechtsanwaltes erhielt K (nach der insgesamt vierten Mail) ein Retouren-Label.

    Ergo: Das Vertrauen gegenüber dem Händler ist gleich 0. K's Sorge daher sehr berechtigt und realistisch.

    Die Frage ist daher ganz einfach: Kann K das mangelhafte Gerät auch erst nach Erhalt eines Austauschgerätes zurückschicken, oder hat der Händler das Recht, das mangelhafte Gerät zuerst zu erhalten (= volles Risiko bei K)?
     
  4. mayerei

    mayerei V.I.P. 14.01.2014, 23:05

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Der Händler hat das Recht zu prüfen OB und gegebenenfalls WELCHER Mangel vorliegt. BEVOR er anerkennt, das ein Mangel vorliegt. Alles andere wäre doch auch ziemlich unrealistisch.

    Wenn K so wenig Vertrauen in den online-Händler hat, kann er immer noch zum Händler an der Ecke gehen - ja ist ein paar € teuerer, aber mann muss halt wissen was einem als Kunde lieber ist.
     
  5. werists

    werists V.I.P. 14.01.2014, 23:13

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Da wäre doch das Risiko gleich, wenn der Verkäufer behauptet das der K das Gerät zerstört hat kann er Schadensersatz vom K verlangen.

    Würde der Händler das Gerät beschädigen wären die vorhandenen Haarrisse nicht verschwunden sondern nur zusätzlich da. Ein Gutachter kann das sehr wohl unterscheiden und der Händler würde sich strafbar machen.

    Der Händler wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nichts anderes tun als das Gerät an den Hersteller zu senden.

    Den Zustand des Teils kann K vorher fotografieren, (fachkundige) Zeugen betrachten lassen, etc.
     
  6. Ringabel

    Ringabel Boardneuling 14.01.2014, 23:24

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Viele Regeln in der deutschen Juristerei erscheinen (für Laien) unrealistisch. Daher ist die Frage so oder so berechtigt, wenn man selbst kein Jurist ist, würde ich mal behaupten.

    Wenn ein Online-Händler aufgrund seiner 99% positiven Bewertungen seriös und vertrauenserweckend wirkt, sich hinterher in der Praxis dann aber als absolute Service-Niete entpuppt, kann K nun wirklich nichts dafür. Um die paar gesparten € geht es K dabei vermutlich eher nicht. ;)

    Danke jedenfalls für die Antwort zu meinem kleinen Fallbeispiel!

    Stimmt natürlich, hast ja vollkommen recht...

    Gut, solange dies alles im Rahmen der Gewährleistung passiert, ist dagegen ja nichts einzuwenden, bzw. hat K nicht zu kümmern.

    Dieses "etc." wäre für K sicherlich noch interessant. Mehr als Fotografieren und durch Zeugen betrachten lassen fällt mir nämlich gerade leider auch nicht ein.
     
  7. mayerei

    mayerei V.I.P. 15.01.2014, 09:13

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Ich bin auch Laie:
    Mann stelle sich vor K kauft einen Neuwagen und behauptet, der hätte einen Mangel, jetzt soll der Händler dem K erst ein neues Auto hinstellen, bevor K es in die Garage fährt? In der Praxis würde das bedeuten, das jeder Händler 2 Autos vorrätig haben müsste, wenn er eines verkauft.

    Um bei unserem Fall zu bleiben; was passiert, wenn das Ersatzhandy auch ein Schaden hat? Muss der Händler jetzt ein drittes liefern?

    Und K kann sich auch ganz leicht in die Rolle des Händlers versetzen: Es gibt diese Ebayfäden zuhauf: K verkauft sein altes Handy per Kleinanzeige, der Käufer behauptet (!) es hätte einen Mangel: Soll jetzt K erst ein zweites Handy kaufen und dem Käufer zur Verfügung stellen, um erst dann feststellen ob überhaupt ein MAngel vorliegt und wer den zu Verantworten hat? Das sind doch alles vollkommen unrealistische Szenarien, und dafür muss man auch nicht studiert haben, um festzustellen, dass diese Forderung absurd ist.
     
  8. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 15.01.2014, 11:43

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Ja. Selbstverständlich. Die Gewährleistungspflicht läuft doch weiter...
     
  9. mayerei

    mayerei V.I.P. 15.01.2014, 13:19

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    TomRohwer:
    Du hast die Frage nicht verstanden: K möchte erst neues Handy, dann sein kaputtes einschicken. Neues Handy auch kaputt, also möchte K neues (3.) Handy haben bevor er Nr. 1+2 einsendet: Das Spiel kann man dann weiter spielen á la "Stolperjungchen"! ;)
     
  10. Ringabel

    Ringabel Boardneuling 17.01.2014, 12:39

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Dass das absurd ist, ist klar. Aber es könnte ja durchaus sein, dass es zumindest beim ersten Einsenden so gehandhabt wird. Wie gesagt, bei unseren Gesetzen würde es mich zumindest nicht überraschen. Daher sei die Frage zumindest gestattet. ;)

    Egal, das Thema ist erledigt, denke ich. Meine Frage wurde hinreichend beantwortet. Danke an alle.
     
  11. Kataster

    Kataster V.I.P. 17.01.2014, 16:44

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Nicht nur das. Erkennt der Verkäufer Gewährleistung an und weicht nicht auf Kulanz aus, so startet die Verjährungsfrist mit der Neulieferung.

    Käufer oder auch Verkäufer können allerdings irgendwann geltend machen, dass ihnen das nicht 5x zuzumuten ist. Der Käufer kann dann vom Kauf zurücktreten und der Verkäufer kann die entstandenen Kosten als unzumutbar deklarieren.
     
  12. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 17.01.2014, 20:06

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Die Frage war, ob der Händler ein drittes Handy liefern muß, wenn das erste Handy ein "Gewährleistungsfall" wird und er dem Kunden ein zweites Handy als Ersatz schickt, und das dann auch noch in der Gewährleistungszeit zum Gewährleistungsfall wird.

    Und da lautet die Antwort ganz einfach: ja, das muß er.

    Daß der Händler nicht im Rahmen der Gewährleistung ein neues Gerät schicken muß, bevor er das erste Gerät erhalten hat und Nachbesserung probiert bzw. Ersatz leistet - das hatten wir vor Äonen schon geklärt.
     
  13. Ringabel

    Ringabel Boardneuling 11.02.2014, 19:54

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Ich krame den Thread nochmal heraus, weil mir noch eine zusätzliche Frage eingefallen ist. Nehmen wir dazu folgendes Szenario an:

    Der Kunde K schickt (nach Absprache mit dem Händler) das Gerät also zwecks Inanspruchnahme der Gewährleistung zum Händler und legt dem Paket ein kurzes Anschreiben bei, in dem er nochmals ausdrücklich und unmissverständlich sagt, dass er keine Reparatur sondern einen Austausch im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung wünscht.

    Zwei Wochen später (ohne je eine Nachricht vom Händler bekommen zu haben) bekommt Kunde K das Gerät repariert zurück. Kunde K kann beweisen, dass es sich nicht um ein Tauschgerät handeln kann, da die IMEI-Nummer des Geräts die gleiche ist, wie die des mangelhaften Geräts welches an den Händler geschickt wurde.

    Dem Paket liegen zudem keinerlei Unterlagen bei. Weder eine Bescheinigung, dass auf Gewährleistung getauscht wurde, noch dass repariert wurde, noch sonst irgendwas. Es befindet sich nur das reparierte Handy im Paket.

    Frage: Hat sich der Händler bereits strafbar gemacht? Liegt hier ein Betrugsfall vor? Kann bzw. sollte K den Händler anzeigen?
     
  14. zeiten

    zeiten V.I.P. 11.02.2014, 20:15

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    dreimal "nein".

    Der händler hat korrekt gehandelt. der kunde kann zwar nacherfüllung seiner wahl verlangen - also entweder reparatur oder neugerät. aber, der händler kann das verweigern, wenn es unverhältnismäßig ist (siehe § 439 abs. 3 bgb).
     
  15. Ringabel

    Ringabel Boardneuling 11.02.2014, 20:20

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    AW: Gewährleistung: Versand an Online-Händler = Risiko für Kunde?

    Hm, okay. Aber im zitierten Gesetz steht doch im ersten Absatz bereits:

    "Der Käufer kann als Nacherfüllung nach seiner Wahl die Beseitigung des Mangels oder die Lieferung einer mangelfreien Sache verlangen."

    Und dann soll es rechtens sein, dass der Händler ohne vorherige Rücksprache mit dem Kunden die Sache einfach reparieren lässt? Und wo fängt die Unverhältnismäßigkeit an?
     
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