Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

Dieses Thema "Gesetzliche Frauenquote in Deutschland? - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Malcolm Little, 27. Oktober 2012.

  1. Malcolm Little

    Malcolm Little Aktives Mitglied 27.10.2012, 01:12

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    Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Hallo Welt!

    Zu diesem Beitrag hat mich eine Stellenausschreibung als studentische Hilfskraft (SHK) bewegt, auf der ich las, dass die Hochschule die Gleichstellung von Frauen und Männern fördert, jedoch Frauen bei gleicher fachlicher Leistung jedoch bevorzugt berücksichtigt. Für mich ist das ein Widerspruch in sich.

    Die Frage, die sich mir in Bezug darauf stellt, ist, ob wir in Deutschland eine gesetzliche Frauenquote bzw. Genderquote, also eine „geschlechterbezogene Quotenregelung bei der Besetzung von [..] Stellen“ (Wikipedia) brauchen.

    Der Gedanke, der dahinter steckt ist, dass Frauen und Männer in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft gleichgestellt werden. Grund für diese Überlegung war, dass die Beteiligung der Frauen an politischen sowie wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil unverhältnismäßig ist und Frauen durchschnittlich in Bereichen mit schwächerem Einkommen vertreten sind.

    Einerseits spricht dafür, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau in der deutschen Verfassung (Art. 3 Abs. 2) geschrieben steht (Ist die Quote verfassungswidrig? – WiWo). Die Einführung einer Frauenquote würde jedoch zu einer Benachteiligung von Männern führen, wenn beispielsweise ein Unternehmen freie Arbeitsplätze hat, die es dann jedoch zu Lasten der besser qualifizierten Männer an Frauen vergeben muss, statt die Freiheit eingeräumt zu bekommen, selbst nach der entsprechenden Leistung abzuwägen (Diskriminierung von Männern beklagt – FAZ). Es sollte die Qualifikation im Vordergrund stehen.

    Abgesehen davon, dass die Einführung einer solche Quote einen „Eingriff des Staates in die Freiheit eines Unternehmers [darstellt], seine Firma von den Menschen führen zu lassen, die er am kompetentesten hält“, müssen Männer, die immense Überstunden auf sich nehmen, um auf der Karriereleiter weiter nach oben zu klettern, Frauen gegenüber ihrer Geschlechtszugehörigkeit wegen zurücktreten (Arne Hoffmann).

    Bei Neueinstellungen ist es bereits so, dass Frauen regelmäßig bevorzugt behandelt werden (Jobchancen: Das ist auch ungerecht! – Die Zeit).

    Aus subjektiver Sicht betrachtet, gibt es allerdings auch Frauen, die sich gegen eine solche Quote aussprechen. Die Begründung dafür liegt darin, dass sie wegen ihrer Leistung und nicht des Geschlechts befördert oder eingestellt werden wollen (Quotenfrau sein ist hart – Süddeutsche Zeitung). Darüber hinaus würde eine Frau in Führungsposition in die Schublade der ‘Quotenfrau’ gesteckt werden.

    Andererseits spricht für eine solche Regelung, dass dadurch, wie oben bereits angesprochen, die Demografie besser repräsentiert werden würde, wenn die unterschiedlichen Arbeitsbereiche die Bevölkerung widerspiegeln. So müsste daraufhin jedoch auch eine entsprechende Quotenregelung etwa für Behinderte, Homosexuelle und Migranten ausgearbeitet werden (GEW).

    Über das Thema lässt sich, wie man merkt, intensiv diskutieren und es gibt viele verschiedene Ansichten dazu. Wie man herausliest, bin ich gegen die Einführung einer solchen Regelung und befürworte eine alternative Regelung, die weder Frauen, noch Männer benachteiligt. Ich will nicht den Großteil der Argumentationsrichtungen abarbeiten, sondern wollte lediglich einen kurzen Überblick über die Situation darstellen und die Diskussion in den Raum werfen.

    Wie denkt Ihr darüber?
     
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  2. Brati

    Brati V.I.P. 27.10.2012, 01:30

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Zu langer Text. Ich möchte ihn nicht lesen müssen um mitzureden.
     
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  3. Malcolm Little

    Malcolm Little Aktives Mitglied 27.10.2012, 01:40

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Die groben Anhaltspunkte hatte ich wissentlich fett hervorgehoben.

    Kurzgefasst: Was spricht in deinen Augen für und was gegen die Einführung einer gesetzlich geregelten Frauenquote. :rolleyes:
     
  4. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 27.10.2012, 18:08

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Ich lese dann daraus, dass Du ein Mann bist.

    Das ist immer praktisch. Andere zur Diskussion auffordern, aber seine Meinung kundtun ohne eigene Argumente.

    Das kann dann wirklich bei der Diskussion um dieses Thema nur einem Mann passieren. Denn die Frauen müssten argumentieren, wenn sie etwas wollen. Für die Männer kann es bleiben wie es ist - ohne Argumente, will heißen, dann gleich möglichst ohne jede Diskussion.

    Und um dann doch mal meine Meinung kund zu tun: Es ist zunächst erst einmal dringend erforderlich durchzusetzen, dass Frauen für die gleichen Jobs auch die gleichen Gehälter bekommen. Zurzeit erhalten Frauen im Durchschnitt für die gleiche Arbeit mehr als 20 % weniger Lohn.

    Solange dieses Problem noch nicht gelöst ist, müssen wir uns m.E. noch nicht darum kümmern oder zumindest nicht vermehrt darum kümmern, dass Frauen in großer Zahl in Vorstandsetagen sitzen. Das würde dann am Ende auch nur dazu führen, dass die Vorstände für die Firmen deutlich billiger würden. Vielleicht aber die Firmen besser geführt.:)

    Aber diese Vorstandsetagengeschichte ist für die allermeisten Frauen ein Luxusproblem und solange Frauen mit kleinen und mittleren Einkommen nicht mal annähernd die Gehälter ihrer gleichgestellten Kollegen erhalten, sollten wir uns diesem Luxusproblem vielleicht nur aufgrund der bei Frauen möglicherweise häufiger vorhandenen emotionalen Komponente widmen.

    Deutlich wichtier erscheint mir aber das andere Thema.
     
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  5. Malcolm Little

    Malcolm Little Aktives Mitglied 27.10.2012, 18:41

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Dann verkennst Du, dass es auch Frauen gibt, die der gleichen Ansicht sind. Was die Argumente betrifft, habe ich versucht möglichst neutral in der Hinsicht welche herauszuschreiben, die ich selbst auch für zutreffend halte.
     
  6. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 27.10.2012, 18:48

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Nein, Malcom. Lies Dir mal durch, was ich weiter geschrieben habe - und ich bin kein Mann.

    Und ich schließe es daraus, wie Du Deine Meinung begründest. Nämlich gar nicht. Und nicht, weil ich nicht weiß, dass auch viele Frauen die zurzeit diskutierte Frauenquote für nicht so wichtig erachten. Das hatte ich ja erläutert.
     
  7. Malcolm Little

    Malcolm Little Aktives Mitglied 27.10.2012, 18:59

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Mir ging es im Grunde darum, zu wissen, wir ihr darüber denkt. Wie bereits erwähnt war meine Motivation zu dem Beitrag das zufällige Entdecken ebendieser Stellenausschreibung.

    Ich hätte sie verstanden, wenn es etwa eine Unterrepräsentation im besagte Bereich geben würde, dem ist jedoch nicht so, ich würde sogar behaupten, dass dort etwas mehr Frauen, als Männer beschäftigt werden.

    Das war halt mein Ansporn dazu. Ich habe/hatte nicht vor, jemanden mit diesem Beitrag anzugreifen. Es war mehr eine Art ‘das-finde-ich-aber-merkwürdig’, in Verbindung mit ‘wie-denken-andere-darüber’ und ‘was-könnte-man-noch-zu-dem-Thema-schreiben’. ;)
     
  8. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 27.10.2012, 19:07

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Mehr als die Hälfte weibliche studentische Hilfskräfte...oder als Professorinnen?

    Öfftentliche Arbeitgeber haben in der Regel schon seit vielen, vielen Jahren die Auflage weibliche Bewerber bei gleicher Eignung bevorzugt zu behandeln - wie auch, noch bevorzugter, Behinderte.

    In den unteren Ebenen klappt das dann häufig auch sehr gut - weiter oben wird es dünner.

    Das habe ich auch nicht so empfunden.

    Warum?

    Deshalb die Aufforderung von Brati und mir Deine Meinung zu schreiben und nicht die Zeitungsartikel zu zitieren.
     
  9. frierkatze72

    frierkatze72 Junior Mitglied 27.10.2012, 19:20

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Hallo ihr Zwei,

    jetzt fahrt mal Eure Krallen wieder ein - grins

    Also, wenn ich Euch mal meine Meinung zu diesem Thema mitteilen darf, und ich hab die Vortexte nur überflogen, dann muss ich zum einem dem Argument zustimmen, dass es endlich Standard sein muss, dass für gleiche Arbeit auch gleich entlohnt wird, das zum Einen...

    Aber ich muss auch sagen, und ich bin eine Frau, ich möchte niemals nur deshalb befördert werden, nur weil ich der Teil einer Frauenquote bin. Also man möchte mich doch bitteschön aufgrund meiner guten Leistungen die Kariereleiter hochstolpern lassen. Ich bin der Meinung, Leistung und Kompetenz sollen zählen, denn nur die sind doch für die Wirtschaftlichkeit förderlich, oder nicht?

    Was nützt mir Blondie in der Chefetage, wenn sie überhaupt keine Führungskompetenz hat, und von Betriebswirtschaft auch nur Grundwissen, das ist nun mal in einer solchen Position zu wenig.

    Ich denke, es sollt lediglich ein Umdenken in den Köpfen mancher Herren dahingehend erfolgen, dass man uns Mädels auch zutraut, solche Jobs zu meistern, und wir arbeiten ja dran, es dauert eben nur, wie jede gundsätzliche Umstellung.
    Sich an eine gesetzliche Quote zu halten, finde ich grundsätzlich falsch... :)

    LG Netty
     
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  10. Malcolm Little

    Malcolm Little Aktives Mitglied 27.10.2012, 19:24

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Studentische Hilfskräfte.
    Weil ich nicht verstehe, warum bei einer anteilig etwa gleich besetzten Beschäftigung jemand bevorzugt werden soll.
     
  11. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 27.10.2012, 19:27

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Weil möglicherweise hier erkannt worden ist, dass es nötig ist Frauen von Beginn an mehr zu unterstützen, damit sie irgendwann die Chance haben in der gleichen Zahl wie die Männer in höhere Positionen zu gelangen?

    Kann das ein Grund sein, Malcom?
     
  12. Kerzenlicht

    Kerzenlicht V.I.P. 27.10.2012, 19:35

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Dieses Argument kommt häufig, verkennt aber, dass bei der geforderten Frauenquote immer davon ausgegangen wird, dass die dort hin beförderten Frauen die gleichen Quallifikationen haben sollen, wie die dann nicht beförderten Männer.

    Und schön auch, von Dir als Frau, die Vorstandsdame dann mit "Blondie" und weiter unten uns "Mädels" zu betiteln. Das machen wir sicher auch bei den Herren, nicht wahr? Dann ist mein Vorstandsvoritzender jetzt Braunie und der Bursche und nicht wie bei Dir unten, doch wieder die Herren.

    Sprache - auch unsere Sprache und wie wir uns selbst betiteln - macht häufig enorm viel aus.

    Ja. Allerdings dauert es schon sehr, sehr lang.

    Ich finde sie erst dann falsch, wenn sich in den nächsten Jahren erweist, dass aufgrund der jetzt heftigeren Diskussion, die Frauen von ganz alleine in die Führungspositionen kommen.

    Aber nochmal: Mir ist zunächst viel wichtiger, dass unten bei den Gehältern etwas passiert.
     
  13. Malcolm Little

    Malcolm Little Aktives Mitglied 27.10.2012, 19:41

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Das kann ein Grund sein, ja.
     
  14. frierkatze72

    frierkatze72 Junior Mitglied 27.10.2012, 20:40

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    Also jetzt nimm mal die Betitelung der Herren und Damen mal nicht so wörtlich und fühl Dich nicht angegriffen.

    Ich meine lediglich, dass - wenn eine gesetzliche Frauenquote tatsächlich kommen sollte, an jeder höheren Position, die eine Frau besetzt, immer der bittere Beigeschmack haften würde, dass sie da sitzt, weil eine gesetzliche Quote zu erfüllen ist, nicht deshalb, weil sie kompetent und qualifiziert ist.

    Das kann unangenehme Konsequenzn haben, nämlich die, dass durch diesen bitteren Beigeschmack das Erwerben der Anerkennung der Mitarbeiter erschwert wird, weil eben bei diesen das Argument der Quotenbesetzung gebracht wird, somit besteht auch die Gefahr, dass diese Frauen belächelt werden... (und das, obwohl sie eigentlich richtig gut sind)

    Also ich bin froh, dass ich nicht auf eine gesetzliche Frauenquote angewiesen war, und ich bin der Meinung, dass das Umdenken bereits erfolgt. Aber Du hast recht, in manchen Regionen mahlen die Mühlen doch recht langsam, aber die Quote ist deswegen trotzdem nicht der richtige Weg.

    Und bezüglich der Gehälter habe ich Dir sofort recht gegeben....
     
  15. zeiten

    zeiten V.I.P. 27.10.2012, 20:45

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    AW: Gesetzliche Frauenquote in Deutschland?

    oooohhhh!!!! mein lieblingsthema!!!! frauenquote, frauenquote, frauenquote!!!!!! YEAH!

    hmmm...? ich schreib später noch ausführlich, wird aber interessant. jetzt muss ich erst was essen.

    mal kurz vorab, weil ich bei dem thema nicht an mich halten kann. ;):

    wir brauchen dirngend eine frauenquote für führungspositionen und wir brauchen ebenfalls dringend eine migrantinnen und migarnten-qutoe (wobei ich letzteres noch wichtiger halte). kommt aber nach der frauenquote automatisch, ds frauen gewiss in diese richtung steuern werden.



    hast recht, man könnte bei den positionen, wo es eh kein ungleichgewicht gibt, fairerweise bei gleicher qualifikation das los entscheiden lassen.

    im öffentlichen dienst wird allerdings nicht unterschieden zwischen führungspositionen oder sutdi-job. dh. die anweisung bei gleicher qualtifikation eine frau einzustellen zieht sich von unten bis oben durch. denn oben haben die frauen noch dringend nachholbedarf. weil gewiss unter profs oder in der amtsleitung, halt in den oberen etagen noch kein gleichgewicht besteht.


    warum nicht? meinst du, du dich unter den männer nicht einarbeiten zu können? oder hast du angst man könnte dir vorhalten, du wärst doch eh ein "blondie" - weil (quoten)frauen perse unqualifiziert sind?

    warum sollte das ein widerspruch sein?

    so wie du es darstellst, klingt es, als sei eine quotenfrau (offenbar automatisch) unqualifiziert...? wie kommst du darauf? meinst du es gäbe nicht genügend qualifizierte frauen? denke, dem ist nicht so.

    jepp! die realität sieht in der wirtschaft derzeit völlig anders aus: in den führunspositionen entscheidet derzeit die geschlechtszugehörigkeit. ;)

    zu "blondie" hat kerzenlicht ja schon geschrieben...


    naja, das umdenken könnte sich auch in den köpfen der frauem einstellen, die ihre geschlechtsgenossinen als "blondie" oder "mädels" bezeichnen. ;)

    wobei cih schon auch gern mal ein "mädel" bin. wenns um einen job geht, würde ich mich allerdings als frau bezeichnen.

    umdenken passiert selten so ganz "von allein". gewisse gesetzliche unterstützung ist daher wünschenswert.

    später mehr. :)
     
    Disk Lamer gefällt das.
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