Geld für die Begleitperson eines Behinderten?

Dieses Thema "ᐅ Geld für die Begleitperson eines Behinderten? - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von Marned, 12. Mai 2018.

  1. Marned

    Marned Aktives Mitglied 12.05.2018, 16:35

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    Geld für die Begleitperson eines Behinderten?

    Hallo zusammen,

    X hat im September 2017 einen Antrag auf Schwerbehindertenausweis gestellt. Nach mehreren amtlichen ärztlichen Überprüfungen wurde ihr Antrag nun endlich mal genehmigt (G - erhebliche Gehbehinderung). Da steht auch, dass die Entscheidung ab September 2017 wirksam, also ab dem Antragstellungsdatum. Außerdem bezieht sie ALG II, also hat sie Anspruch auf einen Beiblatt mit Wertmarke für die unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personennachverkehr ohne Eigenbeteiligung.
    Nun hat sie auch ein Formular für einen Antrag auf den eigentlichen Schwerbehindertenausweis und den Beiblatt mit Wertmarke.

    Wie sieht es denn aber damit aus, dass die Entscheidung schon seit fast einem Jahr wirksam? Hat sie irgendwelche nachträgliche Ansprüche? Sie musste z.B. bis jetzt für eine Fahrkarte immer bezahlen, obwohl sie es nicht hätte tun müssen, wenn die da schneller gewesen wären.
    Ich habe auch gehört, dass auch die Begleitperson etwas Geld für die Begleitung erhalten soll. Im Bescheid steht aber gar nichts darüber. Ich gehe davon aus, dass es einfach nicht stimmt und ich es falsch gehört habe, oder? Gibt es denn überhaupt ein zusätzliches Geld für mich oder für jemand anders?

    Danke
     
  2. Soualmi

    Soualmi V.I.P. 12.05.2018, 19:16

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    AW: Geld für die Begleitperson eines Behinderten?

    Ist auch ein "B" vermerkt? Dann kann zumindest ab sofort eine Begleitperson kostenlos mitfahren.
     
  3. Casa

    Casa V.I.P. 12.05.2018, 20:33

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    AW: Geld für die Begleitperson eines Behinderten?

    Wenn der Nachweis geführt werden kann, dass zusätzliche Kosten entstanden sind (also die Fahrkarten seit Antragstellung). Ferner muss die Verzögerung der Antragsbearbeitung eine Amtspflichtverletzung darstellen. Das wäre beispielsweise dann gegeben, wenn die Bearbeitung hätte schneller vollzogen werden können. Dabei halte ich bis 6 Monate für den Regelfall, vgl. Rechtsgedanke aus § 88 I SGG. 12 Monate halte ich für zu lang. So könnte Anspruch auf Ersatz des Schadens für den die 6 Monate übersteigenden Zeitraum geltend gemacht werden. Abzuziehen vom Schadenersatz wären die Kosten der Wertmarke für ein halbes Jahr.
     
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