Gebrauchtes Windows?

Dieses Thema "ᐅ Gebrauchtes Windows? - Internetrecht" im Forum "Internetrecht" wurde erstellt von willi007, 1. Juli 2015.

  1. willi007

    willi007 Boardneuling 01.07.2015, 22:16

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    Gebrauchtes Windows?

    Hallo!
    Computerkäufer A hat sich gerade einen neuen Computer gekauft, jedoch ohne ein Betriebssystem. A ist auf die in einem großen Internetauktionshaus angebotenen gebrauchten Windows Betriebssysteme aufmerksam geworden. Dort kann man einen so genannten Aktivierungsschlüssel erwerben, der nur etwa ein Fünftel von einer neuen Vollversion kostet. A stellt sich deshalb die Frage, ob er mit der Installation eines gebrauchten Windows über einen Aktivierungsschlüssel vielleicht Probleme bekommen könnte?
    Vielen Dank für Antworten
     
  2. Kataster

    Kataster V.I.P. 01.07.2015, 22:57

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Früher war es so, dass nur eine Installations-CD mit Code ein seriöses Angebot war. Oder ein Aufkleber und Code.

    Heute muss man lesen, was man mit dem "Kauf" und Download akzeptiert als Lizenzbedingungen. Der Käufer "als gebraucht" kann zwar in gutem Glauben kaufen, wenn er das nicht liest. Angesichts des Fünftels des Neupreises einer akutell gehandelten Softwareversion verkippt das aber womöglich.

    Probleme kann der Softwareanbieter dann durchaus machen, wenn der Erwerb gegen Gesetze oder Lizenzbedingungen verstößt. In diesem Falle hat sich der Erwerber nicht unbedingt strafbar gemacht, muss aber ggf. die nicht nutzbare und damit nach den §§433ff BGB mangelhafte Software beim Verkäufer reklamieren, ggf. vom Kauf zurücktreten und das Geld ggf. eintreiben oder einklagen.

    Kurz gefasst riskiert der Käufer vermutlich kein Strafverfahren, aber den Verlust des Kaufbetrages und eine nutzlose Ware. Leitet der Softwareanbieter rechtliche Schritte ein, so muss sich der Erwerber dagegen womöglich wehren und es kann sein, dass er auf den Kosten sitzen bleibt.

    OT: Früher verkauften u.a. die Verwerter von defekten Geräten die Lizenzen. Verkauft heutzutage jemand Lizenzen seit Jahren auf einer Auktionsplattform, so kann man unterstellen, dass es seine Ordnung hat. Einen Verstoß gegen die Lizenzbedingungen beim Erstkauf durch Weiterverkauf ist damit nicht ausgeschlossen.

    OT2: Ich persönlich würde schätzen, dass der Verlust des Kaufbetrages die wahrscheinlich schlimmste mögliche Folge ist. Alles andere sollte man durch das Argument des gutgläubigen Kaufes abwehren können bei Gebrauchtware. Da man nur einen Code erwirbt, ist das aber alles andere als wasserdicht.
     
  3. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 02.07.2015, 00:26

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Kann man nicht pauschal beantworten. Anders als Microsoft gern mal behauptet dürfen z.B. OEM-Versionen entbundled werden und Software-Lizenzen weiterverkauft werden.

    Wenn der Verkäufer einen korrekten Aktivierungsschlüssel liefert, ist das a) rechtens und b) funktioniert es problemlos.

    Wenn der Verkäufer einen nicht korrekten Aktivierungsschlüssel liefert, muß der Käufer sich an ihn halten. Nicht an Microsoft.
     
  4. Ron-Wide

    Ron-Wide V.I.P. 02.07.2015, 07:00

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    OT:

    Um solchen Schlüsselproblemen grundsätzlich aus dem Weg zu gehen, sollte man es mal mit einem anderen Betriebssystem versuchen. Bietet sich hier an, da ja ohne OS gekauft wurde.

    Beispielsweise eine LINUX-Distribution herunterladen und sie als Live-DVD brennen. Dabei wird an dem vorhanden Betriebssystem nichts verändert, da nur von der DVD alle notwendigen Systemdaten geladen werden.

    Betriebssystem und alle Software sind kostenfrei.
     
  5. Humungus

    Humungus V.I.P. 02.07.2015, 15:44

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Ach nee, igittigitt...

    ...wenn der ursprüngliche Eigentümer die Software nicht mehr verwendet, darf er sie weiterverkaufen, und sie darf auch erneut verwendet werden. Wie TR bereits sagte, ist MS mit seiner restriktiven Lizenzpolitik hart aufgelaufen.

    Ich habe schon mehrfach solche gebrauchten Lizenzen gekauft und nie Probleme gehabt - außer mit der völlig inkompetenten MS-Hotline, die natürlich auch beim Aktivieren wenig motiviert ist. Ein seriöser Softwareverkäufer hilft hier aber weiter.
     
  6. Wrzlfrzl

    Wrzlfrzl V.I.P. 02.07.2015, 15:56

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Es hat schon einen Grund, wieso Linux auf dem Desktop nicht mal 2% Marktanteil hat ;)
     
  7. Ron-Wide

    Ron-Wide V.I.P. 02.07.2015, 15:57

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Ach nee, igittigitt...

    Das macht man doch eigentlich nur, wenn man glaubt man sei nun mit MS für ewig verbunden. (n)
     
  8. Ron-Wide

    Ron-Wide V.I.P. 02.07.2015, 16:07

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Einer der Gründe ist, dass immer noch zu viele Menschen glauben, dass etwas was nichts kostet auch nichts taugt. Und mindestens ebenso viele glauben, dass sie mit einem neuen System nicht zurecht kommen, weil es zu kompliziert sei. Genau aus diesem Grund gibt es ja die Live-DVD's, die jeder auf seinem PC, egal welcher Gattung, ausprobieren kann - ohne Nachteil für das vorhandene OS.

    Ich behaupte sogar, dass die Umstellung von XP auf WIN 8 oder 10 viel mehr Schwierigkeiten bereitet, als die Umstellung auf ein neues OS.
    :bitte:
     
  9. Wrzlfrzl

    Wrzlfrzl V.I.P. 02.07.2015, 17:26

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Gründe,

    warum man Linux nicht für den Desktop benutzen sollte.


    Früher oder später trifft jeder im Internet auf einen der zahlreichen Linux-Fanboys (girls sind echte Mangelware), die mit den ständig selben Parolen ihr Heiligtum als das Beste seit der Ankunft des Messias preisen:

    - "Linux ist stabiler, schneller und zuverlässiger"
    - "Linux ist benutzerfreundlich"
    - "Linux ist kostenlos"

    Und früher oder später überlegt man sich dann, dieses Wunderwerk der Technik selbst auszuprobieren. Manche bleiben dann für immer dabei, die meisten aber kehren reumütig zurück. Warum?

    #1 - Linux ist instabil.

    Gut, der Linux Kernel selbst ist extrem zuverlässig und performant, sobald aber dann grafische Oberfläche und Anwenderprogramme ins Spiel kommen, ändert sich das radikal. Obwohl Linux ungleich Windows die Komponenten Betriebssystemkern und grafische Oberfläche wesentlich besser trennt, ist die Prozeßverwaltung zwischen den beiden Komponenten immer noch eine Katastrophe. Ein Anwenderprogramm kann ohne Probleme in einer Endlosschleife hängenbleiben, die damit den Desktop einfriert, so dass nur noch ein Neustart des Desktops hilft und offene Fenster und Programme im Nirvana verschwinden. Natürlich kann auch der Desktop selbst in regelmäßigen Abständen abstürzen, weil Treiber so und so sich nicht verträgt. Oder der ganze Rechner friert ein, weil die Trennung zwischen Kernel und Benutzeroberfläche zwar theoretisch besser ist, aber praktisch die Trennung eben doch nicht immer funktioniert.

    Der Fanboy mag jetzt einwenden, dass das selbstverständlich bei ihm nie so ist. Oder dass das nur passiert, wenn man die falschen Programme verwendet. Mag sein, aber ich habe seit Windows 98 keinen Bluescreen mehr gesehen, der nach Meinung der Linux Community bei Windows alle fünf Minuten auftritt. Und ich kenne Hunderte Anwender, die ihren Desktop über Monate laufen lassen, ohne dass sie Probleme bekommen, obwohl man Windows laut der Linux Community stündlich neu booten muss.

    #2 - Linux ist nicht benutzerfreundlich

    Warum sollte es benutzerfreundlich sein? Weil es sich leicht mit der Maus über grafische Tools konfigurieren lässt? Können andere Betriebssysteme seit 30 Jahren.

    #3 - Linuxer leben einsam

    "Als Linux-Nutzer stehen Ihnen Hunderte von Foren, Chats etc. zur Verfügung..." - Die Dir aber meistens nicht weiterhelfen. Als ich vor 20 Jahren damit anfing, Linux als Server-OS einzusetzen, war diese Linux-Gemeinde noch recht übersichtlich und dann manchmal bis meistens auch recht hilfreich. Dann Ubuntu & Co. ist der typische Linux-Foren-Nutzer aber eben kein blasser Geek mit Hornbrille mehr, sondern ein Fanboy, dessen Wissen nicht weit über "Du klickst da, dann da und dann da." hinausgeht. Wer sich allerdings mit der Frage "Also ich möchte hier Ubuntu als Nameserver konfigurieren und meine eigene Zone einbinden, allerdings nur als forward, wenn der Host nicht vorhanden ist" an diese Gemeinschaft wendet, sollte lieber nicht auf eine Antwort hoffen.

    #4 - Linux braucht spezielle Hardware

    Ja da mag der Fanboy nun einwenden "Aber stimmt doch gar nicht, Linux läuft sogar auf viel mehr Systemen als Windows!" Nun ja, das mag sein, insbesondere bei exotischen Plattformen. Nur betrifft das nicht die Peripherie, sondern lediglich die Rechner selbst. Wer also als Linux-User in den örtlichen Elektronikladen geht, sich dort Drucker anschaut und sich für das Multifunktionsgerät mit Fax und Scanner entscheidet, tut gut daran, sich erstmal drei Stunden im Netz zu informieren, ob dieses Gerät überhaupt von seiner Distribution unterstützt wird, ohne drei Tage irgendwelche Konfigurationen ändern zu müssen.

    Die Antwort auf so eine Aussage lautet dann meistens "Ja, daran sind aber nur die Hardware-Hersteller schuld, die unterstützen kein Linux". Ja und? Würden Sie freiwillig ein Auto kaufen, dass nur mit Benzin von Aral läuft, weil die als einzige Additiv GLC-942/4075 (nach 18 Uhr 942/4047) hinzufügt, ohne dass Ihr neues Auto nicht läuft? Na also. Wer möchte, kann selbstverständlich für eine bessere Welt sorgen und solche Hardwarehersteller boykottieren, ob das die Hardwarehersteller interessiert, ist die andere Frage.

    #5 - Linux Software taugt nix

    Tut mir leid, aber so ist es nun mal. Was ja auch kein Wunder ist, denn wer strengt sich wohl mehr an? Der Softwarehersteller, der pro verkaufter Lizenz 50 Euro bekommt? Oder der Hobby-Programmierer, der darauf hofft, dass jemand freiwillig auf seinen "Klicken Sie hier, um dem Autor 5 Euro zu spenden"-Button klickt?

    Dasselbe gilt selbstverständlich auch, oder noch mehr, für den Support: Wer das Scan-Programm X nutzen will, aber feststellen muss, dass es bei ihm nicht funktioniert, der muss darauf warten, dass der Autor des Programmes (ein Informatik Student aus Delhi) sich dieselbe Hardware kauft, um während der Semesterferien einen Patch zu programmieren.

    #6 - Linux kostet nix

    Linux kostet kein Geld, dafür aber Zeit und Nerven. Die anderen Betriebssysteme kosten über die Nutzungsdauer verteilt ungefähr 2 Euro pro Monat, das Argument gibt also nicht wirklich viel her.

    #7 - Linux ist zu wenig verbreitet

    Und es erhebet sich ein Wehklagen, denn der Fanboy schreiet laut "Ja das ist nur die Schuld der Monopolisten und der dummen Anwender, die nicht schlau genug sind, um das zu merken" Das nutzt aber alles nichts. Wenn Kunde Meier mir heute eine Datei schickt, die ich nicht aufmachen kann, dann werde ich mit dem Argument "Sie sind zu doof, installieren Sie Linux, dann wird alles einfacher" nicht viel Gewinn machen.

    Und für diejenigen, die jetzt schon mit den Hufen scharren und mir in die Tastatur hacken, dass ich doch keine Ahnung habe: Doch, hab ich. Ich habe vor 20 Jahren meine ersten Schritte mit Linux/Unix gemacht, war über 10 Jahre lang als Systemadministrator dafür tätig und nutze es immer noch als Server-OS. Ich habe auch schon diverse Anläufe unternommen, mit Linux-Desktops zu arbeiten. Irgendwann kam ich aber immer wieder davon ab. Manchmal, weil wichtige Software nicht lief, dann wieder weil die Kiste alle fünf Minuten abstürzte, sobald man Hardware so und so einsteckte.

    Gern geschehen.
     
  10. Humungus

    Humungus V.I.P. 02.07.2015, 17:31

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Wenn man 25 Jahre bei einem BS ist, ist es wie in einer Ehe: man weiß, was man kriegt und was nicht. Ich habs mit Linux probiert (und bin wahrlich kein Noob), und bin zur Erkenntnis gekommen, dass ich meine Zeit lieber mit MS verk-cke als mit Linux. Und die Argumente vom Wurzelfritz ziehen.
     
  11. zeiten

    zeiten V.I.P. 02.07.2015, 18:07

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Klar, weil du keinen Mac hast.... :D
     
  12. Humungus

    Humungus V.I.P. 02.07.2015, 18:33

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Hab ein iPad, das reicht mir vollauf. Nettes System zum Daddeln, weder für Surfen noch für Schreibarbeit auch nur im Ansatz zu gebrauchen. Ich hab übrigens lange an einem Macintosh gesessen und weiß, was Apple kann. Schnell und stabil, und Windows meist um Jahre voraus. Und? Übrigens ist der Marktanteil auch beim OS nur ein paar Prozent, der gierigen Lizenzpolitik sei Dank. Warum auch sollte sich jemand ein BS anschaffen, das kaum einer seiner Bekannten und Freunde hat? Da gibts nur spezifische Gründe, und die reichen nicht für die Masse.
     
  13. zeiten

    zeiten V.I.P. 02.07.2015, 18:49

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Was haben denn die Freunde und Bekannten damit zu tun?


    Der Grund ist, dass das Betriebssystem so einfach gestaltet ist, dass man es nach kürzester Zeit dauerhaft problemlos anwenden kann. Es gibt keine "Umstellungen" die ein neues Einarbeiten und Herumärgern erfordern. Du hast ein System, was du nicht "spürst", es funktioniert ohne, dass du dich überhaupt je damit auseinandersetzen musst. Ich setze mich seit über 15 Jahren nicht damit auseinander - und es läuft und läuft und läuft - und zwar noch genauso schnell wie am Anfang. Und sonst fragst du im Macuser Forum und bekommst nette und fachkundige Antwort.

    Ich habe an Windows Jahrzehnte zugebracht und mich ein Mal die Woche darüber geärgert. Seit ich Mac habe, ärgere ich mich ungefähr ein mal im Jahr.

    Sofern man nicht scharf auf Computerspiele ist, wüßte ich keinen Grund bei Microsoft zu bleiben.
     
  14. Humungus

    Humungus V.I.P. 02.07.2015, 18:53

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Ein Großteil der User braucht hier und da Hilfe, besonders die Anfänger. Außerdem ist die Software wesentlich verbreiteter und die Kommunikation über Programme damit leichter.

    Das kann man auch mit Windows, wenn man keine größeren Ansprüche hat.

    Ich weiß, dass OS benutzerfreundlicher ist als Win. Aber die schmale Verbreitung ist ein Problem (übrigens auch die Kosten für Hardware). Und wer einmal eingewindowt ist, wird sich selten umstellen.
     
  15. zeiten

    zeiten V.I.P. 02.07.2015, 19:52

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    AW: Gebrauchtes Windows?

    Eine Macuserin braucht keine Hilfe, weil sich das System von selbst erklärt. Ist wirklich so.

    Der Umstieg von Win auf Mac hat für mich damals ungefähr zwei Wochen gedauert. Das ist weniger als von einer Win-Version auf eine neuere Win-Version.


    Über welche Programme kommunizierst du denn so? Wer möchte kann ja sein microsoft-office-Paket mit Word, ecxel, outlook auch für den Mac haben - abgesehen davon gibt es dafür doch heute reichlich freie software, die auch nicht schlechter ist und absolut kompatibel (sofern man nicht grade mit access arbeitet oder großartig in makro-programmierung macht).

    Aber wie gesagt, du kannst doch problemlos original Microsoft-Office auf dem Mac haben und da hast du eine 1:1 Kompatibilität.


    Das verstehe ich nicht.


    Ich weiß nicht. Ich hab grade einen neues notebook gekauft incl. Betriebssystem (das ist ja beim Mac immer schon drauf - frau braucht also nix installieren, sondern einfach nur auf den Knopf drücken und alles ist gut. :D) 1.000 Euro - fertig. Dafür hast du dann ein Teil, was 10 Jahre seinen Dienst tut, wenn du keine großartigen Ansprüche stellst. Und wenn du vorher ein neues willst, verkaufst du das alte, die Preise für gebrauchte Macs sind stabil.

    Und warum? Weil die Dinger ausgereift sind. Es gibt ja nur eine Handvoll zur Auswahl, die ist aber tatsächlich ausgereift. Willst du einen vergleichbaren DOS-Rechner musst du mindestens das gleiche bezahlen. Zugegeben, es gibt keine Billigteile.


    Genau, der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
     
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