Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

Dieses Thema "Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen? - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von Berliner-1961, 4. Februar 2012.

  1. Berliner-1961

    Berliner-1961 Aktives Mitglied 04.02.2012, 00:29

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    Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Hallo
    Person A hat ein Problem mit AG B.
    B schickt A nächste Woche eine Person zum Einarbeiten für die Nachfolge. Anschließend will B Person A von der Arbeit freistellen. A hat aber nicht genug Überstunden / Resturlaub um die Zeit bis zur Kündigung zu überbrücken.
    Muss A das so hinnehmen? Was kann A machen?

    Gruß
    Berliner
     
  2. filter

    filter V.I.P. 04.02.2012, 11:35

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Wo ist das Problem? Was will A erreichen?
     
  3. Berliner-1961

    Berliner-1961 Aktives Mitglied 04.02.2012, 13:43

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    B will A ab dem 08.02. freistellen! A hat aber nicht genug Überstunden und Urlaub bis Ende des Monats? Dann hat er doch finanzielle Einbußen oder?
     
  4. filter

    filter V.I.P. 04.02.2012, 13:46

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Der AG kann den AN nur unter der Fortzahlung des vollen Gehalts frei stellen. Wurde die Freistellung bereits schriftlich übergeben?
     
  5. Casa

    Casa V.I.P. 04.02.2012, 13:48

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Nein.

    Der Arbeitgeber schuldet das Gehalt weiterhin, auch wenn er den Arbeitnehmer freistellt.

    Der Arbeitnehmer sollte sich die Freistellung schriftlich geben lassen, um nachweisen zu können, dass er freigestellt war. Unterschreiben sollte er nichts.

    Wenn der Arbeitgeber erwähnt, dass er den Arbeitnehmer unter Wegfall der Bezüge freistellen will, dann sollte der Arbeitnehmer dies nicht akzeptieren und täglich seine Arbeitskraft anbieten! Also anrufen (Einzelverbindungsnachweis, Zeugen die mithören) oder am besten noch schriftlich die Arbeitskraft anbieten.
     
  6. Berliner-1961

    Berliner-1961 Aktives Mitglied 04.02.2012, 18:24

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Die Freistellung geht Person A am Montag zu.
    Person A hat 4,5 Tage Urlaub und 17 Überstunden.

    Es sind aber vom 08. - 29.02. 16 Arbeitstage. Das heißt es fehlen nach Abzug von Urlaub und Überstunden immer noch 9,5 Tage?!?

    Unterschreiben wird A natürlich nichts.
     
  7. Casa

    Casa V.I.P. 04.02.2012, 19:38

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Ob die Zwangsbeurlaubung so einfach möglich ist, weiß ich gerade nicht.
     
  8. Berliner-1961

    Berliner-1961 Aktives Mitglied 04.02.2012, 20:31

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Sollte A einen Anwalt konsultieren?
     
  9. filter

    filter V.I.P. 04.02.2012, 20:43

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  10. Berliner-1961

    Berliner-1961 Aktives Mitglied 05.02.2012, 00:35

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    A ist schon unruhig... sehr unruhig sogar.

    Irgendwie habe ich mir zwar jetzt deinen Link durchgelesen... aber so ganz schlau bin ich nicht.

    Folgende Fragen sind (zumindest für Person A) noch offen:

    1. Auf der Seite steht was von der Anrechnung der Urlaubstage.. ist ja schön und gut. Wie sieht es mit Überstunden aus?

    2. Nehmen wir mal an, Person A würde während der Freistellung 2 - 3 Tage krank sein? Was für Auswirkungen hätte das?
     
  11. Casa

    Casa V.I.P. 05.02.2012, 01:31

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Über diese seltenen Fälle hinaus erkennen die Arbeitsgerichte eine einseitige Freistellungsbefugnis des Arbeitgebers in der Regel an,

    wenn das Arbeitsverhältnis bereits gekündigt worden ist und daher nur noch für die Dauer der Kündigungsfrist besteht,
    wenn die Kündigungsfrist eher kurz ist, d.h. etwa ein bis drei Monate dauert, und
    wenn der Arbeitnehmer einen erheblichen, der Kündigungsfrist in etwa entsprechenden Urlaubsanspruch und/oder Freizeitausgleichsansprüche hat.
    In solchen Fällen kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer unter Fortzahlung der Vergütung sowie unter Anrechnung auf Resturlaubs- und Freizeitausgleichsansprüche von der Arbeit freistellen, da er sonst aufgrund der bevorstehenden Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr in der Lage wäre, diese Ansprüche des Arbeitnehmers in Natur, d.h. durch bezahlte Freistellung, zu erfüllen.

    Da das Bundesurlaubsgesetz die Urlaubsabgeltung, d.h. das Ausbezahlen von Resturlaubstagen als nachrangig gegenüber einer Urlaubsgewährung in Natur ansieht, ist eine Urlaubsgewährung gegen Ende des Arbeitsverhältnisses zur Vermeidung einer Urlaubsabgeltung rechtlich erwünscht. Daher kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer unter solchen Umständen freistellen.


    Während der Krankheit kann natürlich kein Urlaub genommen werden.
     
  12. Berliner-1961

    Berliner-1961 Aktives Mitglied 05.02.2012, 10:16

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Es ist wie folgt:
    A hat bei B gekündigt. Kündigungsfrist sind 4 Wochen zum Monatsende und A hat zu Ende Februar bei B gekündigt.

    A hat seit Anfang letzter Woche Grippe und geht auch mit leichtem Fieber in die Arbeit und nun denkt A daran zum Arzt zu gehen und sich krank schreiben zu lassen. Bei dieser sogenannten Freistellung (sind ja nur noch 2 Tage dahin) ist es ja egal ob A krank ist oder ob A daheim ist oder??
    Zuletzt bearbeitet: 5. Februar 2012
     
  13. filter

    filter V.I.P. 05.02.2012, 10:30

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Unruhig bleiben ist bei uns ein Spruch, der meint genau das Gegenteil. Es ist eine Aufforderung ruhiger zu werden.
    A hat überhaupt keinen Grund unruhig zu sein!

    Ein Freistellung bis zur Ende der Kündigungsfrist ist überhaupt nichts aussergewöhnliches. Na gut, vielleicht bei Leihfirmen.


    1. Grundsatz: wenn der AG freistellt, dann muss er trotzdem den vollen Lohn zahlen!

    2. Wenn der AN noch Urlaub und Überstunden hat, dann erfolgt die Freistellung in der Regel unter Anrechnung des Urlaubs und der Überstunden.

    3. Man unterscheidet zwischen einer widerruflichen und einer unwiderruflichen Freistellung. Bei der widerruflichen Freistellung kann der AG den AN auch wieder zur Rückkehr an den Arbeitsplatz auffordern. Bei Leiharbeit muss man möglicherweise noch zwei Wochen wo anders arbeiten.

    4. Knifflig wird es, wenn der AG nur pauschal frei stellt, ohne die Anrechnung des Urlaubs zu erwähnen. Dann könnte der AN nach Beendigung auch noch die Urlaubsabgeltung einfordern.
    Noch kniffliger wird es, wenn der AG widerruflich unter Anrechnung des Urlaubs freistellt, dann muss der AN genau wissen, in welchem Zeitraum die Urlaubsfreistellung liegen soll, damit diese wirksam wäre.
    Das sind aber alles Spezialfälle, wo der AN nur gewinnen kann!

    Dann müsste bzw. sollte der AN genau so zum Arzt wie in der vorherigen Zeit und dem AG die AU-Bescheinigung zusenden. Wenn die Krankheit in die Zeit der Urlaubsgewährung fällt, dann bekommt er den Urlaub noch mal gutgeschrieben. Fällt die AU in die Zeit des Überstundenabbaus/Freitzeitausgleichs dann nicht.
    Finanziell hätte das im Prinzip keine Auswirkungen.
    Wenn der Arbeitnehmer bis zum Ende der Kündigungsfrist krank wäre, dann müsste der AG auf jeden Fall die Urlaubstage abgelten.

    Sind jetzt alle Klarheiten beseitigt?
     
  14. Pro

    Pro V.I.P. 05.02.2012, 17:22

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Worin besteht der Unterschied? Beinhaltet die Freistellung keine Unwiderruflichkeit, so ist sie als widerruflich zu werten. Oder habe ich das BAG (19.05.2009 - 9 AZR 433/08) missverstanden.

    @Berliner-1961
    Falls der AN vor der Freistellung erkrankt, und dies bis zum Ende der Kündigungsfrist hin, dann erfolgt keinerlei Freistellung und somit auch die Auszahlung der Überstunden.;)

    Gruß

    Pro
     
  15. filter

    filter V.I.P. 05.02.2012, 18:07

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    AW: Freistellung von der Arbeit? Muss AG das einfach so hinnehmen?

    Guter Fund. Das Urteil habe ich bestimmt schon mal gelesen, hatte es aber nicht mehr auf der Agenda.
    Inhaltlich überzeugen kann mich das BAG mit seiner Auslegung beim Freizeitausgleich nicht. Aber gut, die sind die Chefs und entscheiden wo es lang geht. Würde mich mal interessieren, in welchem Zeitrahmen die von einem widerruflich freigestellten AN die Arbeitsaufnahme erwarten. Wohlgemerkt, ein AN der sich gerade im Freizeitausgleich befindet.
     
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