Fragen zum Internetrecht

Dieses Thema "Fragen zum Internetrecht - Internetrecht" im Forum "Internetrecht" wurde erstellt von Stefan Frank, 26. Mai 2007.

  1. Stefan Frank

    Stefan Frank Neues Mitglied 26.05.2007, 00:33

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    Fragen zum Internetrecht

    Gute Tag alle zusammen,

    vielleicht kommt meine Frage Ihnen komisch vor aber ich würde mich freuen wenn Sie es lesen und vielleicht eine Antwort parat haben. Die Frage bezieht sich auf allgemeines Internetrecht.

    Warez sollte jedem bekannt sein, zumindestens der Name "Raubkopien". Es herscht in letzter Zeit immer das Gerücht das man in den "Niederlanden , Kananda , Rußland und Malaysia nichts zu befürchten hat. Da ich mir das nicht vorstellen kann , das die jeweiligen Länder keine Gesetzte dagegen haben wollte ich mich mal informieren. In letzter Zeit hosten viele Ihre Seiten mit illegalen Inhalten auf Niederländischen Servern.

    Dann habe ich noch eine zweite Frage, viele "Selbsternannte Hackerseiten und Warezseiten setzten immer wieder diesen Text auf die Internetpräsenz : http://nopaste.info/b27a5d14ff.html

    Ich würde mich sehr freuen wenn Sie einige Seiten mit direkten informationen haben bzw. berichte oder diverse Texte. Ich bin für jede Hilfe dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan Frank
     
  2. Pete76

    Pete76 V.I.P. 26.05.2007, 01:33

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    AW: Fragen zum Internetrecht

    Hallo!

    Zunächst einmal ist es richtig, das z.B. in Kanada das Herunterladen von Musik erlaubt ist. Es gibt auch noch andere Länder in denen dies erlaubt bzw. nicht ausdrücklich verboten ist. ABER es gilt hier das Prinzip des Tatortes. Es gelten also die Gesetze des Landes in dem man sich befindet, während man die „WAREZ" herunterlädt. Im internationalen Strafrecht bezeichnet man gewisse Fallkonstellationen dieser Art als „Transitvergehen". Wenn man also Musik von einem kanadischen Server herunterlädt und dabei in Deutschland sitzt, macht man sich strafbar. Der Anbieter aus Kanada hingegen (nach kanadischem Recht) nicht. Aber es geht noch weiter. Selbst wenn man als Kanadier Musik legal herunter laden darf, so macht man sich unter Umständen nach dem Gesetzen des Herkunftslandes des Urhebers strafbar. So kann man auch als Deutscher zu Geldstrafen in amerikanischen Dimensionen „verdonnert" werden, wenn das Label des geladenen Liedes in den USA sitzt. Das nennt man dann das Herkunftslandprinzip. Der „Disclaimer" der unter dem angegebenen Link zu finden ist, schützt einem nach deutschem Recht nicht. Solche Haftungsausschlüsse sind quasivertragliche Vereinbarungen und daher gem. §138 BGB regelmäßig sittenwidrig, wenn es um Themen geht, welche definitiv gegen die Rechtsordnung laufen. In den USA gibt es den „code no. 431.322.12 of the 1995 Internet Privacy Act.". Danach ist der Anbieter nicht dafür verantwortlich, was der Benutzer mit dem Angebot anstellt. Sowas funktioniert mE in Europa nicht (mehr), weil wir durch zahlreiche Abkommen ein unilaterales Urheberrechtssystem haben; es ist europaweit also (relativ) einheitlich.


    Viele Grüße,

    Peter
     
    XyX gefällt das.
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