Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

Dieses Thema "ᐅ Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang - Recht, Politik und Gesellschaft" im Forum "Recht, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von Hinnerk2005, 29. Juli 2017.

  1. Hinnerk2005

    Hinnerk2005 Neues Mitglied 29.07.2017, 19:37

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    Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Hallo,

    ich bin absoluter juristischer Laie und bitte um Nachsicht, wenn ich meine Anfrage nicht im richtigen Forum plaziert haben sollte. Zur Sache:

    Mein Vater war als junger Kriegsfreiwilliger Ende '44 bis Mai '45 Angehöriger der Division Hermann Göring (HG)

    Seinen Wunsch nach dem Krieg Förster oder Lehrer zu werden konnte er sich nicht erfüllen. Ich gehe davon aus, dass es daran lag, dass die Division HG genau wie die SS und andere NS-Organisationen per se zu verfassungswidrigen Organisationen erklärt wurden und er aus diesem Grund wegen fehlender "Entnazifizierung" kein Landesbeamter werden konnte.

    Jetzt die juristische Frage: wie finde ich heraus, ob die Division HG tatsächlich zur verfassungswidrigen Organisation erklärt wurde?

    Und...das ist eher eine zeitgeschichtliche Frage, liege ich mit meiner Annahme richtig, dass es deswegen zu keine Landesbeamtenstelle kommen konnte?

    Viele Grüße,

    Hinnerk
     
  2. bennelong

    bennelong V.I.P. 29.07.2017, 20:06

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Es ist gut möglich, dass Ihr Vater wegen seiner Zugehörigkeit nicht verbeamtet wurde. Mit Sicherheit wird man das heute nicht mehr beantworten können, allerdings spricht einiges dafür. Die Panzer- und Fallschirmdivision "Hermann Göring" wurde, unter verschiedenen Zusammensetzungen, bei den Nürnberger Prozessen mehrerer Kriegsverbrechen beschuldigt, hauptsächlich in Italien, aber auch an anderen Orten. Als Mitglied dieser Division ist Ihr Vater möglicherweise im Rahmen der "Entnazifizierung" in Stufe 2 ("Belasteter") oder 3 ("Minderbelasteter" - Bewährungsstufe") eingestuft worden.

    Vielleicht hilft Ihnen ein Auskunftsersuchen bei der WAST in Berlin, um die lücklenlose Militärlaufbahn Ihres Vaters zu recherchieren. Ich habe dadurch erfahren, dass mein Vater nicht, wie ich befürchtet hatte, an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen sein konnte.
     
  3. Marie Larsen

    Marie Larsen V.I.P. 29.07.2017, 20:10

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Mit einem Blick in das Kontrollratsgesetz Nr. 2.

    Die Sühnemaßnahmen in den Artt. 14 ff und Art. 58 des Gesetzes zur Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus scheinen dafür zu sprechen.
     
  4. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 30.07.2017, 18:10

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Als "verfassungswidrige Organisation" kann die Division Hermann Göring aller Logik nach schon deshalb nicht eingestuft worden sein, weil die Division spätestens am 8.Mai 1945 aufhörte zu bestehen, das Grundgesetz aber erst am ‎24. Mai 1949 in Kraft getreten ist... (Auch die SS wurde nicht zu einer "verfassungswidrigen" Organisationen erklärt, sondern eben zu einer nationalsozialistischen...)

    Anders als z.B. die Waffen-SS, die nach dem Krieg als ganzes als nationalsozialistische Organisation eingestuft wurde, gehörte die Division Hermann Göring zur Wehrmacht und innerhalb der Wehrmacht zur Luftwaffe. Da sie wie andere Eliteeinheiten der Wehrmacht sich vor allem aus besonders linientreuen Soldaten rekrutierte, wird man auf Seiten der Allierten nach Ende des Krieges sicherlich ein besonderes Augenmerk auf ihre ehemaligen Angehörigen gehabt haben. Gegen einzelne Soldaten der Division wurden, genau wie gegen etliche andere Soldaten anderer Wehrmachtseinheiten, nach dem Krieg Vorwürfe hinsichtlich von Kriegsverbrechen erhoben.

    Die "Entnazifizierung" bezog sich aber immer auf die Mitgliedschaft und Tätigkeit in Organisationen der NSDAP. Wenn eine Beschäftigung als Landesbeamter nicht möglich war, dann nicht wegen des Dienstes in der Division Hermann Göring an sich, sondern wegen der Gesamtumstände. Einem freiwilligen Angehörigen der Division Hermann Göring wird man in einer "Entnazifizierungs-Kommission" vermutlich eher nicht abgenommen haben, nur Mitläufer ohne weiteres Engagement für den Nationalsozialismus gewesen zu sein. Und meines Wissens wäre außerdem niemand ohne Parteimitgliedschaft zu dieser Division kommandiert worden, die ja sowas wie die Leibtruppe von Göring war.
     
  5. Hinnerk2005

    Hinnerk2005 Neues Mitglied 30.07.2017, 18:39

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Danke für die genannten Hinweise. Da mein Vater zum Zeitpunkt des Eintritts in die Division HG Ende 1944 erst 17-jährig war, gehe ich von einer Parteimitgliedschaft nicht aus. Er kam allerdings von einer sogenannten "Lehrerbildungsanstalt", die er seit seinem 14. Lebensjahr besuchte. Auf den Lehrerbildungsanstalten, die Einrichtungen der HJ waren, wurden zukünftige Volksschullehrer ausgebildet.

    Natürlich wurde da auf "Linie getrimmt", was auch der Grund für seine freiwillige Meldung zur Division HG gewesen sein dürfte.
     
  6. bennelong

    bennelong V.I.P. 30.07.2017, 21:18

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Es ist zwar unwahrscheinlich, dass man der Division HG angehören konnte, ohne Parteimitglied zu sein. Allerdings ging speziell in den letzten 6 Kriegsmonaten vieles "drunter und drüber", so dass möglicherweise auch Jugendliche wie dein Vater aufgenommen wurden, ohne "lupenreine" PGs zu sein.
    Es bleibt die Tatsache, dass im Zuge der Nürnberger Prozesse der "Panzer-Fallschirm Division Hermann Göring" zahlreiche Kriegsverbrechen zur Last gelegt wurden und deswegen Angehörige dieses Teils der Wehrmacht als eher stärker belastet i.S. der von @Marie Larsen genannten Gesetze galten.
    Zum Thema Kriegsverbrechen: https://ns-prozesse.blogspot.de/2011/07/urteil-gegen-deutsche-kriegsverbrecher.html
    oder auch http://resistenza.de/prozess-von-verona-erschuetternde-zeugenaussagen/, um nur zwei Quellen zu nennen.
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juli 2017
     
  7. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 31.07.2017, 11:18

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Er wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der HJ gewesen sein. Die Spruchkammern haben, zumal am Anfang, nicht nur nach formalen Kriterien entschieden, sondern versucht, die Einstellung der Betreffenden zum Nationalsozialismus darzustellen, und danach zu entscheiden.
     
  8. bennelong

    bennelong V.I.P. 31.07.2017, 15:22

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Sonst wäre er auch niemals in einer Einrichtung der HJ geschult worden:

    Auf den Lehrerbildungsanstalten, die Einrichtungen der HJ waren, wurden zukünftige Volksschullehrer ausgebildet.
    (#5)
     
  9. Benutzer1a

    Benutzer1a V.I.P. 01.08.2017, 00:22

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Naja, ich weiß nicht "Division HG" hin oder her, ich glaub nicht, dass Ende 44 da noch jemand groß Unterschiede gemacht hat.
    Auch die Luftwaffe war wohl doch schon in Auflösung begriffen - der Bruder meines Opas war Pilot und wurde Anfang 45 abgeschossen, den Opa hat es kurz darauf bei einem Luftangriff auf eine Inst-Einheit zerlegt. Mein anderer Opa war da schon stiften gegangen und hat in irgendwelchen Kellerlöchern gewartet , dass endlich die Amis kommen :)

    Denke mal die haben da jeden genommen, der naiv genug war sich auch noch freiwillig zu melden. So'n 17 jährigen werden sie wohl kaum in eine Messerschmid haben setzen wollen oder einen Motor reparieren lassen.

    Wo einer nun Sandsäcke befüllt oder Munitionsreste zusammenschleppt haben sollte, wird da weniger eine große Rolle gespiel haben.

    Was eher eine einschlägig seinkönnte was der Gutschte bei der HJ für eine Rolle gepielt haben mag - auch da gab schon früh verstrahlte Heißkisten.

    So wie ich das mitbekommen hab, haben die bei der Wehrmacht zum Ende alles verheitzt was nicht bei drei auf dem Baum war. Das sollte nicht so das Problem gewesen sein.
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2017
     
  10. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 01.08.2017, 01:41

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Die "Division Hermann Göring" hatte nichts mit den fliegenden Einheiten der Luftwaffe zu tun, sie war eine sog. "Fallschirm-Panzer-Division". De facto hatte sie nichts mit den - zur Luftwaffe gehörenden - Luftlandetruppen zu tun, sondern war eine Panzerdivision, aber sie war eines von Hermann Görings Lieblingsspielzeugen und gehörte organisatorisch zur Luftwaffe. Eingesetzt wurde sie als Teil von Heeresverbänden.
     
  11. MarkObrembalski

    MarkObrembalski Junior Mitglied 18.08.2017, 19:23

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Falls Deine eigentliche Frage nicht sein sollte, wie Du herausfindest, "ob die Division HG tatsächlich zur verfassungswidrigen Organisation erklärt wurde", sondern wie Du herausfindest, warum Dein Vater keine Beamtenstelle bekommen hat: Da kannst Du nach den Akten der entsprechenden Verfahren - Entnazifizierung einerseits, eventuelle Bewerbungen auf Beamtenstellen andererseits - suchen. Zumindest die Akten zu den Spruchstellenverfahren in Sachen Entnazifizierung sind üblicherweise in den Archiven noch vorhanden. Bei den Akten zu einzelnen Bewerbungsverfahren weiß ich es nicht, einzelne wird es geben, vieles hat man aber wohl auch irgendwann weggeworfen. Falls Dein Vater nicht mehr lebt, solltest Du im Archiv Einsicht in die entsprechenden Akten - so noch vorhanden - bekommen können, sollte er noch leben, geht das wohl nur mit seiner Zustimmung. Für genauere Angaben, wo man anfragen sollte, müsste man wissen, wo Dein Vater in der Kriegs- und Nachkriegszeit gelebt und wo er sich beworben hat.

    Wenn Du mehr über die Zeit Deines Vaters als Soldat im II. Weltkrieg erfahren willst, könnte auch eine Anfrage bei der WASt helfen - das ist die Behörde, die die dienstlichen Unterlagen der Soldaten aus dieser Zeit verwaltet. Auch hier: Sollte Dein Vater noch leben, wird es nur mit seiner Zustimmung gehen. Die Anfragen kann man online stellen:

    https://www.dd-wast.de/de/antrag-stellen/anfragen.html
     
  12. bennelong

    bennelong V.I.P. 18.08.2017, 22:15

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    AW: Frage im geschichtlich-politischen Zusammenhang

    Das schrieb ich bereits w.o. (#2).
    Es ist sinnvoll, die vorigen Beiträge zu lesen, wenn man in eine bestehende Diskussion einsteigt, dann muss man nicht alles wiederholen.
     
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