Frage für Rechtklausur

Dieses Thema "ᐅ Frage für Rechtklausur - Familienrecht" im Forum "Familienrecht" wurde erstellt von cinexx, 9. Januar 2011.

  1. cinexx

    cinexx Neues Mitglied 09.01.2011, 18:04

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    Frage für Rechtklausur

    Moin moin,
    ich schreibe nächste Woche eine BGB-Prüfung und habe zu folgendem Fall eine Frage:

    Folgendes haben wir bereits geprüft:
    1. Antrag wurde gestellt
    2. Ehe ist gescheitert nach §1565 i.V.m §1566 (über 1 Jahr getrennt)

    Was mir unklar ist, ob der Hinweis im Fall auf eine Uneinigkeit bzgl. der Ehewohnung und des Hausrats Auswirkungen auf die Frage hat, ob die Ehe nach dem obigen Sachverhalt geschieden werden kann.

    Ich bin hier auf die §§133 I Nr.3, 135 I 1 und 137 II 1 Nr.3 FamFG gestoßen. Nur verstehe ich als Sozialarbeitsstudent das ganze nicht so recht. Ich verstehe das so, dass der Richter bei der Scheidung auch über die Folgesachen wie Ehewohnung und Hausrat entscheidet.

    Verhindert denn eine Uneinigkeit über Ehewohnung und Hausrat eine Scheidung ? Oder wird die Entscheidung darüber dann von der Scheidung abgetrennt und als neues Verfahren behandelt ? Ich finde nämlich dazu nirgends eine Regelung.
    Vielen Dank für Eure Hilfe.
     
  2. nouvaleur

    nouvaleur Aktives Mitglied 11.01.2011, 23:00

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    AW: Frage für Rechtklausur

    ein Küchenherd hindert bezüglich seines zukünftigen Aufstellungsorts nicht die Scheidung, auch nicht terminlich. Das wäre ja noch schöner. Der Richter entscheidet diese Dinge nach Antrag der Parteien im S-Verfahren.
     
  3. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 11.01.2011, 23:25

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    AW: Frage für Rechtklausur

    In Ergänzung zur Antwort von nouvaleur:

    In der Klausur ist auch auf die 'Problematik' des Geschlechtsverkehrs zwischen M und F einzugehen.

    'Versöhnungsversuche der Ehegatten, im Bemühen um die „Rettung“ ihrer Ehe, unterbrechen das Trennungsjahr grds. nicht. Auch ein erneutes Zusammenleben über einen kürzeren Zeitraum unterbricht oder hemmt die Trennungszeit nicht, ebenso wenig einmaliger oder auch regelmäßiger Geschlechtsverkehr der Ehegatten, sofern über diesen hinaus die eheliche Lebensgemeinschaft trotzdem nicht wieder hergestellt worden ist. Gesetzlich ist nicht definiert, was unter einem Versöhnungsversuch über einen „kürzeren Zeitraum“ zu verstehen ist. Die höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist hierbei großzügig, und lässt einen Versöhnungsversuch von bis zu 3 Monaten als „unschädlich“ zu.' Quelle: Rechtsanwaltskanzlei Christina Dettling, Stuttgart

    Noch eine Problematik: Der Beginn des Trennungsjahres. Diese ist nicht das Verlassen der Ehewohnung zur viermonatigen Dienstreise.

    Das Trennungsjahr beginnt ab dem Tag, ab dem beide Ehegatten eigene Wege gehen, also sowohl von Tisch und Bett und gegebenenfalls auch finanziell getrennt sind. Weiterhin muss der Wille, sich zu trennen, zumindest bei einem Ehegatten vorliegen. Es ist ausreichend, wenn ein Ehegatte die Trennung will und herbeiführt.
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2011
     
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