Fitnesstudio verlangt Einmalzahlung für neue Zugangsmethode

Dieses Thema "Fitnesstudio verlangt Einmalzahlung für neue Zugangsmethode - Sportrecht" im Forum "Sportrecht" wurde erstellt von Mark12345, 19. April 2017.

  1. Mark12345

    Mark12345 Neues Mitglied 19.04.2017, 20:40

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    Fitnesstudio verlangt Einmalzahlung für neue Zugangsmethode

    Hallo Forum,

    folgender fiktiver Fall:
    angenommen jemand ist Mitglied in einem Fitnesstudio und bezahlt monatliche Mitgliedbeiträge. Nun führt der Fitnesstudiobetreiber eine neue Zugangsmethode ein und verlangt dafür für bestehende Mitglieder 20€ Einmalzahlung (irgend so ein USB Ding).


    Angenommen der Betreiber wird darauf angesprochen und begründet diese Kosten damit, dass ja eine Kontrolle eingeführt werden muss und dass gute neue Geräte angeschafft wurden. (Es gab davor keinen Authentifizierungsmechanismus) Angenommen der Betreiber schlägt vor, alternativ den Monatsbeitrag zu erhöhen (wohl nur für das sich beschwerdende Mitglied). In den AGBs steht nichts von einer möglichen Erhöhung der Beiträge. Angenommen der Betreiber begründet dies damit, dass Fitnessverträge Mietverträge sind und eine Erhöhung deswegen möglich ist.

    Ist es rechtens eine solche Einmalzahlung zu verlangen, wenn davon nichts im abgeschlossenen Vertrag steht? Welche Rechte hat das Mitglied?

    Viele Grüße
     
  2. 13

    13 V.I.P. 19.04.2017, 21:59

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    Es gilt: Verträge müssen eingehalten werden. Eine einseitige Abänderung ist unzulässig. Die Anschaffung neuer Techniken und Geräte ist dabei vollkommen irrelevant. Besteht das Studio auf den verlangten Vertragsanpassungen, ist das ein Grund für eine fristlose Kündigung.
     
    13
    #2
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  3. Casa

    Casa V.I.P. 06.05.2017, 00:36

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    So einfach ist das nicht.

    Besteht das Studio auf Zahlung der einseitigen Forderung UND gewährt es dem Mitglied keinen Zutritt zum Studio, darf es abgemahnt werden und es darf, spätestens nach einer kurzen Frist, fristlos gekündigt werden.
     
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  4. Mark12345

    Mark12345 Neues Mitglied 16.05.2017, 19:33

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    Erstmal danke für die Antworten.

    Mal angenommen, es wurde eine Frist gesetzt und das Studio bietet darauf an, den USB Stick als "Leihgabe für einen Betrag X" zur Verfügung zu stellen. Wobei noch nicht klar ist, ob der Betrag X als Pfand oder als Mietbetrag gemeint ist. Dies stellt doch in beiden Fällen die Aufforderung zum ABschluss eines weiteren Vertrages dar?! Unentgeltlich= Leihvertrag, entgeltlich=Mietvertrag.
    --> Wieder einseitige Vertragsabänderung

    Kann das von einem Kunden verlangt werden?

    Und wie ist ein Pfand einzuschätzen? Sollte der Kunde darauf eingehen oder lieber nicht, da das Pfand wieder eingetriebern werden muss. Vor allem wenn der Studiobetreiber uneinsichtig ist
    Was wenn den Kunde dabei besonders folgender Sachverhalt verunsichert:
    "Bei der Leihe handelt es sich um einen unvollkommen zweiseitigen Vertrag. Die Vorschriften für das Synallagma, wie die Einrede des nichterfüllten Vertrages gem. § 320 BGB, sind daher nicht anwendbar."


    Viele Grüße
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2017
     
  5. Nordisch

    Nordisch V.I.P. 16.05.2017, 19:36

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    Bitte auch bei Rückfragen fiktiv bleiben.
     
  6. Casa

    Casa V.I.P. 16.05.2017, 19:45

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    Und hinterher sagt der Studiobetreiber, "na du hast doch bezahlt und warst mit dem neuen Tarif einverstanden."

    Hier sollte gar nichts gezahlt werden. Die Verträge sind so einzuhalten, wie abgeschlossen. Allenfalls darf der Studiobetreiber den USB-Stick unentgeltlich bis zur Beendigung des Vertragsverhältnisses zur Verfügung stellen. Das wird man dann auch schriftlich VORHER so festhalten.


    Der Kunde muss auch keinen Pfand leisten, da mit ihm gerade nicht vereinbart wurde, dass der Zutritt nur gegen Einchecken mit USB-Stick möglich ist.
     
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  7. Mark12345

    Mark12345 Neues Mitglied 16.05.2017, 20:18

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    D.h. der fiktive Kunde sollte erst das persönliche Gespräch suchen und falls nichts bei rauskommt, nochmal darauf hinweisen, dass die Frist immer noch gilt? Oder muss eine neue Frist gesetzt werden, wenn eine "unrechtmäßige Lösung" schriftlich von Studiobetreiber vorgeschlagen wurde?
     
  8. Casa

    Casa V.I.P. 16.05.2017, 20:21

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    Wenn der Kunde den Betreiber zur Vertragseinhaltung abgemahnt hat und der Betreiber dies nicht gewährt, kann der Kunde nach fruchtlosem Vertstreichen der Frist außerordentlich kündigen.

    Wäre eine neue Abmahnung notwendig, dann könnte sich der Betreiber alle drei Tage was neues ausdenken und der Kunde könnte nie außerordentlich kündigen.

    Grundsätzlich ist aber mit dem Betreiber reden erst einmal ein Versuch wert.
     
  9. Mark12345

    Mark12345 Neues Mitglied 16.05.2017, 20:24

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    Vielen lieben Dank! D.h. es ist rein rechtlich nicht einmal soewtas wie ein Widerspruch und Hinweis darauf, dass mit der vorgeschlagenen Lösung wieder eine einseitige Vertragsabänderung vorliegt, notwendig?! (per Einschreiben nochmal)

    Klar ist, dass der fiktive Kunde aber persönlich mit dem Betreiber spricht
     
  10. Casa

    Casa V.I.P. 16.05.2017, 22:41

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    Nein, das ist nicht notwendig. Viel mehr könnte man das Gegenangebot sogar als endgültige Leistungsverweigerung ansehen und ggf. sofort kündigen. Aber man sollte hier die gesetzte Frist abwarten und dann außerordentlich kündigen.
     
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