Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

Dieses Thema "ᐅ Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM) - Mietrecht" im Forum "Mietrecht" wurde erstellt von svenclaudia, 23. Juli 2010.

  1. svenclaudia

    svenclaudia Boardneuling 23.07.2010, 14:24

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    Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Hallo! :(

    Mieterin (A) unterzeichnet Mietvertrag beginnend 1.3.2010. Die Übergabe der Mietwohnräume erfolgt unterschriftlich durch Wohnungsverwalterin (B) schon am 19.2.2010. Der Vermieter ist in diesem Fall als "C" benannt.

    Am Sonntag, 21.2.2010 möchte A vor Einzug einige Kleinstarbeiten erledigen, wie Malern der Wände, Reinigung usw.
    Die Reinigung der Werkzeuge und Reinigung der Räume machte es erforderlich, dass A den Hauptwasserhahn in der Wohnung, bzw. im Bad aufdrehen musste. Da keine zentrale Warmwasserbereitung erfolgt, muss warmes Wasser über den festinstallierten Durchlauferhitzer im Bad bezogen werden. Dieser Durchlauferhitzer ist Eigentum von C.
    Person A schaltete die Kippsicherung ein, um sich für die nötigen Kleinstarbeiten mit Warmwasser zu versorgen.

    Plötzlich bemerkte A dass der Fi-Schalter (Sicherung) ständig "kam" und der Durchlauferhitzer kein warmes Wasser mehr produzieren konnte. Anschließend bemerkte A starken Wasseraustritt am Durchlauferhitzer.
    A versuchte an diesem Sonntag den Vermieter telefonisch zu erreichen, der seinen Wohnsitz in den Alten Bundesländern hat. Ohne Erfolg.
    A konsultierte den im Hausflur ausgehangenen Havariedienst Firma X (D). D erschien kurze Zeit später bei A, um ggf. eine Reparatur vorzunehmen.
    D stellte fest, dass der Durchlauferhitzer unreparabel defekt ist und unbedingt ausgetauscht werden muss, um auch weitergehende Wasserschäden (auch untere Etagen) zu vermeiden. Der Austausch des Gerätes erfolgte gegen ein Neues. Der Monteur von D erkundigte sich kurz mündlich, wer die Wohnung verwaltet. A äußerte, dass B die Wohnungsverwalterin ist.
    D ließ A unterzeichnen, dass die Reparatur / bzw. der Austausch gegen ein neues Gerät stattgefunden hat und verließ die Wohnung.

    Einige Zeit später erhielt A ständig telefonisch die Mitteilung, dass C (der Vermieter) die Rechnung in Höhe von 524,67 EUR inklusive aller Kosten NICHT bezahlen will, da der Mietbeginn der 1.3.2010 sei und A nicht einfach nach dem mutmaßlichen Willen des C`s gehen / handeln könne.
    Die Rechnung solle in voller Höhe von A bezahlt werden.

    Nach "hin und her diskutiere" erklärt sich C gegenüber B und D (mündlich) bereit wenigstens maximal die Hälfte zu übernehmen.

    Nun fordert D die Rechnung i. H. v. 524,67 EUR von A ein und schreibt in einer Mail vom 23.7.2010 folgenden Wortlaut "Guten Tag Herr XXX, bis dato wurde nichts bezahlt. Wir sind sehr verärgert, da Frau A uns den Auftrag erteilt hat - sie hat eine Bringeschuld und muss die Angelegenheit, wie auch immer, in Ordnung bringen. Wir erwarten nunmehr sofortigen Zahlungseingang
    Mit freundlichen Grüßen, D".

    Im Mietvertrag steht geschrieben, dass der Mieter einen jährlichen Reparaturanteil von 100 EUR maximal selbst übernehmen müsse.

    Meine Fragen;

    Muss A die Rechnung denn wirklich bezahlen?
    A ist doch rechtlich gar nicht der Eigentümer des Durchlauferhitzers und hat Diesen auch nicht kaputt gemacht, sondern, wie D äußerte haben die "Zähne der Zeit genagt"... Und der alte defekte Durchlauferhitzer ist Eigentum von C.

    A hat die Wohnung in dem Sinne noch nicht bewohnt und muss A rechtlich gesehen, trotzdem 100 EUR Selbstbeteiligung einsetzen?

    Was soll A nun tun? Sie ist tüchtige Altenpflegehelferin und verdient viel zu wenig. Das Gehalt deckt gerade die Kosten für Lebensunterhalt, Wohnungsmiete, Versicherungen und KFZ. Ersparnisse gibt es auch nicht.

    "Ich bin E" und möchte A nur irgendwie helfen, weil A keinerlei Nerven-, noch finanzielle Mittel hat, gerichtlich dagegen anzugehen.

    VLG Sven
     
  2. 772

    772 V.I.P. 23.07.2010, 14:39

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Diesen Auftrag hätte der Vermieter erteilen müssen. Ein Mieter darf dies nur übergehen, wenn Gefahr im Verzug ist oder wenn der Vermieter sich ungerechtfertigt weigert.
    Hier kommt hinzu, dass der Mieter den Durchlauferhitzer erst in Betrieb genommen hat. Da die Wohnung bereits übergeben war, sollte dies aber i.O. sein. Der Einwand bzgl. Mietbeginn ist daher Unsinn.

    Es war aber leichtsinnig, den Austausch zu beauftragen ohne den Vermieter zu fragen. Ein paar Tage lang wäre es auch "ohne" gegangen, zumal der Umzug ja erst noch bevorstand.

    Vermutlich käme ein Mieter daher mit einer Halbierung der Kosten gut weg.

    Dies hat übrigens nichts mit einer 100 €-Klausel zu tun, da sich diese auf einen Maximalbetrag je Rechnung oder mehrerer Rechnungen bezieht und nicht etwa als Selbstbeteiligung zu verstehen ist.
     
  3. svenclaudia

    svenclaudia Boardneuling 23.07.2010, 15:06

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Vielen Dank für die Antwort.

    Nur warum muss A (Mieter) nun den neuen Durchlauferhitzer bezahlen? Es ist doch nicht sein Eigentum!

    Wenn der Mieter den Durchlauferhitzer bezahlen muss, ist es doch dann auch sein Eigentum und er dürfte das Gerät bei einem eventuellen Auszug auch mitnehmen und das defekte Gerät wieder installieren lassen. Dann wäre der Vermieter dort, wo er auch sein sollte... nämlich dass er spätestens dann das Gerät austauschen lassen muss.

    Auch wenn der Mieter an diesem Sonntag den Havariedienst nicht bestellt hätte, sondern noch Montag abgewartet hätte.. Der Vermieter wäre doch auch so nicht drum herum gekommen, das Gerät zu ersetzen. Wir kann das dann eine Rolle spielen, ob das Gerät an einem Sonntag ersetzt wird oder an einem Werktag?

    Die "Gefahr im Verzug" hat scheinbar auch der Havariedienst (steht unter Wartungsvertrag mit der Wohnungsverwalterin) gesehen und beschrieb in einem Antwortschreiben an den Vermieter, dass durchaus hätte ein höherer Schaden durch Wasseraustritt (auch in den unteren Etagen) entstehen können.

    Hm?!?? :confused: :wegrenn:
     
  4. schielu

    schielu V.I.P. 23.07.2010, 15:20

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Auftraggeber war der Miter und an den nur wird sich der Handwerker halten da zwischen ihm und dem Vermieter kein Vertrag zustandegekommen ist! Der Mieter muss sich selber mit dem Vermieter auseinandersetzen.
     
  5. svenclaudia

    svenclaudia Boardneuling 23.07.2010, 15:25

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Die Handwerkerfirma hat die Rechnung bis Juni beim Vermieter eingefordert und erst seit Juli 2010 beim Mieter.

    Der neue Mieter muss also für den Austausch eines defekten Durchlauferhitzers aufkommen, für dessen Defekt der neue Mieter nicht einmal etwas kann?

    Der Mieter hat das getan, was im Hausflur aushing... nämlich den havariedienst angerufen, der bei Havarie an sanitären Anlagen gerufen werden soll...

    Unvorstellbar... Das kann man nicht verstehen!

    Eine Kündigung- und die Installation des defekten Gerätes sollte dem Vermieter eine Lektion erteilen.

    Danke trotzdem :kotz:
     
  6. 772

    772 V.I.P. 23.07.2010, 17:05

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Rechtlich sieht dieser Fall ungefähr so aus:

    Der Vermieter ist verantwortlich dafür, dass das Gerät funktioniert. Bei einem Defekt muss er für Abhilfe sorgen, darauf hat der Mieter einen Anspruch. Jedoch muss der Vermieter dafür auch die Gelegenheit erhalten (Ausnahme: Gefahr im Verzug). Der Mieter muss also den Defekt melden und ausreichend lange abwarten.

    Hier hat der Mieter übereilt die Dinge selbst in die Hand genommen und muss dafür bezahlen. Gefahr im Verzug hätte es evtl. gerechtfertigt, den Wasseraustritt vom Installateur beenden zu lassen, nicht aber den Austausch eigenmächtig vorzunehmen. Daher ist der Vermieter weitgehend von einer Zahlung befreit, halbe-halbe ist auf die Schnelle annehmbar. Der Installateur hat das wahrscheinlich gewußt, aber ihm war die schnelle Mark lieber, und er ist ja keine Rechtsauskunft...
     
  7. svenclaudia

    svenclaudia Boardneuling 23.07.2010, 19:20

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Klingt etwas logischer.
    Wie schaut es aber nun in folgendem Fall aus;

    der Mieter kündigt die Wohnung (muss aber laut Mietvertrag erst mal 1 Jahr wohnen bleiben), bezahlt die Forderung doch irgendwie und vor Übergabe der Wohnung lässt der Mieter von einem Monteur den neuen Durchlauferhitzer demontieren und den defekten Durchlauferhitzer wieder montieren.

    Wie könnte dieses Vorgehen für den Mieter ausgehen?

    Vielen dank für die vorigen Antworten!
     
  8. 772

    772 V.I.P. 23.07.2010, 19:33

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Das wird so wenig gehen wie ein Handwerker, dessen frisch eingebautes WC nicht bezahlt wurde, dies wieder ausbauen darf.
     
  9. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 23.07.2010, 19:42

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Gemäß Sachverhalt bemerkte A starken Wasseraustritt am Durchlauferhitzer. D stellte fest, dass der Durchlauferhitzer unreparabel defekt ist und unbedingt ausgetauscht werden muss, um auch weitergehende Wasserschäden (auch untere Etagen) zu vermeiden.

    Hier ist die Frage, wie akutell und wie stark war der Wasseraustritt. Hätte es ausgereicht, einen Eimer oder eine Wanne unter den Durchlauferhitzer zu stellen und die Tropfen aufzufangen, dann hätte dies ausgereicht und man hätte den Vermieter, wie schon in den anderen Antworten angegeben, informieren müssen, daß dieser selbst einen Handwerker beauftragt. Oder war der Wasseraustritt so stark, daß Gefahr im Verzuge vorlag. Dann gilt: in dringenden Notfällen - Heizungsausfall im Winter, wenn der Vermieter oder sein Beauftragter nicht erreichbar sind, darf der Mieter die Reparatur selbst in Auftrag geben. Der Vermieter muss die erforderlichen Kosten übernehmen. Das gleiche gilt, wenn der Vermieter trotz Mängelanzeige und Mahnung keine Reparatur einleitet und nichts unternimmt (LG Köln 1 S 413/92, WM 94, 73).

    Im ersten Fall (unberechtigte Auftragerteilung an Handwerker) sind die Rechtsfolgen (Mieter muss zahlen) bereits in den Antworten genannt.

    Im zweiten Fall (Notfall/berechtigte Auftragerteilung durch Mieter) muss der Vermieter alles übernehmen und kann sich nicht auf die Kleinreparaturenklausel berufen, denn diese gilt nur für Kleinreparaturen - bis maximal 80 EUR pro Fall - an Teilen der Mietsache, die dem häufigen und direkten Zugriff des Mieters unterliegen. Hier kann im Mietvertrag vereinbart werden, dass der Mieter zahlt. Dann muss aber auch vertraglich festgelegt sein, dass der Mieter höchstens 200 EUR im Jahr bzw. 8 Prozent der Jahresmiete insgesamt für Kleinreparaturen zahlt (BGH VIII ZR 129/91, WM 92, 355).
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juli 2010
     
  10. snibchi

    snibchi V.I.P. 23.07.2010, 20:20

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Dieser Beitrag ist nicht nur aufgrund seiner lieblos dahin geschriebenen "Unformatierung" schlecht zu lesen - sondern er bestätigt bereits geschriebenes und antwortet auf Fragen die nicht gestellt wurden.
     
  11. svenclaudia

    svenclaudia Boardneuling 23.07.2010, 20:57

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Nur handelt es sich nicht um ein 50 EURO teures Hänge-WC, sondern um einen über 500 EURO teuren Durchlauferhitzer, dessen Demontage problemlos möglich wäre. Beim WC ist das was anderes... und ich rede ja davon, dass wenn der Mieter den Durchlauferhitzer bezahlt, er dann im Besitz des Gerätes ist und bei Auszug demontieren- und das defekte Gerät wieder montieren lassen kann?!? Oder? Klingt eigentlich logisch... Schließlich mietet ein Mieter die Wohnung und vorhandene Werte und haftet nicht für defekte Geräte, die nicht nur scheinbar-, sondern sichtlich vor Mietantritt kaputt gegangen sein müssen (wie der Monteur sagte; ...es nagte der Zahn der Zeit...)..
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juli 2010
     
  12. snibchi

    snibchi V.I.P. 23.07.2010, 22:33

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Es liegt nicht in snibchi's Natur, Papageimäßig bereits gesagtes zu wiederholen, noch wie ein Hund an der Allee jeden Baum anpinkeln zu müssen.
    Auch muss ich nicht in jedem Thread alles mitteilein was ich weiss, sondern beschränke mich auf die Fragestellung.

    Ich bezweifele stark, dass ein Laie aus Ihrer Zusammenstellung sinnvolles für sich zusammen stellen kann.
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juli 2010
     
  13. Libertin

    Libertin V.I.P. 24.07.2010, 00:12

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Hi,

    meine Meinung: Ich sehe hier schon Gefahr im Verzug, weil es zum Wasseraustritt aus dem Durchlauferhitzer kam, der auch laut Handwerker einen erheblich größeren Schaden hätte verursachen können.
    Der VM war nicht erreichbar und daher hat M korrekt gehandelt.

    Dies wurde ja wohl auch durch den Handwerker bestätigt.

    Daher wird es hier wohl auf einen Rechtsstreit hinaus laufen.

    Des Weiteren würde ich mich daher natürlich nach einer neuen Wohnung umsehen.

    VG
     
  14. 772

    772 V.I.P. 24.07.2010, 08:33

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Kann man mit "Gefahr im Verzug" auch den sofortigen Austausch des Gerätes begründen, hätte nicht "Wasser abdrehen" genügt? Immerhin geschah dies vor Beginn der eigentlichen Mietzeit, der Mieter war noch nicht eingezogen.
     
  15. Libertin

    Libertin V.I.P. 24.07.2010, 08:42

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    AW: Firma fordert Rechnung beim Mieter, statt Vermieter ein (Durchlauferhitzer Eigent.VM)

    Ich denke das lag im Ermessen des Handwerkers. Theoretisch schon.

    Spielt keine Rolle. Das MV kam im Zeitpunkt der Übergabge der Wohnung zustande.

    VG
     
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