Finanzielle Forderungen: Rechte/Pflichten des Vorsorgebevollmächtigten nach Todesfall

Dieses Thema "Finanzielle Forderungen: Rechte/Pflichten des Vorsorgebevollmächtigten nach Todesfall - Betreuungsrecht" im Forum "Betreuungsrecht" wurde erstellt von hehlers21, 18. Juni 2017.

  1. hehlers21

    hehlers21 Neues Mitglied 18.06.2017, 22:59

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    Finanzielle Forderungen: Rechte/Pflichten des Vorsorgebevollmächtigten nach Todesfall

    Hallo,
    folgendes Szenario: A. hat eine Vorsorgevollmacht über den Tod hinaus für B. Zudem hat A eine Bankvollmacht für B.s Konto. Nach B.s Tod werden von verschiedenen Seiten finanzielle Forderungen gegenüber B erhoben, die aber an A addressiert sind, da dieser schon vor B.s Tod dessen Angelegenheiten geregelt hat.

    Wie verhält sich A korrekt: Bedient er die Forderungen mithilfe seiner Bankvollmacht? Falls ja, in welcher Reihenfolge - dies vor dem Hintergrund, dass gegebenenfalls nicht alle Forderungen bedienbar sein könnten?
    Wichtig: B hat keine Erben, denen gegenüber A rechenschaftspflichtig wäre.
    Danke!
     
  2. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.06.2017, 10:12

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    Was ist damit gemeint?
    1) Rechnung:
    An
    Frau B
    zH. von (bevollmächtigtem) Herrn A


    Oder nur:
    2) Rechnung:
    An
    Herrn A


    Ja, das kann er tun.

    Es gibt keine vorgeschriebene Reihenfolge. Das kann er halten, wie er meint.

    Wenn A keine gesetzlichen Erben hat, erbt der Staat. B ist in dem Fall dem Staat gegenüber rechenschaftspflichtig. Die Pflicht zur Rechenschaft entfällt also nicht. Grade wenn nach dem Tod der Vollmachtgeberin noch Überweisungen getätigt werden, könnte sich jemand auch tatsächlich dafür interessieren.
     
  3. hehlers21

    hehlers21 Neues Mitglied 19.06.2017, 10:54

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    Danke für die Antwort!
    Dies ist gemeint, die Forderungen werden ausdrücklich gegenüber B erhoben.


    Gut, andersherum gefragt: Sollte, bzw. muss A das tun, oder kann er das dem Staat als Erben überlassen?

    Und dieser "jemand" könnte gegebenenfalls auch aus seiner Sicht Fehler bei der Abwicklung der Forderungen bemängeln und eventuell Forderungen an A daraus ableiten?

    Zwei Beispiele für eventuelle Konflikte:
    1. A bezahlt Bestattungskosten aus dem Konto von B, dadurch werden Forderungen von Dritten nicht mehr bedienbar
    2. Es fallen durch zu späte oder unzureichende Begleichung der Forderungen Mahnkosten an, oder es kommt zu Pfändungen

    Könnte dies zu Forderungen des Staates als Erben gegenüber A führen?
     
  4. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.06.2017, 16:12

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    Die kann er selbstverständlich problemlos bezahlen.



    A ist nicht verpflichtet Rechnungen zu bezahlen. Das kann ich ja getrost den Erben überlassen.


    So lange A nur Forderungen begleicht, die an B gerichtet sind, hat A keine Probleme zu befürchten. Es können auch keine Forderung gegen ihn erhoben werden.

    Nein. Es ist sogar sinnvoll die Bestattungskosten zuerst zu begleichen, denn sonst bleibt A, der die Beerdigung vermutlich in Auftrag gegeben hat (?) auf den Beerdigungskosten setzen.
     
  5. hehlers21

    hehlers21 Neues Mitglied 19.06.2017, 22:56

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    Könnte nicht eine Institution bzw. Person, die legitime Forderungen gegenüber B erhebt, argumentieren, dass B zuerst eben diese Forderungen bedienen müsste, bevor Mittel für eine Bestattung ausgegeben werden? Schließlich ist B nicht gezwungen, Mittel für die Bestattung aufzuwenden, da eine mittellose Person auf Staatskosten bestattet würde?
     
  6. zeiten

    zeiten V.I.P. 20.06.2017, 05:18

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    Nein.
     
  7. HKB

    HKB Star Mitglied 22.06.2017, 10:35

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    Mit dem Tode gehört alles den auch unbekannten Erben. Das einzige was bezahlt werden darf, sind die Bestattungskosten, weil dieses Vorrangkosten sind. Ist dann noch Geld da und zu verteilen, muss ein Nachlasspfleger über das zuständige Nachlassgericht bestellt werden. Alle Gläubiger müssen sich dann an den Nachlasspfleger und das Nachlassgericht wenden.
    Der Staat wird nicht automatisch Erbe und er zahlt auch nichts.
     
  8. zeiten

    zeiten V.I.P. 22.06.2017, 10:50

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    Gibt es dafür eine Quelle?

    Sofern eine Vollmacht über den Tod hinaus vorliegt, wüßte ich nicht, warum von dieser nicht gebraucht gemacht werden dürfte.
     
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