Falsche Winterreifen erhalten

Dieses Thema "Falsche Winterreifen erhalten - Bürgerliches Recht allgemein" im Forum "Bürgerliches Recht allgemein" wurde erstellt von kavuch, 14. November 2017 um 16:37 Uhr.

  1. kavuch

    kavuch Forum-Interessierte(r) 14.11.2017, 16:37

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    Falsche Winterreifen erhalten

    Hallo, Community.

    folgender fiktiver Fall:

    Ein Käufer hat vor 6 Monaten einen PKW (2,5 Jahre alt) von Privat gekauft, dazu gab es einen Satz Winterreifen. Heute stand zum 1. Mal der TÜV an.
    Leider ist der PKW nicht durch den TÜV gekommen, da die inzwischen aufgezogenen Winterreifen zu klein für das Fahrzeug sind.

    Haftet der damalige Verkäufer für die falschen Winterreifen? Er hatte sie damals selber gekauft und ist damit bereits gefahren.

    Vielen Dank!
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. November 2017 um 10:35 Uhr
     
  2. onkelotto

    onkelotto V.I.P. 15.11.2017, 00:37

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    Na dann .... :)

    Es kommt darauf an was vertraglich vereinbart wurde bzw ein Käufer erwarten darf.

    Wenn aber - und das "Argument" scheint ein Beleg dafür zu sein - zu dem Fahrzeug passende Reifen verkauft wurde, müssen sie auch passen d.h. zulässig sein.


    Das der Käufer allerdings nicht überprüft, welche Reifen er das aufzieht, dürfte ihm im Zweifel selbst anzulasten sein ( z.B. im Falle eine Unfalles ) ...just my 2 cents.
     
  3. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 15.11.2017, 01:54

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    Das Fahrzeug wurde mit den angebotenen Winterreifen geliefert.
    Diese sind auch zu montieren.

    Das man sie nicht verwenden darf, ist aber ggf. ein Mangel.
    Nur wäre ich verwundert, wenn die Gewährleistung nicht ausgeschlossen worden wäre.
     
  4. onkelotto

    onkelotto V.I.P. 15.11.2017, 02:15

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    Nun der Ausschluss der Gewährleistung ist ja kein Totschlag-Argument.

    Wenn die Reifen einen Mehrwert darstellen sollten ( "Hier hast du noch einen passenden Satz Winterreifen oben drauf" ), wurde ja auch ein entsprechend höherer Preis erzielt und man kann das Ganze ggfls aus Beschaffenheits-Garantie ansehen ... dann wäre ein Gewährleistungsausschluss IMHO unerheblich.

    War es hingegen ein "Da liegen noch 4 Reifen im Kofferraum ... vielleicht hast du ja Verwendung dafür!" ... könnte ein Sachmängelausschluss greifen.

    Oder einen Hauch juristischer formuliert:
    Es kommt darauf an was bzgl der Reifen vereinbart war.
     
  5. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 15.11.2017, 11:42

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    Auf diese Weise lassen sich argumentatorisch Gewährleistungseinschränkungen und Fristen stets umgehen.

    Es gilt in der Praxis immer zu unterscheiden, ob der Vertrag nicht erfüllt ist, oder ob der Vertrag grundsätzlich erfüllt ist, aber mit Mangel.
    zumal es den Begriff Gewährleistung im Schuldrecht gar nicht mehr so gibt.

    in diesem Fall lautet der Vertrag über genau diese Reifen, die tatsächlich stets dabei waren, die auf den Wagen auch montierbar sind, und die damit sogar schon gefahren sind.
    Der Vertrag wird somit zu diesen Reifen geschlossen, und diese wurden auch geliefert.
    In diesem Stadium darf der Vertrag als grundsätzlich erfüllt gelten, der gelieferte Artikel hat aber einen Mangel.

    anders wäre dies, wenn im Kaufvertrag zum Beispiel “zugelassene“ gestanden hätte.
    oder die Winterreifen wären in Wahrheit Sommerreifen. Dann wäre der Vertrag nicht erfüllt. Winterreifen währen bislang nie geliefert worden.
     
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