Erbrecht komplexer Fall 2 Kinder, eine Witwe, ein Exehemann

Dieses Thema "ᐅ Erbrecht komplexer Fall 2 Kinder, eine Witwe, ein Exehemann - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von Reinhard458, 4. Januar 2017.

  1. Reinhard458

    Reinhard458 Boardneuling 04.01.2017, 13:37

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    Erbrecht komplexer Fall 2 Kinder, eine Witwe, ein Exehemann

    Hallo, ich hätte da mal einen Interessanten fiktiven Fall der mich Beschäftigt.

    Ein Ehepaar mit drei Kindern lässt sich vor 25 Jahren scheiden. Zusammen hatten Sie ein Haus, das nach der Scheidung die Frau weiter behält und weiter abzahlt (ca 60t DM).

    Der Ehemann zieht aus und verschwindet. Er zahlt seinen Unterhalt an die geschiedene Frau nur unregelmäßig und so kommt es, das die Exfrau die fehlenden Zahlungen zu Ihren Gunsten ins Grundbuch eintragen lässt.

    Im laufe der Jahre fallen auch Modernisierungskosten für das Haus an, neue Fenster, neue Heizung, neues Dach etc. wovon der zweite Eigentümer, in dem Fall ja der Ex Ehemann nix hinzu bezahlt.

    Und wie schon erwähnt hatte die Exfrau auch noch den Restkredit von ca 60t DM alleine abgezahlt.

    So, jetzt machen wir einen Sprung ins Jahr 2016, die geschieden Ex Frau verstirbt, der Ex Mann taucht wieder aus der Versenkung auf und möchte das Haus verkaufen.
    Er ist der Festen Überzeugung, das 50% vom Anwesen ihm gehören, obwohl mehrere Eintragungen im Grundbuch zu seinem Nachteil vorgenommen wurden.
    Er ist auch der Überzeugung, das die andere hälfte nur an die zwei verbleibenden Kinder auszuzahlen ist. Die Witwe findet in seiner Berechnung keine Beachtung.
    Das jetzt mal ganz Grob dargestellt.

    Rückwirkend betrachte frage ich mich bezüglich der Modernisierungskosten, könnten ihm die beiden Kinder sowie die Witwe dieses in Rechnung bzw in Abzug stellen?
    Und könnte man ihm in für die Tatsache, das die Exfrau den Kredit alleine Abgezahlt hat Abzüge vorrechnen?
    Das wäre der erste Teil der Frage, jetzt geht es weiter....

    Es waren ja 3 Kinder, inzwischen alle Erwachsen und zwei davon verheiratet.
    Nach dem Tod der Exfrau verstirbt nun einer der Söhne, er hinterlässt eine Frau, die nun Witwe wäre. Würde diese den Platz in der Erbengemeinde für ihren verstorbenen Ehemann einnehmen?

    Also würde dessen Erbteil aus dieser Erbengemeinde direkt an die Witwe übergehen?

    und....

    könnte der Exmann das Haus ohne wissen der verbleibenden 2 Kindern sowie der Witwe des Verstorbenen Sohnes einfach das Anwesen verkaufen?

    Er würde sich dabei Strafbar machen, das ist völlig klar, aber könnte er das rein theoretisch machen?

    Bin gespannt was kommt.
    Viele Grüße,
    Reinhard
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Januar 2017
     
  2. khmlev

    khmlev V.I.P. 04.01.2017, 13:53

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    War die Exfrau in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft mit einer Frau verpartnert, die hier nun als Witwe bezeichnet wird?

    Wenn die Erblasserin ihre Ansprüche nicht in Form eines vollstreckbaren Titels oder in Form einer Sicherungshypothek zu Lasten des Anteils des Miteigentümer der Ex-Mann hat sichern lassen, können die Erben nur die Forderungen der letzten 3 Jahre gegen den Ex-Mann geltend machen.

    Dem Ex-Mann steht natürlich vom Kaufpreis ein Anteil in Höhe seines Miteigentumsanteil zu. Diesen sollten die Erben aber direkt durch Pfändung in Höhe der durch einen vollstreckbaren Titel gesicherten Forderungen des Ex-Frau sicherstellen.
     
  3. Reinhard458

    Reinhard458 Boardneuling 04.01.2017, 14:14

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    Nein, habe ich mich falsch ausgedrückt, die Exfrau ist die ganzen Jahre alleine geblieben.
    Die Witwe kommt aus der Ehe eines verstorbenen Sohnes.
    Also Eltern geschieden, Frau blieb alleine.
    Heute leben also nur noch 2 Söhne und von einem verstobenen Sohn die Ehefrau, jetzt Witwe. Würde diese den Platz in der Erbengemeinde ihres verstorbenen Mannes einnehmen?
     
  4. Reinhard458

    Reinhard458 Boardneuling 04.01.2017, 14:21

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    Ach so, die Erblasserin, in dem Fall die Exfrau oder auch die verlassene Frau hatte halt nur den fehlenden Unterhalt ins Grundbuch eintragen lassen zu seinem Nachteil.
    Die Tilgung des Hauses hat sie alleine gestemmt sowie auch die Moderniesirung des Hauses und "IHM", also den Ex Eheman nicht in Rechnung gestellt - vielleicht im nachhinein betrachtet "Leider nicht".
     
  5. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 04.01.2017, 20:20

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    Die Eintragungen haben keinen Einfluss auf seine Stellung Miteigentümer.
    Ein Verkauf muss notariell beurkundet werden. Hierbei müssen alle Erben der Exfrau mitwirken.
    Wenn diese Erbin ihres Ehemannes ist, ja.
    Es gibt übrigens keine Erbengemeinde, sondern eine Erbengemeinschaft.
    Nein.
     
  6. Reinhard458

    Reinhard458 Boardneuling 06.01.2017, 13:05

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    Nachfrage, eine Grundbucheintragung, ist das nicht eine Art von Zwangshypothek?

    Das er weiterhin Miteigentümer bleibt ist klar, aber ich denke bei einem Hausverkauf wird ihm halt der teil in höhe der Eintragung von vorne herein abgezogen.

    Müssten die zwei verbleibenden Kinder sowie die Witwe,zwingend einen Erbschein beantragen, oder ist das nicht vorgeschrieben oder geht es gar nicht ohne? Es gibt ja Erbschein und Teil-Erbschein. Was ist da der Unterschied?

    und..

    gerade im Fall der Witwe, müsste diese sich erst einen Erbschein für ihren verstorben Mann einholen um dann weiterhin den Platz in der Erbgemeinschaft ihres verstorbenen Mannes zu beanspruchen?
     
  7. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 06.01.2017, 14:01

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    Das kommt darauf an, was genau im Grundbuch eingetragen wurde.
    Es wird sowohl ein Erbschein auf den Tod der Exfrau sowie ein Erbschein des nachverstorbenen Sohnes benötigt (sofern keine notariell beurkundete Verfügung vorhanden ist).
    Mit einem Teil-Erbschein kann man nichts anfangen.
    Ja. Gibt es denn ein Testament des verstorbenen Sohnes? Sind Kinder vorhanden?

    Sollte kein Testament vorhanden sein, ist die Witwe nicht Alleinerbin!
     
  8. Reinhard458

    Reinhard458 Boardneuling 06.01.2017, 18:17

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    Der verstorbene Sohn hatte kein Testament hinterlassen. Er war verheiratet und hatte eine (Stief) Tochter.
     
  9. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 06.01.2017, 19:38

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    Dann erbt die Witwe nur zu 3/4 und 1/4 geht an die Eltern bzw. an die Geschwister.
     
  10. Reinhard458

    Reinhard458 Boardneuling 24.01.2017, 11:16

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    So, ich hatte jetzt noch mal alles ganz genau Überprüft anhand von Dokumenten.

    Zum Zeitpunkt der Scheidung im Jahr 93 wurde das Anwesen mit einen Verkehrswert von 330.000 DM durch ein Gutachten bewertet.
    Die verlassene Frau blieb im Haus und hat mit den Jahren die restlichen Schulden in höhe von 135.000 DM alleine abgezahlt.

    Im laufe der Jahre hatte ihr EX Mann ihr den Unterhalt zeitweise vorenthalten und so hat die verlassene Frau Sicherungshypotheken für Unterhaltsrückstände aus einem vollstreckbaren Vergleich des Amtsgerichts ins Grundbuch eintragen lassen. Gesamt drei Einträge über 71.000 DM.

    Jetzt wurde mir seitens einer Maklerin erklärt, das man zur Berechnung der Vermögenswerte einfach vom Verkehrswert zum Zeitpunkt der Scheidung die noch offene Schulden abziehen muss, dieses teilt und dazu die Sicherungshypotheken abziehen müsste.

    In dem Fall also
    330.000 - 135.000 = 195.000 : 2 = 97.500 - 71.000 = 26.500 EX Mann (DM)

    Ist dem so, wird das so errechnet?

    Wenn man dem Ex Mann damit Konfrontiert dann ist dieser total uneinsichtig, aus seiner Sicht müsste ihm sehr viel mehr zustehen.
    Aber er kann doch nicht davon teile verlangen, was die Exfrau im laufe der Zeit nach der Ehe weiter an Schulden abgezahlt hatte.
    Und er behauptet immer das sein Teil nach heutigen Wert berechnet werden müsste und nicht zum Zeitpunkt der Scheidung.
    Das Gutachten zweifelt er auch an, hat sich aber nie um ein neues bemüht.

    Und er behauptet, das der hinterbliebenen Ehefrau des verstorbenen Sohnes überhaupt nix von seinem Erbteil seiner Mutter zustehen würde und sie absolut nix mit vorstehenden Anwesen zu tun hätte.

    Wie kann man so einem Menschen, der null Einsicht hat und nur zu seinem Vorteil bedacht ist würdig entgegentreten?

    Ich lese immer wieder, das er durch die Scheidung kein anrecht als Erbe bei der Exfrau hat und trotzdem geht er zusammen mit seinem ältesten Sohn ins Haus und bedient sich und nimmt er aus dem Haus, was er will ohne andere Erben zu fragen.

    Wie kann man so eine Sauerei unterbinden? Es ist schon so vieles dadurch vom Eigentum der Mutter weg gekommen.
    Zuletzt bearbeitet: 24. Januar 2017
     
  11. hambre

    hambre V.I.P. 26.01.2017, 17:27

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    Das gilt bezüglich des Nachlasses ihres Ehemannes. Gegenüber der jetzt verstorbenen Schwiegermutter ist sie nicht erbberechtigt, sofern ihr Mann vor der Schwiegermutter verstorben ist.

    Nein. Dem Ex-Mann steht die Hälfte des aktuellen Verkehrswertes abzüglich der Sicherungshypothek zu.

    Dass die Frau die Schuldentilgung alleine übernommen hat, wird nicht berücksichtigt. Wenn der Mann die Hälfte getragen hätte, dann hätte er gleichzeitig Anspruch auf Nutzungsentschädigung gehabt. Im einfachen Fall ist das ein Nullsummenspiel und hier kann man davon ausgehen, dass Ex-Mann und Ex-Frau sich konkludent darauf geeinigt haben, dass durch die Übernahme der Gesamtdarlehensrate der Nutzungsausfall abgegolten ist.

    Was völlig richtig ist, sofern der Sohn vor der Mutter verstorben ist.

    Eine Zwangshypothek ändert nichts daran, dass ihm 50% des Anwesens gehören. Die feste Überzeugung ist daher berechtigt. Allerdings würde er von einem potentiellen Verkaufserlös keine 50% erhalten.

    Unkenntnis oder Uneinsichtigkeit herrscht wohl auf beiden Seiten. Jedenfalls gehst Du auch von einer völlig falschen Sachlage aus.

    Wo macht er denn einen Anspruch auf das Erbe seiner Ex-Frau geltend. Es geht um den 50%-Anteil, der ihm sowieso gehört.

    Das darf er natürlich nicht und das erfüllt im Extremfall den Straftatbestand der Unterschlagung. Gleiches gilt für den ältesten Sohn.

    Jeder Miterbe und das ist hier wohl nur der zweite Sohn kann dagegen natürlich rechtlich vorgehen. Für die Details sollte ein Anwalt eingeschaltet werden.
     
    Reinhard458 gefällt das.
  12. Reinhard458

    Reinhard458 Boardneuling 28.01.2017, 05:31

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    Der Sohn ist ein halbes Jahr nach der Mutter gestorben, nicht davor.
    Also die Mutter am 12.6.2016
    Der Sohn hatte am 9.9.2016 geheiratet und ist am 16.11.2016 verstorbenen.
    Bei der Scheidung hat der Exman auf ein Nutzteil seiner Eigentümer Seite verzichtet, dafür musste er auch keine weiteren Zahlung wie Versicherung und Grundsteuern zahlen. Das Nutzrecht hatte daher die verlassene Exfrau.
    Und nach einer Scheidung hat er kein Anrecht mehr auf ihre Hinterlassenschaft, und trotzdem geht er daran. Das verärgert einen natürlich.
    und zu behaupten das die Schwiegertochter nichts erben soll von dem Haus. Das hast du falsch gelesen, der Sohn ( ihr Mann) ist nach der Mutter verstorben, nicht davor.
    Und nochmal kurz zum Haus, der Exman hatte sein Nutzungsrecht vor dem Gericht abgegeben um keine weiteren Zahlungen zu dem Haus tragen zu müssen. Dafür hat die Exfrau auch alle Schulden übernommen und diese durch ihren Unterhalt bezahlt. Ich denke das diw Maklerin da doch recht hat.
    Zuletzt bearbeitet: 28. Januar 2017
     
  13. hambre

    hambre V.I.P. 30.01.2017, 12:57

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    Dann gehört der Nachlass der Mutter zum Vermögen des Sohnes und geht zusammen mit dem übrigen Nachlass des Sohnes an dessen Erben.

    Wenn der Sohn ein Testament hatte, gilt die darin bestimmte Erbfolge. Ohne Testament erbt die Witwe 3/4 und das übrige 1/4 geht an die Geschwister des Sohnes.
     
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