Erbfallfrage Keine Durchsicht

Dieses Thema "Erbfallfrage Keine Durchsicht - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von A.Wilhelm, 15. Februar 2011.

  1. A.Wilhelm

    A.Wilhelm Neues Mitglied 15.02.2011, 18:21

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    Erbfallfrage Keine Durchsicht

    Guten Abend,

    ich habe ein für mich schwieriges Anliegen bzw. mehrere Fragen zu einer Situation, da ich mich in Sachen Erbrecht nicht so auskenne und auch im Internet nicht das passende bisher gefunden habe.

    Zum Fall:
    Am 08.05.2010 ist die Tante (Schwester Väterlicherseits) von Person A (Nichte) verstorben. Nun hat die Person A vor einer Woche von ihrem Vater (mit dem sie keinen regelmäßigen Kontakt hat) nach einem Telefonat ein Fax bekommen, worin zwei Testamente enthalten waren, welches er vom Justizzentrum Ende Juni 2010 erhalten hat und gefragt wurde, ob sie ebenfalls etwas schriftliches diesbezüglich erhalten hätte. Dies hat sie laut eigener Aussage nicht.

    Das erste Testament war von 1991, worin der Onkel und die Tante von Person A festlegten, dass sie sich gegenseitig als Erben einsetzen und die Erben des Letzversterbenden wie folgt sein sollen.

    Zum 1. die Tochter des Erschienenen (leibliche Tochter aber eingeheiratet)
    Zum 2. der Bruder der Erschienenen, somit Vater von Person A

    Unter den beiden soll das gesamte Möbiliar in gütlichem Einvernehmen geteilt werden und es erhält jeder eine ½ der Eigentumswohnung.

    So.
    Weiterhin war diesem Fax ein zweites Testament von 1996 als Änderung beigelegt, welches nun besagt, das dass Grundtestament bestehen bleibt, worin jedoch der Onkel und die Tante von Person A folgendes neu festlegen bzw. ändern:

    Sollten beide verstorben sein, erhält Person A, also die Nichte eine Hälfte der Wohnung sowie die leibliche Tochter des Onkels. Ausdrücklich wurde darauf hingewiesen, dass der Vater von Person A aus dem Testament herausgenommen wird und Person A somit an seine Stelle tritt.

    Nun meine Fragen dazu.

    Zum einen, wenn der Vater im Juni 2010 nach dem Tod der Tante von Person A diese Testamente erhalten hat, warum wurde Person A darüber nicht schriftlich informiert, wenn sie doch als Erbe im Sterbefall von beiden vermerkt ist, so wie zuvor ihr Vater, welcher ja informiert wurde?

    Zum zweiten hat der Onkel von Person A nun die Möglichkeit das Erbe, welches ja auf ihn erstmal als Haupterbe übergegangen ist zu veräußern - also sprich die Wohnung zu verkaufen und das gesamte Geld der leiblichen Tochter zukommen zu lassen, ohne das Person A mit eingerechnet wird ? Oder ist das durch das nach dem Tode geöffnete, aktuellste Testament, welches beide unterschrieben haben, nicht möglich und er ist zur Auszahlung des Pflichtbeitrages an Person A verpflichtet, sollte er sich für das veräußern der Möbel und der Wohnung entschließen ?

    Theoretisch gilt doch noch genau der Wille von diesem Testament, auch wenn erst eine Person von beiden gestorben ist, oder gehe ich da falsch in der Annahme ?

    Zu meiner ersten Frage, kann es einfach sein, das Person A nicht benachrichtigt wurde, weil sie mittlerweile verheiratet ist, somit ein Namenswechsel statt fand und ebenfalls an einer anderen Adresse wie im Testament hinterlegt ist, wohnt ? Soweit ich weiß, werden da doch im Regelfall Nachforschungen beim Einwohnermeldeamt etc. eingeholt und bis zu einem gewissen Zeitraum versucht diese Person zu kontaktieren.

    Wie soll sich Person A, also die Nichte nun verhalten. Ist es ratsam jetzt schon das Testament mit den Betroffenen zu besprechen, was mir doch recht heikel vorkommt, da eben der Onkel noch lebt und man ihn nicht mit seinem zukünftigen Tod konfrontieren sollte?

    Telefonische Auskunft wurde vom zuständigen Amtsgericht, bei der Nachfrage ob der Benachrichtigungsfluss stoppte, aufgrund der falschen Adresse und des geänderten Nachnamen, keine Auskunft erteilt und abgewiesen.

    Ich hoffe man kann mir da etwas weiter helfen, welche Rechte und Möglichkeiten nun Person A in diesem Fall hat, denn aus dem Fall werde ich nicht ganz schlau.

    Grüße und ein großes Dankeschön im Voraus.

    A. Wilhelm
     
  2. A.Wilhelm

    A.Wilhelm Neues Mitglied 16.02.2011, 17:55

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    AW: Erbfallfrage Keine Durchsicht

    Kann denn zu diesem Fall keiner etwas mitteilen ?

    Person A befürchtet nun eine Frist zu verpassen, da sie bisher ja nicht offiziell unterrichtet wurde, das sie in das Erbe eingetragen ist.

    Weiterhin ist seit dem Tot der Tante von Person A ja auch fast ein Jahr her, in dem der Onkel vielleicht durch eine Schenkung oder änliches das Vermögen, welches geteilt werden sollte, an die leibeigene Tochter geschenkt haben könnte ? Wäre so etwas einfach so möglich ?

    Wenn Ja, bestünde dann die Möglichkeit eines Pflichtteils für Person A ?
     
  3. nieselpriem

    nieselpriem Star Mitglied 16.02.2011, 18:11

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    AW: Erbfallfrage Keine Durchsicht

    Da Onkel und Tante bestimmt haben, dass zunächst der Längerlebende erbt und erst danach die anderen Erben, ist Person A noch nicht Erbe, denn der Onkel lebt ja noch (wenn ich das richtig verstanden habe). Deshalb wurde A auch nicht informiert.
    Mit seinem Vermögen kann der Onkel machen, was er möchte - es sei denn, im Testament wurden Einschränkungen vorgesehen.
     
  4. A.Wilhelm

    A.Wilhelm Neues Mitglied 18.02.2011, 18:31

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    AW: Erbfallfrage Keine Durchsicht

    Der Onkel lebt noch, das ist korrekt. Jedoch ist das für mich schon eine Einschränkung wenn da steht:

    Das der Onkel und die Tante von Person A festlegten, dass sie sich gegenseitig als Erben einsetzen und die Erben des Letzversterbenden wie folgt sein sollen.

    Zum 1. die Tochter des Erschienenen (leibliche Tochter aber eingeheiratet)
    Zum 2. die Nichte der Erschienenen (Also Person A)

    Unter den beiden soll das gesamte Möbiliar in gütlichem Einvernehmen geteilt werden und es erhält jeder eine ½ der Eigentumswohnung.

    Nach der letzmaligen Änderung.

    Für mich heisst das schon als Einschränkung, das als Erbe die Wohnung sowie das Möbiliar angesetzt sind, jeweils zur Hälfte unter Person A und unter der leiblichen Tochter des Onkels. Somit doch nicht verkauft oder verschenkt werden kann, da es ja bei der Sache benannt wurde oder ?

    Und vor allem, weshalb wurde der Bruder der verstorbenen informiert, also sprich der Vater von Person A, wenn dieser ja in der Änderung heraus genommen wurde und letztendlich garnichts erbt.

    Meine Fragen dazu sind nun leider immer noch offen. Vielleicht weiss noch jemand etwas?
     
  5. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 18.02.2011, 20:22

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    AW: Erbfallfrage Keine Durchsicht

    ??? Es geht hier doch um einen rein fiktiven Fall oder?

    Der Alleinerbe kann mit dem Erbe tun und lassen was er will.

    M.E. hätten die Verfügungen auf den Tod des Überlebenden jetzt noch gar nicht eröffnet werden dürfen und schon gar nicht den Beteiligten bekanntgegeben werden!

    Der Witwer ist Alleinerbe. Lediglich die leiblichen Kinder haben Pflichtteilsansprüche.
     
  6. hambre

    hambre V.I.P. 19.02.2011, 22:55

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    AW: Erbfallfrage Keine Durchsicht

    Informiert werden die gesetzlichen Erben und die tatsächlich eingesetzten Erben vom Inhalt des Testamentes.

    A ist kein gesetzlicher Erbe und auch (derzeit) kein testamentarischer Erbe. Der Vater von A wäre dagegen gesetzlicher Erbe, wurde durch das Testament jedoch (derzeit)enterbt.
     
  7. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.02.2011, 23:42

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    AW: Erbfallfrage Keine Durchsicht

    so ist es.

    der onkel kann die wohnung, das mobiliar und alles was seins is verjubeln, verprassen, verschenken wie er will. die nichte hat solange der onkel lebt nix zu wollen und nix zu kriegen und sich auch nicht einzumischen. und nach onkels tod nur was zu kriegen, wenn dann überhaupt noch was da ist.
     
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