Einbehaltener Lohn zur rückwirkenden Zahlung der Rentenversicherung durch Arbeitgeber

Dieses Thema "ᐅ Einbehaltener Lohn zur rückwirkenden Zahlung der Rentenversicherung durch Arbeitgeber - Sozialrecht" im Forum "Sozialrecht" wurde erstellt von Der_Daniel, 7. Dezember 2017.

  1. Der_Daniel

    Der_Daniel Boardneuling 07.12.2017, 07:08

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    Einbehaltener Lohn zur rückwirkenden Zahlung der Rentenversicherung durch Arbeitgeber

    Ladies and Gentlemen,

    im folgenden Fall, geht es um den Einbehalt von Lohn durch den Arbeitgeber.
    Habe das Thema bereits auch im Arbeitsrecht erstellt, aber vll ist es dort am falschen Ort.

    Der Arbeitnehmer begann seine Arbeit im November 2016 bei einem Lohn von 9€/h und einer Arbeitszeit von 10h/Woche.
    Es handelt sich dabei um einen Minijob bei dem auf die Einzahlung in die Rentenversicherung verzichtet wurde (450€ job).

    Im Januar 2017 bekam der Arbeitnehmer eine Lohnerhöhung von 2€ pro Stunde, und bekam somit 11/h bei gleicher Arbeitszeit.
    Auf den Abrechnungen wurde jedoch weiterhin kein Sozialbeiträge abgezogen, worüber man sich erstmal nicht wunderte und schon gar nicht beschweren wollte. (ca 495€/Monat).

    Im November wechselte man von einer "10h/Woche"-Beschäftigung zu einer Vollzeitbeschäftigung mit 40h/Woche.
    Bei der ersten Abrechnung merkte die Personal-/Finanzabteilung, dass man über den Satz von 5400€/Jahr kommt. Wohlgemerkt Ende November bei der Abrechnung.
    Der Arbeitgeber behielt Lohn ein, um die Rentenversicherung für die Monat Januar'17 bis November'17 nachzuzahlen.
    Ohne Vorankündigung bekam der Arbeitnehmer so nur 45% seines Gehalts.

    Nun stellt sich dem Arbeitnehmer die Frage, ob die rechtens ist und hier nicht ein Verschulden des Arbeitgebers vorliegt.

    Im Internet kursieren Informationen wonach nur rückwirkende Forderungen von 3 Monaten geltend gemacht werden dürfen.

    Welche rechtlichen Grundlagen gibt es für die eine bzw die andere Seite?
    Was ist rechtens?

    mit freundlichen Grüßen

    Verfasser
     
  2. Frustati

    Frustati V.I.P. 13.12.2017, 09:16

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    Bei 495 Euro fielen alle Sozialversicheru gsbeiträge an,nicht nur Rente. Auch der AN wäre verpflichtet gewesen unverzüglich den Irrtum zu melden.
     
  3. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 13.12.2017, 12:15

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    der Arbeitgeber fordert hier aber nichts. Sondern der Staat.

    Natürlich hat auch der Arbeitgeber hier verschuldet, dass nicht sofort korrekt abgerechnet wurde.
    Aber dem Arbeitnehmer ist dadurch kein Schaden entstanden.
    Er soll nun nicht mehr zahlen als er müsste, sondern genau das, was er ohnehin hätte zahlen müssen.

    bei Schwierigkeiten mit dem Betrag könnte allerdings vom Arbeitgeber verlangen, die Abzüge auf mehrere Monate zu verteilen.

    Müsste er sich stattdessen Geld leihen und Zinsen zahlen , so wären diese Zinsen ein Schaden , an dem der Arbeitgeber einen Anteil trägt.
     
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