"Eigene" Kunst auf T-shirts drucken und verkaufen

Dieses Thema ""Eigene" Kunst auf T-shirts drucken und verkaufen - Urheberrecht" im Forum "Urheberrecht" wurde erstellt von Olilolly, 15. August 2012.

  1. Olilolly

    Olilolly Boardneuling 15.08.2012, 14:07

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    "Eigene" Kunst auf T-shirts drucken und verkaufen

    Der Hobbykünstler K malt gerne Porträts. Er sucht sich dafür Fotos von Prominenten im Internet und benutzt diese als Vorlage. Er malt sie nicht detailgetreu ab, sondern gestaltet seine Porträts im Stile der Pop Art (knallige Farben (pinker Hintergrund, gelbe/blaue Haare usw.), vereinfachte Formen, keine Farbabstufungen). Seine entstandenen Werke stellt der Hobbykünstler K häufig in Internetforen aus. Nun bekommt Künstler K ein Angebot eines Unternehmens, welches seine Porträts auf T-shirts drucken und dann verkaufen möchte.

    Nun macht sich der Hobbykünstler allerdings Gedanken, ob das überhaupt legal wäre.
    Denn 1.: Hat der Künstler K überhaupt ein Urheberrecht für sein Pop Art Porträt? Schließlich ist die Haltung und der Gesichtsausdruck noch wie auf dem Foto aus dem Internet. Der Rest ist jedoch komplett verändert worden (Farben, einfache Formen).
    Und 2.: Was ist mit dem Personenrecht? Kann der Künstler einfach so sein Design verkaufen, auf dem eine prominente Person abgebildet bzw. zu erkennen ist? Ist es egal, ob die Person noch lebt oder bereits verstorben ist?
     
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 15.08.2012, 16:26

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    Grenzwertig, wird im Streitfall darauf ankommen, wie es das Gericht im Einzelfall beurteilt.

    Das "Abmalen" eines Fotos mit dazugehöriger Verfremdung ist nach gängiger Rechtsprechung eine "Vervielfältigung" im Sinne des UrhG - das mußte sich vor einigen Jahren mal das FAZ-Magazin vom LG Frankfurt erklären lassen. Das FAZ-Magazin hat ein Foto von Johannes Gross genommen, damit als Vorlage eine Zeichnung erstellen lassen, und die als Illustration für die Kolumne von Gross verwendet. Die Fotografin klagte auf Honorar, und gewann.

    Die Frage ist hier letztlich immer: ist es schon eine "freie Benutzung" im Sinne von §24 UrhG oder noch eine Vervielfältigung im Sinne von §16 UrhG? Bei der "freien Benutzung" muß der "eigenschöpferische Anteil" am neuen Werk den Anteil des genutzten Werkes deutlich übersteigen.

    Das lässt sich letztlich immer nur im Einzelfall klären.

    Persönlichkeitsrechtlich wird es bei einem "Promi" im Regelfall unbedenklich sein, der hat insoweit nur ein stark eingeschränktes "Recht am eigenen Bild", und nach Ablauf von 10 Jahren nach seinem Tod gar keines mehr.
     
  3. Olilolly

    Olilolly Boardneuling 16.08.2012, 15:14

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    Und wie kann Künstler K herausfinden, ob es sich bei seinen Porträts um eine "freie Benutzung" oder eine Vervielfältigung handelt?
    Das Wörtchen "deutlich" ist doch sehr subjektiv und ungenau. Selbst wenn Künstler K seine Bilder irgendwie "begutachten" lassen würde, würde immer noch der Spruch zählen: "Tja, die einen sagen so, die anderen so..."
     
  4. Gerd aus Berlin

    Gerd aus Berlin V.I.P. 17.08.2012, 21:26

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    Hilfreich sind hier Quelle 1 und Quelle 2. Aber im Zweifel ist es eine Kopie - denn reine Verfremdungseffekte gebären kaum ein eingenständiges Werk, bei dem "Die Züge des Erstwerks ... gegenüber denen des Zweitwerks verblassen."

    Nein. Das Wörtchen "deutlich" ist ein unbestimmter Rechtsbegriff. Den füllt im Streitfall ein angerufenes Gericht mit Inhalt - oft analog zu früheren Urteilen, die man sich zuvor ja zu Gemüte führen kann, als frei abmalender Künstler.

    Gruß aus Berlin, Gerd
     
  5. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 18.08.2012, 01:27

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    In der Materie bewanderte Juristen oder Gutachter fragen. Was aber auch nichts daran ändert, daß letztlich das Gericht entscheidet, ob die Grenzen des §24 UrhG überschritten wurden.

    Dafür gibt es dann Rechtspechung.
    Ja.

    Das Leben ist nicht frei von Risiko.
     
  6. Olilolly

    Olilolly Boardneuling 26.08.2012, 15:20

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    Und um was für Risiken handelt es sich?
     
  7. once

    once V.I.P. 27.08.2012, 11:10

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    Ja: weder die dargestellte Person, noch der Fotograph, noch der Inhaber der Internetzugänglichmachungsrechte oder derjenige, von dessen Internetseite die Bild-Datei von K heruntergeladen würde, dürfte Ks Portrait ohne Ks Zustimmung benutzen.

    Eine "prominente" Person der Zeitgeschichte kann sich eher nicht dagegen wenden, daß sie auf einem Gemälde wiedererkennbar dargestellt wird. z.B. wurde der Oberbürgermeisterin von Dresden von einem Gericht verwehrt, die Verbreitung ( von Fotos ) eines Ölgemäldes ( im Internet ) verbieten zu dürfen, auf denen sie nackt, nur bekleidet mit roten Strapsen und der Bürgermeisterinnen-Kette dargestellt wurde.

    "Das erstinstanzlich mit dem Antrag befasste Landgericht Dresden hatte dem Antrag von Helma Orosz mit der Begründung stattgegeben, die Nacktdarstellung verletze die Verfügungsklägerin in ihrem Recht am eigenen Bild sowie ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht.

    Der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts hat die Entscheidung des Landgerichts nun aufgehoben und den Antrag abgewiesen. Das streitgegenständliche Gemälde sei ein Bildnis aus dem Bereich der Zeitgeschichte, dessen Zurschaustellung Frau Orosz nicht in berechtigten Interessen verletze und daher ohne ihre Einwilligung verbreitet werden dürfe."

    http://www.pornoanwalt.de/?p=2936

    K wartet ab, ob ein Rechteinhaber vermeintliche Verbotsrechte gerichtlich festgestellt wissen möchte ( eventuell zunächst in einem Verfahren auf vorläufigen Rechtsschutz; gegen eine ungünstige Eil-Entscheidung könnte von K Beschwerde eingelegt werden ), und K wartet dann ab, wie das Gericht im anschließend angestrengten Hauptsacheverfahren entscheidet; dann, wie das Berufungs-Gericht entscheidet, nachdem Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil eingelegt worden sein sollte, und wie schließlich der BGH entscheiden möchte.

    Lustigerweise haben in einem für den Herausgeber ruinösen Rechtsstreit über einen Comic-Band mit den Asterix-Figuren nachempfundenen Comics vier beteiligte Gerichte alle unterschiedlich entschieden: Comics, die vom Landgericht und Oberlandesgericht als unfreie Benutzung der Asterix-Vorlagen beurteilt wurden, sah der BGH als zulässig an; etliche vom BGH als unfrei benutzt beurteilte Comics waren vom OLG als zulässig bewertet worden usw. Das Amtsgericht dagegen erkannte jedes einzelne Comic als zulässiges neugeschaffenes Kunstwerk an.

    11
     
  8. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 27.08.2012, 14:17

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    AW: "Eigene" Kunst auf T-shirts drucken und verkaufen

    Um das Risiko, wegen Urheberrechtsverletzung oder Persönlichkeitsrechtsverletzung ("Recht am eigenen Bild") in Regress genommen zu werden.

    Was dann ggf. Schadensersatzzahlungen, Unterlassung, Einziehung und Vernichtung vorhandener Stücke usw. usf. bedeuten kann.
     
  9. Olilolly

    Olilolly Boardneuling 27.08.2012, 19:32

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    AW: "Eigene" Kunst auf T-shirts drucken und verkaufen

    Ich bedanke mich ganz herzlich, für die bisherigen Antworten!
    Dieses Thema scheint, für mich als Laie, doch etwas komplizierter zu sein. So scheint es laut "TomRohwer" doch sehr schwer zu sein, festzustellen, ab wann ein Künstler ein eigenständiges Werk besitzt (was anscheinend auch nicht so einfach festzustellen ist), wo hingegen "once" doch sehr viel optimistischer ist und für Künstler K noch gute Chancen sieht.

    Da es doch anscheinend so kompliziert ist, herauszufinden, ab wann Künstler K ein verändertes Werk sein Eigen nennen kann, möchte ich nun einige frei gewählte Beispiele zur Hilfe nehmen. (ICH HOFFE, ICH VERSTOßE DAMIT NICHT GEGEN IRGENDWELCHE FORUMSREGELN! ANSONSTEN LÖSCHE ICH DIESEN BEITRAG WIEDER!)

    Hier habe ich ein Foto entdeckt, welches von einigen Künstlern verändert wurde, wie es bereits Künstler K tat: (KEINES DIESER BILDER STAMMT VON MIR PERSÖNLICH!)

    Dies ist das Originalfoto: http://3.bp.blogspot.com/_cFdsNViZ36M/TQkKk3HeJVI/AAAAAAAAQ9Y/XyPtU-bCTPU/s1600/katy-perry-nail-polish000.jpeg

    Hier eine Veränderung (ich würde sagen, dies zählt unter Bearbeitung): http://s1.artquid.fr/art/1/239/126771.1209764402.1.450.jpg

    Hier eine Zeichnung: http://fabriceg.deviantart.com/gallery/#/d2xbva9

    Und hier ein Gemälde: http://linkder11.deviantart.com/#/d5cqjkb

    Nun, was würden sie sagen? Wobei handelt es sich um eine Bearbeitung? Kann man eines davon als eigenständiges Werk bezeichnen?

    Und nochmal: Ich hoffe, ich verstoße damit nicht gegen irgendwelche Forumsregeln. Sollte dies der Fall sein, bitte ich um Verzeihung!
     
  10. Gerd aus Berlin

    Gerd aus Berlin V.I.P. 27.08.2012, 22:50

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    AW: "Eigene" Kunst auf T-shirts drucken und verkaufen

    "Das geschützte ältere Werk darf danach nur als Anregung für das Zweitwerk dienen. Die Züge des Erstwerks müssen gegenüber denen des Zweitwerks verblassen." Quelle

    Dies ist hier bei keinem der abgekupferten Stil-Varianten der Fall.

    Gruß aus Berlin, Gerd
     
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