Dreifache Staatsbürgerschaft?

Dieses Thema "Dreifache Staatsbürgerschaft? - Asyl- und Ausländerrecht" im Forum "Asyl- und Ausländerrecht" wurde erstellt von Domingo, 13. September 2012.

  1. Domingo

    Domingo V.I.P. 13.09.2012, 21:44

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    Dreifache Staatsbürgerschaft?

    Hallo Forum,

    Person X ist eingebürgerter Deutscher. Aufgrund eines Abkommens mit ihrem Ursprungsstaat (Staat 1) konnte X im Besitz ihrer alten Staatsbürgerschaft bleiben.

    Nun ist X wieder woanders hingewandert und könnte Staatsbürger des dritten Landes (Staat 3) werden. Dieses hat jedoch kein Abkommen mit D wie Staat 1, so dass X grds. die deutsche Staastangehörigkeit aufgeben müsste, falls sie Bürger von Staat 3 wird. Nun steht anscheinend im Gesetz, dass ein Deutscher, der bereits 2 Staatsbürgerschaften besitzt, bei Erwerben einer dritten die deutsche behalten darf unabhängig von jedwedem Abkommen.

    Stimmt das nun oder ist es nur ein Gerücht? Welche gesetzliche Basis gibt es hierfür?

    Gruβ,
    Domingo
     
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 14.09.2012, 01:52

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    AW: Dreifache Staatsbürgerschaft?

    Dreifache Staatsangehörigkeit geht ganz einfach:

    Ein Türke schwängert eine Deutsche. Einige Wochen vor der Geburt fliegt die werdende Mutter in die USA und bringt dort ihr Kind zur Welt.

    Dieses Kind ist dann:

    1. qua Geburtsrecht US-Amerikaner ("birthright citizenship", weil auf dem Territorium der USA geboren)

    2. qua Abstammungsrecht (deutsche Mutter) Deutscher

    3. qua Abstammungsrecht (türkischer Vater) Türke.

    Es sind viele entsprechende Konstellationen denkbar.

    Wer die deutsche Staatsangehörigkeit hat oder wie erwerben oder verlieren kann, steht im Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG).

    Einfach mal selber lesen.
     
  3. Domingo

    Domingo V.I.P. 15.09.2012, 02:16

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    AW: Dreifache Staatsbürgerschaft?

    Dankeschoen, aber ich dachte eben an eine bestimmte Konstellation und nicht an die Tuerkin die geschwaengert wird oder aehnliches...

    Danke jedenfalls fuer den Link. Ich sehe nichts, was meine im Eingangsposting geaeusserte Vermutung bestaetigen wuerde. So muss ich wohl des nachts davon getraeumt haben.

    P.S. Was passiert in Deinem Fall, wenn das Kind 18 wird? Es muss sich doch zw. der dt. und der US-Staatsbuergerschaft entscheiden?
     
  4. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 15.09.2012, 09:43

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    AW: Dreifache Staatsbürgerschaft?

    Nein, das muß es nicht. Die US-Staatsangehörigkeit ist im quasi "auf ewig sicher", sie wird allein schon durch die US-amerikanische Geburtsurkunde begründet, die den Geburtsort in den USA nennt.

    Der Betreffende braucht sich nicht für oder gegen die US-Staatsangehörigkeit zu entscheiden, er hat sie "auf ewig sicher". Er kann jederzeit zu jedem US-Konsulat gehen und sich einen neuen US-amerikanischen Pass ausstellen lassen. Er kann sogar mit seiner Geburtsurkunde an einer US-amerikanischen Grenze auftauchen und damit in die USA einreisen.

    (Früher war dies rechtlich problemlos möglich, auch wenn die Überprüfung der Geburtsurkunde naturgemäß etwas länger dauert als die eines Reisepasses. Solange sitzt man dann halt etwas länger an der Grenze fest.

    Nach dem 11.September 2001 wurden die US-Gesetze etwas verschärft, an sich braucht nun auch ein US-Amerikaner einen Reisepass zur Einreise in die USA, es reichen nicht mehr Führerschein oder Geburtsurkunde, oder ein anderer Nachweis der Staatsangehörigkeit. In Fällen aber, wo es dem Betreffenden nicht möglich war, sich vorher eine Reisepass zu beschaffen, reicht jeder andere Nachweis der US-Staatsangehörigkeit auch.)

    Wenn es im besagten Beispiel also nötig wäre, daß sich das Kind mit 18 für die deutsche Staatsangehörigkeit "entscheidet", dann kann es das tun, und wird damit Deutscher - und bleibt trotzdem sein Leben lang US-Amerikaner, mit allen Rechten und Pflichten.

    (Zu denen übrigens auch gehört, sich bei der Einreise in den USA als US-Bürger zu erkennen zu geben, wenn ein solcher vorhanden ist, muß mit dem US-Pass in die USA eingereist werden. Es gibt allerdings auch keinen logischen Grund, warum man es anders handhaben sollte.)
     
  5. mayerei

    mayerei V.I.P. 15.09.2012, 15:03

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    AW: Dreifache Staatsbürgerschaft?

    geht sogar noch einfacher: Mutter oder Vater hat bereits zwei Staatsbuergerschaften.
     
  6. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 15.09.2012, 18:16

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    AW: Dreifache Staatsbürgerschaft?

    Müssen dann zwei sein, die jeweils aufgrund der Abstammung von einem Elternteil an das Kind weitergegeben werden können.
     
  7. Mitleser

    Mitleser V.I.P. 18.09.2012, 14:57

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    AW: Dreifache Staatsbürgerschaft?

    Das ist Quark, solche Abkommen gibt es nicht. Wenn Mehrstaatigkeit hingenommen wurde, dann weil die alte StA nicht aufgegeben werden könnte oder es sich um die eines EU-Staates oder der Schweiz handelte.

    Die muss die deutsche StA nicht aufgeben, sie wird sie automatisch verlieren, es sei denn, die dritte StA ist die eines EU-Staates oder der Schweiz, oder die Person erhält eine Beibehaltungsgenehmigung.

    Nein, so etwas steht garantiert in keinem Gesetz.

    Das Ding nennt sich Staatsangehörigkeitsgesetz. Google wird es bestimmt finden.
     
  8. Domingo

    Domingo V.I.P. 18.09.2012, 18:03

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    AW: Dreifache Staatsbürgerschaft?

    Dann muss ich in einem Paralleluniversum leben :rolleyes: Quizfrage: Aufgund von was koennen Schweizer Staatsbuerger die doppelte StA mit D haben?
     
  9. Mitleser

    Mitleser V.I.P. 19.09.2012, 09:17

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    AW: Dreifache Staatsbürgerschaft?

    Aufgrund von § 12 (2) StAG: "Von der Voraussetzung des § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 wird ferner abgesehen, wenn der Ausländer die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder der Schweiz besitzt."

    Das hat aber nichts mit irgendwelchen zwischenstaatlichen Abkommen zu tun.
     
  10. Domingo

    Domingo V.I.P. 24.11.2012, 22:52

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    AW: Dreifache Staatsbürgerschaft?

    Sorry fuer die spaete Antwort, aber:

    Es steht da aber doch gerade:


    :work:
     
  11. Mitleser

    Mitleser V.I.P. 03.12.2012, 16:01

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    AW: Dreifache Staatsbürgerschaft?

    Ja, steht da, es handelt sich dabei um eine allgemeine Öffnungsklausel für völkerrechtliche Verträge, die eine - unter Umständen befristete - Hinnahme von Mehrstaatigkeit vorsehen können. Derartige Verträge sind aber bisher nicht geschlossen worden.
     
  12. MiroB91

    MiroB91 Neues Mitglied 13.03.2017, 13:37

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    Mich würde mal interessieren was für Konstellationen es noch so gibt.

    Mal angenommen, ein Herr X ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und wurde in Deutschland eingebürgert. Die Eltern sind Einwanderer aus den Ländern Y und Z. Herr X hat also durch Abstammung automatisch die Staatsangehörigkeit von Land Y und Z bekommen musste aber beide vor der Einbürgerung abgeben. Da er, Herr X, mittlerweile im Land Y lebt und beruflich auf die (abgegebene) Staatsangehörigkeit angewiesen ist, beantragt er eine Beibehaltungsgenehmigung, die auch erteilt wurde. Beide Länder, Y und Z, sind noch keine EU-Mitglieder. Land Z hat aber bereits Beitrittsverhandlungen aufgenommen.

    In was für einer rechtlichen Konstellation wäre eine dreifache Staatsangehörigkeit möglich? Zum zweiten mal eine Beibehaltungsgenehmigung beantragen (für Land Z) oder abwarten bis das Land EU-Mitglied wird. Und, falls die Staatsangehörigkeit nach EU-Beitritt beantragt wird, ginge einer der beiden Staatsangehörigkeiten (deutsch oder die des Landes Y) verloren?
     
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