Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

Dieses Thema "ᐅ Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von taormina, 19. April 2015.

  1. taormina

    taormina Senior Mitglied 19.04.2015, 09:46

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    Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Liebe Forum-Besucher,

    ich bin nicht ganz sicher, ob folgende Frage eher im Bereich Schulrecht oder Arbeitsrecht fällt, aber ich probiere es mal bei Euch mit einen recht speziellen Frage.

    Unser werter Protagonist "A" bewirbt sich bei einem Verband, der an Berlins Schulen Humanistische Lebenskunde Unterricht anbietet. Die Lehrerausbildung dauert ein Jahr und läuft berufsbegleitend, während die Lehrer bereits halbtags arbeiten. es werden 30 Kandidaten/Jahr angenommen.
    Der Aufnahmeverfahren ist extrem langwierig, aufwändig und anspruchsvoll, denn der Verein Bedingungen stellt, die kaum erfüllbar sind, es sei denn, einer ist sowieso schon Lehrer, aber in dem Fall wäre ja der Kandidat wohl nicht auf diesen abenteuerlichen Umweg angewiesen. Bei A, mit seinen ausländischen Herkunft läuft das Verfahren besonders schwierig, aber am Ende gelingt es ihm alle Nachweise, inklusive je 60 Semesterwochenstunden Pädagogik, Psychologie und Humanwissenschaften und großes deutsches Sprachdiplom vorzulegen. A besitzt 2 Diplomen und bald 25 Jahre Berufserfahrung als Musiklehrer und Kursleiter.
    Nach einem durchaus sehr gut gelaufenen mündlichen Aufnahmegespräch wird ihm jedoch die Frage gestellt, ob er Mitglied in einer Kirche sei, denn diese ein Ausschlusskriterium wäre. A bejaht wahrheitsgemäß und bekommt als "Hausaufgabe" mit, innerhalb einer Woche sich zu einem Austritt zu äussern. Nach etlichen schlaflosen Nächten erklärt sich A bereit, das Angebot anzunehmen und aus der Kirche zu treten. Einige Tage später lehnt der Verband A-s Bewerbung dennoch ab. Da A eine Diskrimination nach §9 des AGG wegen seiner Herkunft, bzw. ursprünglichen Kirchenmitgliedschaft vermutet, wendet er sich an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, wo ihr Antrag jedoch abgelehnt wird, denn es für eine Diskriminierung wohl keine Indizien gibt; der Verband gibt es natürlich nicht zu, sondern lässt sich zu den absurden Argument hinreissen, anderen Kandidaten hätten mehr Erfahrung mit der entsprechenden Altersruppe.
    A indes ist absolut sicher, dass es keine weitere 30 Kandidaten gibt, die ähnliche, oder sogar bessere Portfolio vorweisen können, als er. Wenn es nur eine einzige Stelle gebe, auf die sich hunderten von Kandidaten bewerben, hätte er Verständnis, dass vielleicht ein Besserer darunter war. Aber 30 wohl kaum!
    Meine Fragen:
    1. Ist A-s Vermutung von einer Diskrimination nach §9 berechtigt?
    2. Wenn ja, wie kann er seinen Rechten Geltung verschaffen
    3. Ist der Verband als Bildungsinstitut verpflichtet die besten Kandidaten zu wählen, oder ist er eher als Arbeitgeber anzusehen, und kann nach seinen Gutdünken wählen, wen immer er will?

    danke für Euere Hilfe!
     
  2. bennelong

    bennelong V.I.P. 19.04.2015, 10:37

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Bitte keine Doppelposts. Die Diskussion läuft bereits unter "Schulrecht und Hochschulrecht".
     
  3. taormina

    taormina Senior Mitglied 19.04.2015, 10:48

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Hallo Bennelong,
    genau dort habe ich den Rat bekommen, es hier zu versuchen, weil das Thema möglicher weise eher unter Arbeitsrecht als Schulrecht fällt. Ich hoffe auf neue Impulse und Aspekte von "Arbeitsrechtsexperten." danke für Eueren Verständnis.
     
  4. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.04.2015, 10:53

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Sofern Indizien dafür vorliegen, dass eine unzulässige Diskriminierung aufgrund der ausländischen Herkunft erfolgte, muss der Verband nachweisen, dass dem nicht so ist.

    Mir ist allerdings nicht klar, welche Indizien dafür hier vorliegen sollen. Kannst du das näher ausführen?
     
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  5. taormina

    taormina Senior Mitglied 19.04.2015, 11:21

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Hallo Zeiten, wegen der ausländischen Herkunft wohl eher weniger, wobei sich auch das nicht ausschliessen lässt, vielmehr vermute ich die unzulässige Diskrimination wegen dem "verspäteten" Austritt aus der Kirche. Mich überrascht allerdings, dass Deines Erachtens der Verband nachweisen muss, dass dem nicht so ist. Ist es nicht grundsätzlich der Kläger, der etwas nachweisen muss? Wie und in welchen Rahmen erfolgt das?

    Es könnte auch um einen rechstwidrigen Verwaltungsakt handeln, schliesslich geht es um Lehrerausbildung für öffentlichen Schulen. Ist der Verband nicht zumindest dazu verpflichtet, objektive und messbare Auswahlkriterien zu veröffentlichen und seinen negativbescheid zu begründen?
     
  6. bennelong

    bennelong V.I.P. 19.04.2015, 11:23

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Vielleicht kam der Rat per PN, im Thread selbst findet sich nichts dergleichen. Es ist einfach mühsam, ständig zwischen zwei Threads hin und her springen zu müssen. Nun gut. -

    Zunächst ist es nachvollziehbar, dass der Verband auf Konfessionslosigkeit besteht. Nicht nachvollziehbar ist für mich, dass eine konfessionell gebundene Bewerberin überhaupt zum Gespräch geladen wird, denn dieser Ausschlussgrund müsste dem Verband ja bereits aus den eingereichten Bewerbungsunterlagen bekannt sein. Eben so müsste die potentielle Bewerberin den Ausschreibungen entnommen haben, dass Konfessionslosigkeit zu den Aufnahmekriterien gehört. Mir leuchtet deshalb nicht ein, weshalb es überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch gekommen ist.
     
  7. zeiten

    zeiten V.I.P. 19.04.2015, 11:33

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Dann nenne doch bitte mal die Indizien, die dafür vorliegen sollen.

    Eine Auswahl bezüglich der Religionszugehörigkeit (Oder des verspäteten Kirchenaustritts) halte ich in diesem Fall für eine zulässige unterschiedliche Behandlung.

    Denn das suggeriert ja schon, dass sich die Person deutlich stärker mit einer Religion identifiziert und insofern durchaus als parteiisch betrachtet werden könnte. Und ich vermute, genau das soll in einem solchen Ethik-Unterricht nicht der Fall sein. Das halte ich für einen sachlichen Grund nach § 20 AGG.

    Das erfolgt im Rahmen eines Gerichtsprozesses. Der Bewerber muss in diesem Fall Klage einreichen. Die Beweislast Umkehr gilt allerdings nur dann, wenn der Kläger hier irgendwelche Indizien vorweisen kann. Bisher habe ich davon nichts gelesen. Rechtsgrundlage ist der § 22 AGG.

    Das glaube ich nicht. Ich vermute, es geht um ein privates Ausbildungs Institut.

    Ich wüsste nicht woher eine solche Verpflichtung rühren sollte.
     
  8. Phil79

    Phil79 V.I.P. 19.04.2015, 11:53

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Der Rat, sich mal an jemanden zu wenden, der sich mit Arbeitsrecht auskennt, kam in einer PN tatsächlich von mir; einen neuen Thread zu starten sollte jedoch nicht damit gemeint sein. Ich glaube daher, dass es sich diesbezüglich um ein Missverständnis handelt. :)
    Auch die Frage um den Verwaltungsakt kam (unter deutlichem Vorbehalt) von mir, da ich auf der HP des Verbandes (oder im entsprechenden Wikipedia-Eintrag) gelesen hatte, dass die Ausbildung staatlich annerkannt ist und in KoOp mit einer entsprechenden Fakultät einer Hochschule stattfindet. Daher hatte ich mE vorsichtig gemutmaßt, dass das Zulassungsverfahren evtl. unter den "Anwendungsbereich" des Hochschulprüfungsrechts fallen könnte.
    (q.v., https://www.juraforum.de/forum/t/diskriminierung-beim-auswahl-von-studierenden.514353/#post-1343388)
     
  9. bennelong

    bennelong V.I.P. 19.04.2015, 11:54

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Der Verband, um den es hier geht, hat eine Webseite, auf der die angebotenen Studiengänge samt den Zugangsvoraussetzungen genau beschrieben werden. Warum also bewirbt sich ein konfessionell gebundener Mensch bei einem explizit "weltlichen" Verband wie dem HDV?
     
    Phil79 gefällt das.
  10. taormina

    taormina Senior Mitglied 19.04.2015, 11:56

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    In der Tat kam es in einer "Diskussion". Diesen Form habe ich bislang nicht gekannt. Es ist in der Tat anstrengend für mich, hin- und her zu springen, aber es ist in der Tat so, dass unterschiedliche Foren von "Experten" mit unterschiedlichen Schwerpunkten frequentiert werden.

    Da die Anmeldung formlos erfolgte, gab es in den Unterlagen keinen entsprechenden Hinweis. Eine derartiger Ausschlusskriterium war "A" auch nicht bekannt, vielmehr schmückte sich der Verband mit Toleranz und Weltoffenheit gegenüber alle Glaubensrichtungen.
    Zum Bewerbungsgespräch ist vermutlich deshalb gekommen, weil A ein ziemlich brillanten Bewerbungsportfolio hinlegte.
     
  11. taormina

    taormina Senior Mitglied 19.04.2015, 12:01

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Sorry, wenn ich nicht in Deinem Sinne gehandelt habe, und trotzdem vielen Dank für die wertvolle Hinweise!
     
  12. Phil79

    Phil79 V.I.P. 19.04.2015, 12:06

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Du musst Dich nicht bei mir entschuldigen. Es ist allerdings grds. davor zu warnen, wenn man Infos mit dem mehrfachen Hinweis á la "Ich bin unsicher! Das ist nur aus dem Bauch heraus! Das fusst auf einer Annahme bzgl. derer ich nicht weiß, ob sie gilt! Evtl. stimmt das alles nicht! etc." dann quasi für bare Münze nimmt und andernorts als Argument verwendet. :neinnein:
    Es lässt mich evtl. noch inkompetenter erscheinen als ich sowieso schon bin. ;)
    Aber nichts für ungut; ich nehm's Dir nicht übel. :D
     
  13. bennelong

    bennelong V.I.P. 19.04.2015, 12:10

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Eine derartiger Ausschlusskriterium war "A" auch nicht bekannt...

    Ein Blick auf die Webseite des Verbandes hätte genügt.

    ...vielmehr schmückte sich der Verband mit Toleranz und Weltoffenheit gegenüber alle Glaubensrichtungen.

    Das ist der Grundgedanke des Humanismus.
     
  14. taormina

    taormina Senior Mitglied 19.04.2015, 12:19

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    OK; da es hier eh um einen fiktiven Fall geht, nehmen wir mal einfach an, dass A in der Summe seiner Bewerbungsportfolio, des Bewerbungsgesprächs und der Bereitschaft zur Kirchenaustritt definitiv zu den besten Kandidaten gehörte, es aber naturgemäß nicht nachweisen kann, denn er an den Unterlagen seiner Mitbewerber natürlich nicht herankommt. Wie kann er erreichen, dass der Verband diese offenlegt und nachweist, dass sich 30 bessere Kandidate als A beworben haben.
    (Übrigens hat A in dem Gespräch seine zweifellose Loyalität zu den humanistischen Werten eindeutig erläutert, und dass der Existenz eines wie auch immer gearteten Gottes zu den bislang ungeklärten Fragen der Menschheit gehört, weshalb ja der HVD auch für Toleranz und Demut gegenüber alle Weltanschauungen steht. Im gespräch wurde es auch mit Einverständnis quittiert.)


    Genau das ist meine Frage: da es um Unterricht an allgemeinbildenden Schulen geht, werden für ein Institut, (privat oder öffentlich) der zu Ausbildung solcher zugelassen ist, nicht die gleiche Kriterien gelten, als für allen anderen auch?
     
  15. bennelong

    bennelong V.I.P. 19.04.2015, 12:26

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    AW: Diskriminierung bei der Auswahl von Ausbildungsberechtigten

    Nein, das Kriterium "Konfessionslosigkeit" sagt es ja schon.

    Wie kann er erreichen, dass der Verband diese offenlegt und nachweist, dass sich 30 bessere Kandidate als A beworben haben.

    Der Verband muss gar nichts nachweisen. Er wählt unter der Fülle der BewerberInnen den/die geeignetsten aus. Punkt.
     
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