"Die Kosten trägt die Staatskasse"

Dieses Thema "ᐅ "Die Kosten trägt die Staatskasse" - Recht, Politik und Gesellschaft" im Forum "Recht, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von Miranda, 22. Januar 2008.

  1. Miranda

    Miranda V.I.P. 22.01.2008, 15:28

    Registriert seit:
    30. November 2006
    Beiträge:
    4.972
    Zustimmungen:
    521
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    205
    95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)
    "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Ich sehe manchmal diese Gerichtsshows. Und nicht selten entpuppt sich jemand anderer als der Angeklagte als der Täter. In diesen Fällen wird dann der Angeklagte freigesprochen, soweit so gut. Aber dann kommt der Spruch, die Kosten des Verfahrens trage die Staatskasse - also die Steuerzahler. Das finde ich eine Unversch.... - die Kosten soll gefälligst der wirkliche Täter tragen. Er trägt die Schuld - weshalb sollen die Steuerzahler für seine Tat geradestehen? - Ist das in anderen Ländern auch so?
     
  2. Putzi321

    Putzi321 Forum-Interessierte(r) 22.01.2008, 15:34

    Registriert seit:
    29. Mai 2006
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    79
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    106
    100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Wieso trägt er die Schuld dafür, dass die Ermittlungsbehörde ihre Ermittlungen auf eine andere Person richtet und diese Person anklagt? :kratz:
     
  3. Clown

    Clown V.I.P. 22.01.2008, 15:53

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.956
    Zustimmungen:
    1.715
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    2.269
    94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"


    Keine Angst, die Gerichtsshows sind nur gefaked. Die Kosten trägt RTL.
     
  4. Miranda

    Miranda V.I.P. 22.01.2008, 15:58

    Registriert seit:
    30. November 2006
    Beiträge:
    4.972
    Zustimmungen:
    521
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    205
    95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Indem er sich nicht gestellt bzw. nicht gestanden hat. Er hat die Tat begangen und nicht jemand anderer, auch nicht die Ermittlungsbehörden und nicht die anderen Bürger des Landes. Es gibt ja auch Fälle, wo der Täter bewusst falsche Spuren legen, um den Verdacht auf jemand anderen zu lenken. ER hat seine Tat zu verantworten und dafür zu zahlen, finde ich, und niemand anderer. Und: hätte er die Tat nicht begangen, wäre der ganze Apparat ja nicht ins Rollen gekommen, niemand anderer angeklagt worden... ER ist verantwortlich, sonst niemand. Und falls jemand von den Behörden schlampig/nachlässig arbeitet - dann soll man auch diese(n) zur Kasse bitten, weil er mitschuld ist. Auf jeden Fall ist es nicht gerecht, sämtlichen Steuerzahlern die Kosten für sowas aufzubrummen bzw. sie auf diese abzuwälzen, weil das so schön bequem ist, sich aus dem Steuertopf zu bedienen. (Was auch - ganz anderes Thema - für die Subventionen an Firmen gilt, von denen natürlich klar ist, dass sie in billiger produzierende Länder umziehen werden; eine Firma ist ein Unternehmen, nicht die Heilsarmee. Aber: ist ja so einfach, mit dem Geld anderer Leute um sich zu werfen.)
     
  5. Clown

    Clown V.I.P. 22.01.2008, 16:04

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.956
    Zustimmungen:
    1.715
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    2.269
    94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"


    Es würde gegen den nemo-tenetur-Grundsatz verstoßen, einen Täter gewissermaßen damit zu nötigen, sich zu stellen, wenn er im Falle der Anklage eines Unschuldigen, die Kosten dieses Verfahrens zu tragen hätte.
    Du solltest weniger Gerichtsshows gucken, glaube ich.
     
  6. Claus H.

    Claus H. Star Mitglied 22.01.2008, 16:04

    Registriert seit:
    11. Juni 2007
    Beiträge:
    560
    Zustimmungen:
    59
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    82
    97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    :)

    Also auch WIR, indirekt durch die Werbung.

    Aber im Ernst, dass die Kosten der Staat (zuächst) trägt, finde ich schon mal ziemlich gut. Ich meine, Rechtsanwalt, Gutachter und und und wollen ja auch bezahlt werden und der "wahre" Täter ist ja in der Regel ziemlich mittellos.

    Eine andere Frage ist, ob sich der Staat das Geld beim "wahren" Täter wieder holt.

    Dazu musst du allerdings wissen, dass das eher ein theoretisches Problem ist.

    Anders als in den Gerichtsshows ist es im wahren Leben doch eher selten der Fall, dass plötzlich ein Täter aus dem Hut gezaubert wird, der nicht bereits auf der Anklagebank sitzt.

    Freisprüche kommen natürlich vor, aber das heißt ja keinesfalls zwingend, dass es einen anderen Täter gibt, sondern nur, dass man dem Angeklagten seine Schuld nicht nachweisen konnte.

    Und dann ist es eben tatsächlich so, dass der "wahre" Täter die Verfolgung des anderen ja seltenst geplant haben wird. Nach zivilrechtlichen Gesichtspunkten wäre also zumindest zu fragen, ob Staatsanwaltschaft, Polizei und Gericht nicht eine Mitschuld haben, da sie ja offensichtlich schlampig ermittelt, die Hauptverhandlung ohne stichhaltige Beweise eröffnet haben usw.

    Aber nette Idee.
     
  7. Miranda

    Miranda V.I.P. 22.01.2008, 16:07

    Registriert seit:
    30. November 2006
    Beiträge:
    4.972
    Zustimmungen:
    521
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    205
    95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Show hin, Show her - die Verantwortlichen sollten die Kosten tragen und nicht Unbeteiligte. Außerdem, was heißt "Erpressung"? "Wenn du dies oder das tust, bekommst du eine Geldstrafe oder Haftstrafe" - dann wäre ja unser gesamtes Strafrecht Erpressung an den Tätern.
     
  8. Putzi321

    Putzi321 Forum-Interessierte(r) 22.01.2008, 16:09

    Registriert seit:
    29. Mai 2006
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    79
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    106
    100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Nun, ein Pflicht des Täters sich zu stellen bzw. aktiv an der eigenen Strafverfolgung teilzunehmen, wäre wohl wenig erfolgsversprechend. Man könnte allerdings eine Menge Personal - etwa bei der Polizei - einsparen, wenn es denn funktionieren würde. :rolleyes:

    Dann macht man sich ggf. anderweitig strafbar.
    Aber was ist mit den Tätern, die keine falschen Spuren legen? :kratz:
     
  9. Clown

    Clown V.I.P. 22.01.2008, 16:11

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.956
    Zustimmungen:
    1.715
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    2.269
    94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Der Verantwortliche für die Verfolgung eines Unschuldigen ist aber der Staat, daher trägt dieser auch folgerichtig die Kosten. Im übrigen ist niemand in Deutschland gehalten, sich selbst zu belasten, daher dürfen auch keine negativen Folgen an das Unterlassen der Selbstbezichtigung geknüpft werden.
     
    Putzi321 gefällt das.
  10. Putzi321

    Putzi321 Forum-Interessierte(r) 22.01.2008, 16:15

    Registriert seit:
    29. Mai 2006
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    79
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    106
    100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)100% positive Bewertungen (28 Beiträge, 79 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Da muss dann m.E. aber schon eine arge Panne vorliegen, dass die Ermittler mit ihrem Privatvermögen haften sollten - weiß nicht, ob das überhaupt möglich ist oder nicht eher eine Amtshaftung o.Ä. besteht.
    Dann würde ja wieder der Steuerzahler "büßen".
     
    Bluechild gefällt das.
  11. Miranda

    Miranda V.I.P. 22.01.2008, 16:24

    Registriert seit:
    30. November 2006
    Beiträge:
    4.972
    Zustimmungen:
    521
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    205
    95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Also, wenn ihr Lust habt, für den Mist eines Straftäters zu blechen - sei euch unbenommen. Mir macht es keinen Spaß.
    Es gibt auch nicht "den Staat", sondern einen gemeinschaftlichen Steuertopf, mit dem die "da oben" machen, was sie wollen.
     
  12. Clown

    Clown V.I.P. 22.01.2008, 16:32

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.956
    Zustimmungen:
    1.715
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    2.269
    94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15956 Beiträge, 2519 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"


    Wieso ist es "der Mist eines Straftäters", wenn der Staat einen Unschuldigen verfolgt, sofern der Täter die Verfolgung des Unschuldigen nicht veranlasst hat?
    Wenn du hier pauschal auf "die da oben" schimpfen willst, bist du hier leider ganz richtig, reih dich bei Goldbart etc. ein, aber das hat dann nichts mehr mit Jura zu tun.
     
  13. Claus H.

    Claus H. Star Mitglied 22.01.2008, 16:57

    Registriert seit:
    11. Juni 2007
    Beiträge:
    560
    Zustimmungen:
    59
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    82
    97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)97% positive Bewertungen (560 Beiträge, 61 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Ist ja auch nur theoretisch gemeint.

    Das, was Mirinda hier vorschlägt, ist ja ebenfalls unzulässig.

    Habe nur versucht, die Problematik zu verdeutlichen.

    Denn Mirinda sieht da eine Gerechtigkeitslücke, wo womöglich gar keine ist.

    Man stelle sich nur mal vor: Da klaut jemand irgendwo eine Schachtel Zigaretten.

    Die Staatsanwaltschaft - in diesem, ebenfalls blutleeren Fall - hat den Ehrgeiz, dieses Vergehen aufzuklären und den Täter seiner gerechten Strafe zuzuführen.

    Leider muss sie feststellen, dass es sehr viele junge Männer mit schwarzen Haaren gibt und klagt versehentlich nacheinander 25 Südländer an, die alle erweislich unschuldig sind und von denen 24 einen Dolmetscher brauchen. Dann erwischen sie endlich den richtigen.

    Na, ob DER das wohl als "gerecht" empfindet, die Kosten für insgesamt 24 Strafverfahren zu tragen?

    Ne, ne, lass den Staat mal zahlen! Dann überlegt er es sich wenigstens zweimal, ob er anklagt oder nicht.
     
  14. RATom

    RATom V.I.P. 22.01.2008, 17:13

    Registriert seit:
    4. März 2003
    Beiträge:
    1.511
    Zustimmungen:
    166
    Punkte für Erfolge:
    0
    Ort:
    aus der nördlichsten Stadt Italiens
    Homepage:
    Renommee:
    203
    100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1511 Beiträge, 166 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Außerdem sollte man immer den Grundgedanken berücksichtigen, der unserem Strafrecht zugrunde liegt: Was aber, wenn der Verurteilte unschuldig ist?!
    Dieser Gedanke führt zu einigen Folgen, die ein Fehlurteil immer möglichst weit "rückabwickelbar" halten sollen. So zum Beispiel zu dem bereits erwähnten Prinzip, daß keiner gezwungen werden soll, sich selbst zu belasten. Natürlich kann man der Auffassung sein, daß damit Täter einen unmoralischen Vorteil erhalten. Dies ist aber rechtsphilosophisch damit zu rechtfertigen, daß es so auch nicht dazu kommen kann, daß ein unschuldig Verurteilter (und wer will behaupten, daß er soetwas ausschließen kann?!) doppelt verurteilt wird, nämlich einerseits für die Tat, die er nicht begangen hat und außerdem noch für die Maßnahmen, die er ergriffen hat, um nicht (zu Unrecht!) verurteilt zu werden.

    Der selbe Gedanke liegt übrigens auch der Tatsache zugrunde (wenn das auch eigentlich mit dem Thema nichts zu tun hat), daß in Deutschland (anders als z.B. in USA) ein Gefängnisausbruch nicht eigenständig bestraft wird (bestraft werden nur Straftaten, die ggf. begangen werden, um den Ausbruch zu ermöglichen, wie Nötigung, Körperverletzung oder Tötung von Justitzvollzugsbeamten usw.).
     
  15. Miranda

    Miranda V.I.P. 23.01.2008, 10:26

    Registriert seit:
    30. November 2006
    Beiträge:
    4.972
    Zustimmungen:
    521
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    205
    95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)95% positive Bewertungen (4972 Beiträge, 206 Bewertungen)
    AW: "Die Kosten trägt die Staatskasse"

    Clown scheint den totalen Durchblick zu haben - dann kann ER doch zahlen. Denn ich habe immer noch keine Lust für die Schweinereien anderer zu blechen.
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Wer trägt die Kosten? Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 17. Dezember 2011
Wer trägt die Kosten ? Versicherungsrecht 12. September 2010
Wer trägt die Kosten? Mietrecht 8. Dezember 2009
altenheim wer trägt kosten??? Familienrecht 15. September 2007
Wer trägt die Kosten?? Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 20. Mai 2007

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum