Das Buch "Plädoyer für die Abschaffung des Strafrechts" von Plack

Dieses Thema "ᐅ Das Buch "Plädoyer für die Abschaffung des Strafrechts" von Plack - Recht, Politik und Gesellschaft" im Forum "Recht, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von Charly123, 4. Juni 2016.

  1. Charly123

    Charly123 Star Mitglied 04.06.2016, 18:22

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    Das Buch "Plädoyer für die Abschaffung des Strafrechts" von Plack

    Als ich letztes mal in einer Bibliothek war, fiel mir dieses Buch auf.

    Eine Kurzzusammenfassung findet sich hier: http://akj.rewi.hu-berlin.de/zeitung/02-1/plack.html

    Leider hatte ich keine Zeit es zu lesen. Aber irgendwann hole ich es nach.

    Aus meiner subjektiven Sicht wäre eine Abschaffung des Strafrechts unmöglich. Selbst in unserer modernen Gesellschaft braucht man es. Ich empfand bei meinem Jura-Studium, das deutsche Strafrecht als modern von seinen Straftatbeständen her. Das einzige was ich übertrieben finde und systematisch auch nicht ganz stimmig ist, ist der § 184c StGB in seiner momentanen Fassung, aber das ist ein anderes Thema. Ignoriert den letzten Satz einfach, wenn ihr das für komisches Geschwätz haltet; in dem Topic soll es um anderes gehen. Wenn jemand unbedingt will, diskutiere ich meine Meinung gerne per privater Mitteilung zu § 184c StGB.

    Weiter im Text...
    Hat denn dieses Buch schon jemand einmal gelesen? Falls es jemand gelesen hat: Wie findet ihr es? Ich selbst lese immer gerne Kritik. Sie regt zum Nachdenken an. Die Forderungen des Autor können ja verfehlt sein, aber die Kritik kann ja etwas für sich haben. Ohne zu lesen kann ich das allerdings nicht beurteilen.
     
  2. Phil79

    Phil79 V.I.P. 08.06.2016, 07:36

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    AW: Das Buch "Plädoyer für die Abschaffung des Strafrechts" von Plack

    So einfach ist das nicht, wie man bspw. am Falle Oskar Gröning erkennen kann. Nach der Mehrheitsmeinung spielen alle 3 Aspekte (Vergeltung, Prävention und Resozialisation) eine Rolle bzgl. des Strafzweckes.

    Man braucht auch einfach die Vergeltung als Strafzweck, da man ansonsten gewisse Menschen einfach nicht bestrafen könnte/dürfte. Bspw. die geschundene Ehefrau, die nach 15 Jahren häuslicher Gewalt in ihrer Verzweiflung ihren Mann ermordet. Die Frau ist nicht für die Allgemeinheit gefährlich, und Resozialisieren muss man die auch nicht. Da bleibt als Strafbegründung nur die Vergeltung über.

    Im Großen und Ganzen haben wir in Deutschland aber mE ein recht gutes Strafgesetz; zumindest erheblich besser als bspw. in den USA. Ich habe jedoch Bedenken wie @Charly123 bzgl. des Sexualstrafrechts (insbesondere des § 184c und der befürchteten Novelle der §§ 177, 179), wobei ich natürlich nicht weiß, ob wir hier dieselben Bedenken haben. :whistle:

    Bzgl. der Rechtsfolgen habe ich schon mehrfach in Gedanken oder auch mit meinen Studierenden in Lehrveranstaltungen Alternativen diskutiert. Und alle diese haben ihre Ecken und Kanten, sodass es (zumindest bisher nicht für mich ersichtlich) keine rundum der aktuellen überlegene Lösung gibt.

    Das Einzige, was mir aus experimentell-psychologischer Sicht immer wieder als mögliche Lösung in den Sinn kommt, wäre die Dauer der Strafen zu verkürzen und dafür die Intensität der Strafen zu erhöhen; zumindest, wenn ich bspw. regelmäßig Charles Manson bei seinen parole board hearings (wenn er denn mal auftaucht) deutlich sagen höre, dass es ihm doch in Corcoran so gut geht und er daher sowieso lieber bleiben als entlassen werden würde. Aber da stellt sich dann direkt die Anschlussfrage, wie man die Strafintensität erhöhen kann? :confused:
     
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  3. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 08.06.2016, 10:48

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    Das halte ich schon länger für sinnvoll. Die 'Unangenehmkurve' wird sich wahrscheinlich schnell sättigen. Die ersten Wochen sind die schlimmsten, aber spätestens nach einem Jahr ist das Gefängnisleben Alltag. Ich denke, dass es ab diesem Punkt nur noch eine relativ kleine Strafe darstellt.
    Ich erwarte schon, dass das einen Entrüstungssturm auslösen wird, aber mal ideologiefrei gefragt, warum eigentlich nicht? Es hätte für alle Vorteile.
    So eine Strafe könnte man an einem Nachmittag 'erledigen'.
    Der Täter würde seine Strafe bekommen, könnte aber am nächsten Tag schon wieder arbeiten gehen und sein Leben weiterleben, hätte also keine zukünftigen Nachteile (beruflich oder sozial), wie es bei einem längeren Gefängnisaufenthalt ist.
    Die Gesellschaft müsste nicht für den Täter aufkommen, sondern der Täter könnte, anstatt auf Kosten der Gesellschaft nutzlos 'rumzusitzen' wieder seine legale Arbeit aufnehmen.
    Und selbst bei unschuldig Verurteilten ließe sich zwar die Strafe nicht rückgängig machen (wie auch ein Gefängnisaufenthalt) dafür wäre aber auch bei denen das nachfolgende Leben nicht komplett zerstört.
     
  4. Phil79

    Phil79 V.I.P. 08.06.2016, 11:30

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    Typischerweise ist es in Haustyrannenfällen keine Notwehr, weil die Frau abwartet, bis der Kerl mal wieder rotzbesoffen eingepennt ist. Die Tracht Prügel, die sie zuvor kassiert hat, ist aber dann vorüber, sodass kein gegenwärtiger Angriff mehr vorliegt.
    Die Rspr. kommt dann häufig mWn über § 35 II (oder die Rechtsfolgenlösung) von der Verhängung der lebenslangen Freiheitsstrafe weg, aber in eine JVA muss die Frau i.d.R. doch, wenn ihr kein Gutachter überzeugend bspw. eine steuerungsrelevante tiefgreifende Bewusstseinsstörung zur Tatzeit diagnostiziert.

    Weil es das Recht der meisten Strafgefangenen in den USA ist, alle 5-7 Jahre eine Aussicht auf Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung zu haben.

    Aus dem gleichen Grund wie bei uns in Deutschland, den Du zuvor selbst angeführt hast: Resozialisierung.
    Wenn man mal bei Charles Manson bleibt, dann gehört mE bspw. Leslie van Houten schon lange wieder freigelassen; und ich denke in Deutschland wäre das auch schon längst zu recht geschehen. Da hat 1969 ein junges naives Mädchen im Altern von 19-20 Jahren unter enormem Druck und (i.w.S.) "Hirnwäsche" auf eine Frau eingestochen, bzgl. derer mWn nicht einmal geklärt werden konnte, ob sie zu dem Zeitpunkt überhaupt noch am Leben war. Seitdem verhält sie sich in der JVA vorbildlich, wird jedoch nicht gelockert. Ist das noch Gerechtigkeit?

    Ich war selbst schon im Knast (nicht als Inhaftierter! ;) ) und habe zur Zeit eine Studentin, die dort Daten für ihre Abschlussarbeit erhebt. Und der Eindruck von @Entwickler scheint sich in sehr vielen Fällen zu bestätigen. Man gewöhnt sich recht schnell an den Alltag in der JVA und es ist einem "nur noch" langweilig; und mitunter hört man von den Inhaftierten sogar, dass man dort lernt, wie man es bei der nächsten Straftat besser machen sollte. :(

    Belohnungslernen ist allerdings in Bezug auf Strafsachen (leider) kein zielführendes Konzept; auch, wenn Du selbstverständlich grds. Recht hast.

    Nun hat aber der durchschnittliche Straftäter mehr kognitive Ressourcen als "Bruiser Woods" (R.I.P.). :LOL:

    Nun liegt aber die hohen Anzahl an Strafgefangenen in den USA sicherlich nicht an den Zuständen in den dortigen Gefängnissen.
     
  5. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 08.06.2016, 11:58

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    AW: Das Buch "Plädoyer für die Abschaffung des Strafrechts" von Plack

    Könntest du vielleicht Argumente statt Phrasen bringen? Ich sehe halt außer irgendwelchem ideologischen Gelaber keinen vernünftigen Grund dagegen.

    Ähnlich denke ich auch, aber wahrscheinlich anders, als du meinst.
    Ich bin der Meinung, man sollte die Sozialleistungen so verteilen, dass sie den Bedürftigen helfen, aber keine Zukunftsperspektive sind.
    Einerseits müsste diese Einstellung 'Wozu Schule, ich mach Hartz' unterbinden. Andererseits müsste man die, die wirklich wollen, besser unterstützen. Ich habe einen Fall gesehen, in dem ein Mädchen die Hauptschule nicht geschafft hat, weil sie zu Hause ihren schwerkranken Vater pflegen musste.
    Da sehe ich Missstände, dass das Geld für Faule ausgegeben wird und andere, die es brauchen, nicht genug bekommen.
    Zitat aus Blow (sinngemäß, genau weiß ich es nicht mehr): Ins Gefängnis ging ich mit einem Schulabschluss in Marihuanahandel und kam heraus mit einem Diplom in Kokainschmuggel.
     
  6. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 08.06.2016, 15:05

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    Im Mittelalter hat man sich auch schon auf's Klo gesetzt (auch wenn das damals noch etwas anders aussah). Wie machst du es denn heute?
    Ich überspitze das natürlich bewusst, aber das alleine ist kein Argument.
    Für mich kann ich sagen, und das nehme ich auch für die meisten anderen an, dass es nicht um 'die Arbeitslosen' geht, sondern um manche. Wie hoch der Anteil ist, weiß ich nicht, aber ich bin mir relativ sicher, dass es mehr als nur Einzelfälle sind.
    Im Moment ja. Aber wenn wir schon am umdenken sind, können wir ja auch in die Richtung denken. Da sehe ich zwei Ansätze.
    Zum einen würde es mich nicht wundern, wenn man das Niveau des Hauptschulabschlusses ständig anpasst, damit auch die letzten zumindest noch einen Hauptschulabschluss bekommen. Das hebt den Nutzen des Hauptschulabschlusses nicht gerade. Deshalb würde ich, wie ich oben schon schrieb, die Schüler dazu motivieren, einen ordentlichen Abschluss anzustreben, so dass man das Niveau wieder heben kann.
    Zum anderen wäre es zu überlegen, ob man die Arbeitgeber nicht dazu bringen (wenn nötig, vielleicht auch zwingen) kann Leute mit Hauptschulabschluss einzustellen. Es gibt sicher Berufe, für die der heutige Hauptschulabschluss ausreicht, in denen aber trotzdem viele keine Hauptschüler einstellen (teilweise wohl auch aus Erfahrung).
    Wie man das genau durchsetzen könnte, kann ich aber nicht sagen, da ich mit den Arbeiten nicht auskenne.
     
  7. Entwickler

    Entwickler V.I.P. 08.06.2016, 17:42

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    Da verdrehst du aber jetzt was. Ich war ausdrücklich für eine Strafe, die eben, auch im Gegensatz zu heute, keine langen negativen Folgen hat.
    Da stimme ich dir zu. Obwohl ich gegen die Ganztagsschule bin, halte ich sie in dem Zusammenhang für sinnvoll. Dann muss aber auch effektiv erzogen werden.
    Das wichtigste ist, die Unschuldigen und die Opfer zu schützen, auch wenn das auf Kosten der Täter geschieht. Das ist leider heute oft nicht der Fall.
    Auch wieder Zustimmung.
     
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  8. Phil79

    Phil79 V.I.P. 08.06.2016, 18:54

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    Das sehe ich ähnlich. Ich finde es immer schwierig, wenn ich mir bspw. Fälle wie Magnus Gäfgen oder Christian Klar vor Augen halte, dass die Täter einerseits selber die Rechtsordnung massivst mit Füßen treten, doch andererseits (wenn es nämlich um ihre eigenen rechtlichen Interessen geht) die Einhaltung der Rechtsordnung ad absurdum führen.


    Ich weiß nicht, ob ich Dich missverstanden habe, oder Du ein Strafhaft mit einer Unterbringung in einem PKH gleichsetzt.
    Genau das, was Du forderst haben wir doch: Der Täter, der seine Tat aufgrund einer psychischen/neurologischen Tat ohne Schuld begeht wird nicht bestraft sondern freigesprochen. Ist er jedoch eine erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit aufgrund seiner Störung, dann wird er nach § 63 zur Behandlung untergebracht und hier regelmäßig legalprognostiziert.

    Doch das ist alles nicht Strafe; und um Strafe geht doch der Thread.
     
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