Computerbetrug

Dieses Thema "Computerbetrug - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von Mahoney, 5. Februar 2013.

  1. Mahoney

    Mahoney Neues Mitglied 05.02.2013, 02:48

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    Computerbetrug

    Gehen wir mal von dem rein fiktiven Fall aus, dass A und B eine Spielhalle betreten und einen der dort aufgestellten Geldautomaten mittels bestimmten Werkzeugs manipulieren, sodass sich automatisch Geld auf den Geldspeicher bucht.
    A und B werden noch an Ort und Stelle festgenommen, von der Polizei verhört und dort legen sie auch ein Geständnis ab.

    Einige Zeit später erhalten sie nun die Anklageschrift:

    Die geschädigte Person erlitt durch diesen Eingriff einen Schaden von 123,- €.
    A macht sich somit strafbar des Computerbetrugs gemäß § 263a Abs. 1 StPo.
    B macht sich strafbar der Beihilfe zum Computerbetrug gemäß §§ 263a Abs. 1, 27 StPo.

    Staatsanwalt erhebt öffentliche Klage und beantragt Hauptverfahren zu eröffnen.


    Nun meine Frage zu diesem Fall:
    1. was für Strafen dürften A und B erwarten (beide fallen noch unter das Jugendstrafrecht und sind auch nicht rechtlich vorbestraft) und
    2. was kann man dagegen machen, damit das Hauptverfahren nicht eröffnet wird, sondern nur ein Strafbefehl oder etwas in der Art erlassen wird und zwar ohne die Hilfe eines Anwalts/Verteidigers?

    Schon mal danke im Vorraus... :)
    Zuletzt bearbeitet: 5. Februar 2013
     
  2. Nordisch

    Nordisch V.I.P. 05.02.2013, 13:44

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    AW: Computerbetrug

    Kamen A und B denn das erste mal auf solche glorreichen Ideen, oder gibt es da schon andere Taten?
    I.d.R ist es beim Jugendstrafrecht sehr schwer abzuschätzen, Richter können da, je nach Einzelfall, sehr kreativ sein.
    Aus welcher Region kommen die Beiden denn?

    Dem Staatsanwalt den Mund zukleben und das Papier klaun. Sonst wüsste ich nichts, vllt äußert sich JHS gleich nochmal genauer.

    Gruß
    Nordisch
     
    Clown gefällt das.
  3. Clown

    Clown V.I.P. 05.02.2013, 13:50

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    AW: Computerbetrug

    Ein Strafbefehl ist gem. § 79 I JGG ausgeschlossen. Das Jugendstrafverfahren ist vielmehr darauf angelegt, dem Jugendlichen durch die Pflicht zum Erscheinen das Unrecht seiner Tat vor Augen zu führen.
     
  4. Wyrg

    Wyrg Senior Mitglied 05.02.2013, 14:30

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    AW: Computerbetrug

    Nachdem die Beiden zum Tatzeitpunkt minderjährig waren :
    Im Regelfall ist Kindern und Jugendlichen das Betreten von Spielhallen ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten untersagt. Spricht dieser Aspekt eventuell zu Gunsten der Täter (der Spielhallenbetreiber hat sie nicht rauskomplimentiert) oder zu deren Ungunsten (sie haben sich über das Verbot hinwe gesetzt)?
     
  5. Mahoney

    Mahoney Neues Mitglied 05.02.2013, 15:49

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    AW: Computerbetrug

    Nein, das war das erste mal und sie sind aus Bayern!
     
  6. Mahoney

    Mahoney Neues Mitglied 05.02.2013, 15:51

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    AW: Computerbetrug

    Sie waren nicht minderjährig, aber ich schätze mal, dass es unter das Jugendstrafrecht fällt, da sie unter 21 waren.

    Danke euch allen für eure Antworten... :)
     
  7. Nordisch

    Nordisch V.I.P. 05.02.2013, 15:56

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    Das muss es nicht, das ist eine Einzelfallentscheidung. Aus der Ferne wird das wohl keiner klar beurteilen können.
     
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