Cannabis per Post, jetzt Vorladung

Dieses Thema "Cannabis per Post, jetzt Vorladung - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von asdasd, 5. Dezember 2012.

  1. asdasd

    asdasd Neues Mitglied 05.12.2012, 21:24

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    Cannabis per Post, jetzt Vorladung

    Guten Abend,

    man stelle sich folgendes vor:

    Person A kauft online bei Person B 10g Cannabis. Person B wird ein paar Monate später gefasst und alle Kunden bekommen Vorladungen zur Polzei weil anscheinend Person B Gestanden hat. Nach einem Jahr bekommt auch Person A eine Vorladung aber geht nicht zur Polizei. Was würdet ihr Person A empfehlen? Lohnt es sich für ihn einen Anwalt zu nehmen oder sollte Person A einfach abwarten was die Staatsanwaltschaft sagt? Immerhin fällt es unter "Eigenbedarf" und es fand auch keinerlei Verkaufshandlung durch Person A statt.

    Gibt es eine Möglichkeit für Person A sich einen Anwalt vom Staat bezahlen zu lassen? Oder muss Person A um Akteneinsicht zubekommen einen Anwalt privat engagieren und bezahlen?

    Vielen dank
     
  2. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 05.12.2012, 22:07

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    AW: Cannabis per Post, jetzt Vorladung

    Wie soll das gehen, ein Kauf ohne Verkaufsverhandlung. Auch per Internet kann man einen Kauf tätigen. Der Verkäufer wirbt im Internet. Der Kunde liest das und bietet durch Anklicken sein Einverständnis zum Kuaf einer Sache zu einem bestimmten Preis an. Der Verkäufer nimmt dieses Kaufangebot an und übersendet die Sache.

    Wenn die Sache/das BtM übersandt wurde, dann hat A unerlaubt BtM besessen.

    Dann sollte A dies so früh wie möglich sagen, um das Verfahren gegen ihn in eine für sich günstige Richtung zu lenken.

    Nicht bei vorsätzlichen Taten wie im Sachverhalt.

    Ja. So ist es.
     
  3. zeiten

    zeiten V.I.P. 05.12.2012, 22:15

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    AW: Cannabis per Post, jetzt Vorladung

    na, ich würde davon abraten. das wäre ja direkt ein geständnis. ich würde das schön sein lassen. und wieso sollte das eine günstige richtung bewirken können?

    ich würde fein still schweigen und hoffen, dass die sache wegen geringer menge eingestellt wird.

    um welches bundesland geht es denn hier?
     
  4. asdasd

    asdasd Neues Mitglied 05.12.2012, 22:23

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    AW: Cannabis per Post, jetzt Vorladung

    Ich meinte dass Person A nur selber konsumiert hat und nie damit gehandelt hat etc.

    Person A wohnt in Niedersachsen.

    Mich würde jetzt interessieren ob es sinnvoll für Person A ist jetzt Geld für einen Anwalt zu investieren oder es auf eine mögliche Gerichtsverhandlung ankommen zu lassen oder einfach abzuwarten und zu hoffen dass Person A einen Brief bekommt mit "Anklage fallengelassen".

    Person A kann sich im Falle einer Gerichtsberhandlung ja immernoch einen Anwalt nehmen.
     
  5. zeiten

    zeiten V.I.P. 05.12.2012, 22:43

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    AW: Cannabis per Post, jetzt Vorladung

    in niedersachsen gilt bis 15g als geringe menge und würde daher aller wahrscheinlichkeit nach eingestellt werden.

    nein, das ist nicht sinnvoll, wenn man nicht reichlich geld im überfluss hat.

    eine gerichtsverhandlung wird es aller voraussicht nach nicht geben. bei solch kleinen delikten gäbe es (wenn überhaupt) einen strafbefehl. dh. person a würde ein schriftliches urteil zugeschickt bekommen, wo drin steht, wieviel er oder sie zahlen soll.

    sofern es dazu käme, wäre genau das (wenn überhaupt) der richtige zeitpunkt eine anwältin oder einen anwalt aufzusuchen (oder zu zahlen). vorher brennt nix an - verursacht also nur kosten.
     
  6. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 05.12.2012, 22:47

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    AW: Cannabis per Post, jetzt Vorladung

    Die geringe Menge bezieht sich aber nur auf den Eigenbedarf. 'Im Falle eines Besitzes von anderen illegalen Drogen kommt es im Regelfall ebenfalls zu keiner Anklage, wenn lediglich ein Besitz in geringer Menge zum Eigenbedarf vorliegt.' Quelle: wikipedia.de

    Es müssen also alle drei o. a. Voraussetzungen vorliegen. Eine geringe Menge verkaufen wäre also strafbar.

    Es gibt zwei Möglichkeiten: 1. Flucht nach vorne und Geständnis oder 2. abwarten, was passiert.

    Beides hat Vor- und Nachteile. Im zweiten Fall kann man aber schlecht steuern.

    'In Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Berlin gilt eine Obergrenze von 15 Gramm Cannabis.' Quelle: wikipedia.de

    Es reicht, wenn ein Anwalt genommen wird, wenn es tatsächlich zu einer Verhandlung kommen sollte.
     
  7. zeiten

    zeiten V.I.P. 05.12.2012, 22:57

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    AW: Cannabis per Post, jetzt Vorladung

    ja. wenn a das zeug aber doch lediglich gekauft hat, kann man doch keinesfalls ihn wegen handel oder sonstwas belangen. um ihn wegen irgendwas anderem belangen zu können, müssten dafür doch beweise vorliegen, die es gar nicht geben kann.


    was will man denn steuern? das verstehe ich nicht.

    es gibt auch noch die möglichkeit abzustreiten. und je nach dem wie lange das ganze zurückliegt, würde ich das im zweifel, nach akteneinsicht des anwalts dann auch machen. etwas zu gestehen bevor man die akten hat einsehen lassen, halte ich in diesem fall für völlig wahnsinnig (es sei denn man wüßte aus anderer quelle, dass hieb- und stichfeste beweise vorliegen).
     
  8. klausschlesinge

    klausschlesinge V.I.P. 05.12.2012, 23:11

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    AW: Cannabis per Post, jetzt Vorladung

    Bis jetzt wissen ja die Ermittlungsbehörden nur anhand der Aussage eines beschuldigten Verkäufers (der offenbar 'reinen Tisch' gemacht hat), daß jemand 10 Gramm von ihm erworben und somit besessen hat.

    Dies hat zur Folge, daß gegen den Besitzer ein Strafverfahren eingeleitet wird.

    Im Strafverfahren können strafprozessuale Maßnahmen durchgeführt werden. Dies könnte eine Hausdurchsuchung sein. Tritt man hier die Flucht nach vorne an und sagt: "Ich habe lediglich 10 Gramm Cannabis zum Eigenbedarf besessen", dann haben die Strafverfoglungsbehörden kaum einen Grund zu durchsuchen. Macht jemand nicht solche Aussage, könnte man durchaus mal nach dem Beweismittel suchen. Eine Durchsuchung dient ja der Aufklärung des Sachverhalts und kann nicht nur be- sondern auch entlastend sein. Wenn allerdings jemand vorprescht und ein mögliches Ergebnis einer Durchsuchung schon vorwegnimmt, gibt es kaum mehr einen Grund, zu durchsuchen.
     
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