Betrug nach StGB §262

Dieses Thema "ᐅ Betrug nach StGB §262 - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von _Benutzer_, 13. Januar 2018.

  1. _Benutzer_

    _Benutzer_ Boardneuling 13.01.2018, 18:10

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    Betrug nach StGB §262

    A Verschenkt via Kleinanzeigenportal alte Gegenstände.
    Mehrere Interessenten melden sich.
    A entscheidet sich für B, dessen "Großvater leidenschaftlicher Sammler dieser Gegenstände" wäre.
    Wenig später findet A die Gegenstände auf ebay, in der Beschreibung "Gegenstände aus dem Nachlass von des Onkels von B".

    Ist das Betrug nach StGB §262?

    Zu Begründung: B hat sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen das Geschenk erschlichen und tut gleiches, indem er geneigte Käufer über die Herkunft der Gegenstände belügt. Unter den Umständen des gewinnbringenden Weiterverkaufs hätte sich A für einen anderen Interessenten entschieden.


    EDIT: mißverständliche Formulierung korrigiert
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2018 um 14:51 Uhr
     
  2. fernetpunker

    fernetpunker V.I.P. 13.01.2018, 23:05

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    Lügen ist ohne weiteres nicht strafbar. Es könnte Betrug nach § 263 StGB sein, wenn die Zweckverfehlung wie beim Spendenbetrug als Vermögensschaden anerkannt wird. Ob dem so ist, weiß ich nicht. Es könnte sodann ein Versuch des Betruges verbleiben, wenn der Schaden entfällt.
     
    JHS gefällt das.
  3. _Benutzer_

    _Benutzer_ Boardneuling 14.01.2018, 14:42

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    Aber dazu hätte A sicher die Zweckbindung in seiner ursprünglichen Kleinanzeige zum Ausdruck bringen müssen, richtig?

    D.h., das "Erschleichen" des Geschenks stellt keinen Betrug dar, weil die Schädigung fehlt?

    Daraus folgend darf mit also z.B. auch bei eBay-Auktionen Lügen, bis sich die Balken biegen (Herkunft eines Artikels und dergleichen), solange der Artikel die zugesicherten Eigenschaften erfüllt?
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2018 um 14:52 Uhr
     
  4. Phil79

    Phil79 V.I.P. 15.01.2018, 11:02

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    Ich sehe hier keine Kausalität der Täuschung (i.e., einen unbeachtlichen Motivirrtum): Der A hatte so oder so vor, die Sachen zu verschenken, sodass die wahrheitswidrigen Tatsachenbehauptungen vonseiten des B bzgl. der Vermögensverfügung und der "Selbstschädigung" des A mE unbeachtlich sind.
     
  5. _Benutzer_

    _Benutzer_ Boardneuling 15.01.2018, 11:38

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    Danke für die Aufklärung.
     
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