Betrügeriche Anwältin

Dieses Thema "ᐅ Betrügeriche Anwältin - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von FIYRD, 17. Mai 2018.

  1. FIYRD

    FIYRD Neues Mitglied 17.05.2018, 22:38

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    Betrügeriche Anwältin

    Mal angenommen man hat eine Anwältin wegen Prüfungsrecht beauftragt.
    Diese legt der Mandantin ein Zeithonorar Vertrag vor von 270€ pro Stunde und informiert diese auch nicht über den Betrag welches dieser Fall ca. Kosten würde. Sie meint nur es wäre ein sehr einfacher Fall, Sie möchte jedoch nicht viel versprechen.
    Nachdem diese jedoch den ersten Wiederspruch schreibt, stellt Sie der Mandanten eine Rechnung in Höhe von ca. 2400€. Die Mandantin zahlt diese in Zwei Raten, aber sagt ausdrücklich der Anwältin diese soll nichts mehr in dem Fall machen, da Sie auch nicht mit so einem Hohen Betrag gerechnet hat und die Mandantin jetzt nur noch auf die Entscheidung des Prüfungsrechtes warten möchte. Jedoch weiß die Mandantin nicht, dass die Anwältin den Termin der Entscheidung verschiebt und einen erweiterten Wiederspruch schreiben zu können. Sie verschiebt die Entscheidung und schreibt einen 11 Seitigen Brief und stellt anschließend der Mandantin eine erneute Rechnung in höhe von 3000€. Die Mandantin weigert sich die Rechnung zu zahlen, da Sie nie um ein weiteres schreiben gebeten hatte und ausdrücklich gesagt hat Sie soll nichts mehr in dem Fall machen. Die Anwältin behauptet jedoch Sie hätte die Mandantin über die Kosten aufgeklärt, was auch eine Lüge ist. Wie würdet Ihr in dem Fall vorgehen.
     
  2. Christovur

    Christovur Star Mitglied 17.05.2018, 22:48

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Wenn nach Vergütungsvereinbarung abgerechnet wird, muss der Anwalt beweisen, dass er tatsächlich für diese Zeit gearbeitet hat. Ich würde eine entsprechende Aufstellung vom Anwalt verlangen. Außerdem ist die zweite Rechnung schon dem Grunde, aber zumindest der Höhe nach unbegründet, da der Auftrag vorher geendet hat.

    Wenn der Anwalt etwas vom Mandanten möchte, muss er das wohl einklagen und beweisen.

    Zudem würde ich eine Beschwerde bei der Rechtsanwaltskammer anstreben.

    ... es ist unklar, wie die Lage tatsächlich war. Man sollte natürlich immer der Konsequenzen bewusst sein, wenn man Rechnungen nicht zahlt usw. und diese Nichtzahlung (rechtlich) unbegründet ist.

    ... und andererseits muss man sich bei einer so hohen Vergütungsvereinbarung im klaren sein, dass auch hohe Anwaltskosten auf einen zukommen können. Je nachdem wie umfangreich und rechtlich schwierig die Angelegenheit war. Das kann aber alles hier nicht beurteilt werden.

    ... was ist eigentlich mit Prüfungsrecht gemeint? Recht der Prüfungsordnungen an Hochschulen u. ä.?
     
  3. FIYRD

    FIYRD Neues Mitglied 18.05.2018, 10:52

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Es geht um einen 3 Versuch, die Studentin ist durchgefallen, jedoch hat sich später herausgestellt Sie hat ADHS. Da die Krankheit nach der Prüfung bekannt wurdehat ihr Dekan ihr geraten, wiederspruch einzulegen sich aber dafür einen Anwalt zu suchen. Es ging hier eigentlich von vorne herein nur um einen Wiederspruch. Die Anwältin sagte von vorne herein es ist ein einfacher Fall, sie möchte aber Allgemein nicht von vorne herein viel versprechen. Das es teuer wird war der Studentin klar, aber das man für einen einfachen Wiederdpruch c. 2400€ verlange, ohne Beratungskosten(diese wurden extra gezahlt). Hat Sie empört, tortzdessen hat Sie diese gezahlt. Jedoch zieht die Studentin nicht ein, die zweite Rechnung zu zahlen, da sie ausdrücklich gesagt hat Sie sollte nicht mehr machen. Die Anwältin hat weder Sie darüber informiert das Sie die Frist der entscheidung verlängert noch das Sie der hochschule einen Wiederspruch schreibt. Aber das mit der Rechtsanwaltskammer ist eine gute Entscheidung.
     
  4. Brati

    Brati V.I.P. 18.05.2018, 23:59

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Was hat sich die (Ex)Studentin denn gedacht? Dass sie eine anwaltliche Vertretung im Prüfungsrecht nach gesetzlichen Gebühren bekommt? Sofern die 270 € netto sind, halte ich 2.400 € nicht zwingend für überhöht. Hinsichtlich der weiteren Rechnung kommt es darauf an, was die Studentin beweisen kann. Im Zweifel erfolgte die Anweisung an die Anwältin nur mündlich.
     
  5. Christovur

    Christovur Star Mitglied 19.05.2018, 00:04

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Aber auch wenn, braucht man nicht 7 1/2 Stunden für eine Recherche auf einem Gebiet, das so gut erkundet ist wie das Hochschulrecht. Gerade wenn es darum geht, eine Prüfungsleistung wegen einer psychischen Störung abzuerkennen o. ä.
     
  6. Brati

    Brati V.I.P. 19.05.2018, 00:08

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Weißt Du, wie schnell 7 Stunden rum sind? In umfangreichen Verfahren hat man danach erstmal die AE durch.
     
  7. Christovur

    Christovur Star Mitglied 19.05.2018, 10:21

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Ich hab nicht behauptet, dass generell juristische Arbeit schnell getan ist, wie du suggerierst. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass man auf diesem Gebiet so lange recherchieren muss, bevor man ein gutes Ergebnis präsentieren kann.
     
  8. Brati

    Brati V.I.P. 19.05.2018, 10:39

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Das kann schon vorkommen: Stell Dir vor, Du zeigst Dich für die Mandantin an und bewantragst AE. Dann ist schonmal knapp ne halbe Std. rum. Behörde gewährt AE in ihren Räumen und Du stimmst nen Termin ab. Wieder ne halbe Std. rum. Eine Stunde AE, je eine Std. Hin- und Rückfahrt (insg. also drei Std.). Bevor Du mit der rechtlichen Prüfung überhaupt begonnen oder irgendwas in der Sache geschrieben hast, sind schonmal vier Stunden verbraten. Korrespondenz und Telefonate/ Beratungen mit der Mandantin und die Durchsicht etwaiger von ihr übergebener Unterlagen sind da noch nicht mit eingerechnet.
     
  9. BackInBlack

    BackInBlack Senior Mitglied 19.05.2018, 10:43

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Ein (tatsächlich) arbeitender Mensch könnte der Auffassung sein, dass solche Anwaltskosten völlig überzogen sind. Wer sonst - außer Edelprostituierten - nimmt so einen Stundenlohn?
    Zuletzt bearbeitet: 19. Mai 2018
     
  10. Brati

    Brati V.I.P. 19.05.2018, 10:54

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Das Stundenhonorar ist nicht billig, aber auch nicht überhöht (vgl. nur eine Statistik von vielen: https://www.juve.de/rechtsmarkt/stundensaetze). Vielleicht sollte ein (tatsächlich) arbeitender Mensch sich mal die Marktlage anschauen, bevor er unpassende Vergleiche zieht. Frag mal spezialisierte Kanzleien, was die im Energie-, Berg- oder Vergaberecht nehmen.
     
  11. BackInBlack

    BackInBlack Senior Mitglied 19.05.2018, 11:07

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Natürlich hat eine Kanzlei auch viele Kosten, die letztlich in den Stundenlohn hinein fließen. Nichtsdestotrotz muss man jemanden ja von dem Geld bezahlen, welches einem zur Verfügung steht. Man könnte zu dem Schluss kommen, dass der Rechtsstaat vor allem eine Einrichtung für Besserverdienende ist, die sich das leisten können.

    Wir reden hier immerhin von 5400 €, wovon 3000 € strittig sind. Und das in einem "sehr einfachem" Fall. Kein Wunder, dass Sie keine Auskünfte zu den Kosten außer dem Stundenlohn machen wollte. Denn wenn die Studentin gewusst hätte, dass die Rechnung deutlich im vierstelligen Bereich liegen würde und möglicherweise sogar fünfstellig wird, dann hätte sie doch sehr wahrscheinlich davon abgesehen und einfach ein anderes Fach studiert.
     
  12. Christovur

    Christovur Star Mitglied 19.05.2018, 12:34

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Sorry, aber 30 Minuten für eine Verteidigungsanzeige? Das ist in 30 Sekunden diktiert und in 5 Minuten rausgeschickt. Gleiches für die Beantragung der AE. Außerdem: Für die AE kann - und so ist das üblich - entweder die Übersendung einer Kopie gefordert werden oder ein Mitarbeiter die AE nehmen und vor Ort kopieren o. ä. Das alles kann dann natürlich nicht für das Stundenhonorar abgerechnet werden, das der Anwalt bekommt. Hier hat die Anwältin einfach sehr schlecht gewirtschaftet, was m. E. nach dem Mdt. nicht zur Last fallen darf.

    Auch zeugt die Abrechnung eines so hohen Stundensatzes gegenüber einer STUDENTIN von keinem Interesse an einer weiteren Mandantenbindung. Die Stundentin wird die Anwältin wohl nie wieder beauftragen.

    Aber du hast Recht, wenn die Arbeitsprozesse so waren, wie du es beschreibst, sind 7 Stunden schnell voll.
     
  13. Brati

    Brati V.I.P. 19.05.2018, 12:46

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Du kennst doch die Organisation bei der Anwältin und auch den Beratungsvertrag nicht. Wenn mich Mandanten bezahlen, dass ich irgendwo eine AE nehme, dann schicke ich da auch nicht einen Hiwi oder meine Sekretärin hin. Das kann ich dann selbstverständlich für das Stundenhonorar abrechnen, wenn ich diese Abrechnung mit dem Mandanten so vereinbart habe.

    Ein Interesse der Anwältin an einer Mandantenbindung geht allein sie was an. Vielleicht hatte sie ja von Anfang an keinen Bock auf den Fall oder wollte ein etwaiges Ausfallrisiko ihrer Forderung durch einen höheren Stundensatz kompensieren. Vielleicht hat sie auch die Bedeutung der Angelegenheit für die Mandantin und das Haftungsrisiko bei der Honorargestaltung berücksichtigt (woran nichts verwerflich wäre). Das wissen wir alle nicht. Auf jeden Fall zwingen sowohl Stundensatz als auch Rechnungsbetrag nicht zu dem Schluss, hier sei irgendwer betrogen worden. Die Stundentin (sie scheint ja eine allg. Hochschuilreife zu haben) sollte eben genau schauen, was sie unterschreibt. Lehrgeld nennt man das ;)
     
  14. Christovur

    Christovur Star Mitglied 19.05.2018, 12:49

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Stimmt, das wissen wir alles nicht. Deswegen wäre das alles nur Spekulation.

    Einzig der Fall, dass die Anwältin trotz der ausdrücklichen Anweisung der Mandantin, eben den Fall nicht weiter zu verfolgen, weiter verfolgt, hat hier wohl Bedeutung. Und das ist soweit schon geklärt.
     
  15. Beth82

    Beth82 V.I.P. 19.05.2018, 17:57

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    AW: Betrügeriche Anwältin

    Hallo @FIYRD ,

    gab es eine Aufstellung über die Tätigkeiten in der Rechnung?

    Wurde eine Vollmacht unterzeichnet? Falls ja, welche Beauftragung beinhaltete diese?

    Wurde die Vergütung schriftlich vereinbart?
    Siehe hierzu § 3a Absatz 1 RVG

    Dem Hinweis von @Christovur auf die Rechtsanwaltskammer schließe ich mich unbedingt an.

    Und hier mein Lieblingszitat eines Anwalts bezüglich der Höhe von Gebührennoten:
    "[...]entsprechend besteht keine Veranlassung, seinen Anwalt mit Geld zu bewerfen, damit er klüger denkt.[...]"

    Quelle
    Zuletzt bearbeitet: 19. Mai 2018
     
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