Betrüger nutzen fremden Telefonanschluss für Mehrwertdienste - Muss der Betrogene zahlen?

Dieses Thema "ᐅ Betrüger nutzen fremden Telefonanschluss für Mehrwertdienste - Muss der Betrogene zahlen? - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von qupfer, 6. Februar 2014.

  1. qupfer

    qupfer Neues Mitglied 06.02.2014, 14:54

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    Betrüger nutzen fremden Telefonanschluss für Mehrwertdienste - Muss der Betrogene zahlen?

    Wer aktuell etwas IT-Nachrichten verfolgt, wird von einer gerade kursierenden "Betrügereien" gehört haben.

    Dritten ist es - irgendwie - gelungen auf die Router (inkl. Telefonfunktion) von Nutzern zu kommen um darüber teure Mehrwertdienste anrufen zu können womit Rechnungen in höhe von ~4000€ entstanden sein sollen.

    Mich als Laie würde jetzt interessieren, müsste man als Betrogener die Rechnung an den Provider zahlen oder nicht?

    Einerseits würde ich denken ja, man kann dann aber (theoretisch, praktisch wohl nahezu unmöglich) von den Betrügern das Geld erstatten lassen^^ (sofern diese ermittelt werden und überhaupt in der Lage sind, das Geld zu zahlen)

    Aber andersrum gedacht. Wenn man die Telefonate nicht geführt hat, hat doch der Mehrwertdienstleister dem Betrogenen keinen Anspruch gegenüber. Damit ist doch der Rechnungsbetrag ungültig, da der abgerechnete Mehrwertbetrag fälschlich berechnet wurde.

    Ich denke da ans Hotel. Wenn jemand anderes sich ein fettes Menü in der Bar gönnt und meine Zimmernummer angibt, dann muss ich doch auch nicht zahlen. Aber natürlich ist ein missbrauchter Telefonanschluss schon was anderes als eine falsche Zimmerangabe im Hotel.

    Also wie ist da die Situation?
     
  2. JHS

    JHS V.I.P. 06.02.2014, 15:51

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    AW: Betrüger nutzen fremden Telefonanschluss für Mehrwertdienste - Muss der Betrogene zahlen?

    Eben.

    Nachfolgend mein Kenntnissrand der Rechtsprechung zu solchen Fällen (ich weiß nicht, ob es neuere -gegensätzliche- Entscheidungen gibt):

    im Grunde ist anerkannt, dass der Anschlußinhaber ggü. dem Teledienstanbieter in diesen "Mehrwert-Fällen" haftet, in denen sein Anschluß unbefugt von z.B. Familienmitgliedern "mißbraucht" wird, vgl. z.B. AG Bonn Az. 3 C 65/07

    Hinsichtlich Verbindungen, die über einen "gehackten" Anschluß zustanden kamen, geht die Rechtsprechung m.W. zieml. auseinander. Wichter Punkt dabei ist wohl auch, inwieweit die Anlage technisch gegen unbefugten Zugrff gesichert ist/war.
     
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