Berater erzählt dem Nachbarn Details über Inhalte der Beratung des zu Beratenden. Ansprüche?

Dieses Thema "ᐅ Berater erzählt dem Nachbarn Details über Inhalte der Beratung des zu Beratenden. Ansprüche? - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Hans_Olo, 7. Dezember 2017.

  1. Hans_Olo

    Hans_Olo Aktives Mitglied 07.12.2017, 03:09

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    Berater erzählt dem Nachbarn Details über Inhalte der Beratung des zu Beratenden. Ansprüche?

    Gehen wir davon aus eine Familie F holt sich einen Berater B nach Hause. Der Berater B bekommt natürlich Kenntnis von verschiedenen Faktoren innerhalb der F, letzten Endes kommt allerdings kein Vertrag zu Stande. Jetzt sitzen einige Zeit später der Nachbar N der Familie F mit der F und einigen anderen dritten Leuten zusammen und der N erzählt in größerer Runde private Details über die F, welche der N über die F daher weiss, da N und B in der gleichen Firma arbeiten und die B dem N über Inhalte berichtet hat.

    Welche Ansprüche könnte F v.a. gegen B, aber auch gegen N haben?
     
  2. Christovur

    Christovur Aktives Mitglied 07.12.2017, 10:07

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    Mhh, stellt wohl eine Pflichtverletzung nach § 241 BGB dar, wenn denn ein Vertrag zwischen B und F zustande gekommen wäre.

    Da dies nicht der Fall ist, fallen vertragliche Ansprüche raus. Bleiben noch deliktische Ansprüche aus § 823 II BGB i. V. m. § 203 StGB (§ 203 Abs. 3 StGB ist wohl nicht einschlägig, weil Nachbar), wenn daraus irgendwie ein Schaden entstanden sein sollte (Schmerzensgeld?) und F kann Anzeige erstatten.
     
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  3. Oliver.Twist

    Oliver.Twist Star Mitglied 07.12.2017, 10:40

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    Kommt wohl auch ein bisschen darauf an, was das für ein Berater war. Wenn es keine berufliche Verschwiegenheitspflicht gibt, dann gibt es auch keine Anspruchsgrundlage.

    Wenn man eine Verschwiegenheitspflicht annehmen will, kann es Ansprüche aus c.i.c. geben, § 311 Abs. 2 BGB. Bei Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht kann der Verletzte einen Unterlassungsanspruch haben, sollte ein Vermögensschaden eingetreten sein auch einen Anspruch auf Schadensersatz.
     
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  4. Hans_Olo

    Hans_Olo Aktives Mitglied 07.12.2017, 21:22

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    Unter welchen Straftatbestand würde das denn fallen?
     
  5. Christovur

    Christovur Aktives Mitglied 07.12.2017, 22:49

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    Aber ungewiss. Hier müsste man den Sachverhalt genauer kennen und wissen, ob der Berater eine Verschwiegenheitsverpflichtung hatte bzw. unter den § 203 Abs. 1 oder 2 zu subsumieren ist.
     
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