Beitragserhöhung, Satzungsänderung, Austritt aus Verein

Dieses Thema "ᐅ Beitragserhöhung, Satzungsänderung, Austritt aus Verein - Vereinsrecht" im Forum "Vereinsrecht" wurde erstellt von onkel_hotte, 19. April 2005.

  1. onkel_hotte

    onkel_hotte Boardneuling 19.04.2005, 11:31

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    Beitragserhöhung, Satzungsänderung, Austritt aus Verein

    Ich bin Mitglied in einem Verein und Student mit ermässigtem Jahresbeitrag.

    In der Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung gab es den alljährllichen Punkt "Beitragserhöhungen, Hallenmiete" ohne weitere Ausführungen.

    Auf der JHV wurde dann beschlossen den jugendbeitrag nur noch bis zum 27. Lebensjahr zu gewähren und allen anderen den vollen Erwachsenenbeitrag aufzubrummen. Jugendliche zahlen jetzt aber etwas weniger als in den Vorjahren.

    Ich bin 29 Jahre alt und noch Student und habe eine volle Beitragsrechnung erhalten.

    Auf der Jahreshauptversammlung war ich krankheitsbedingt nicht und die vorgenommene Beitrags- oder Satzungsänderung (es ist ja nun eine ganz andere Altersstruktur bei den Beiträgen gegeben) war aus dr Einladung überhaupt nicht absehebar.

    Hätte der Vorstand nicht offen und klar in die Einladung den konkreten Plan schreiben müssen?
    Genügt es, dass der Vorstand seine geplanten Anträge für die JHV im Vereinshaus auslegt? Davon aber nichts in die Einladung schreibt? Ob es in der Satzung des Veriens steht, weiss ich leider nicht?

    Kündigung: Kündigen kann man seine Mitgliedschaft nur zum Jahresende.

    Wie bitte hätte ich mich dann jemals dieser Beitragserhöhung (jetzt viermal so hoch!!!) überhaupt entziehen können?

    Ich meine: Nie. Denn die beschlüsse der JHV gelten bereits für das laufende Jahr und nicht erst ab dem 1.1.2006.

    Was ist in derartigen Fällen zu beachten?
    OH
     
  2. 13

    13 V.I.P. 19.04.2005, 16:05

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    AW: Beitragserhöhung, Satzungsänderung, Austritt aus Verein

    Grundlage für die Beschlüsse ist zunächst einmal die Satzung. Ich gehe einmal davon aus, dass dort verankert ist, die MV sei für Beitragserhöhungen zuständig.
    Ist die neue Beitragsstruktur nur über eine Satzungsänderung machbar, hätte diese zwingend in der Einladung zur MV bekanntgegeben werden müssen unter Hinweis auf die zu ändernden §§ (vorzugsweise alter und neuer Wortlaut in synoptischer Form). Ist dieses nicht erfolgt, ist der Beschluss unwirksam. Das ist dem Registergericht notfalls mitzuteilen, damit die Satzungsänderung nicht in das Vereinsregister eingetragen wird.
    Es gibt Gerichte, die bei einer unzumutbaren Erhöhung des Vereinsbeitrags eine fristlose Kündigung zugestehen. Demnach kann man die Mitgliedschaft "mit sofortiger Wirkung aus wichtigem Grund" kündigen.
     
    13
    #2
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