Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

Dieses Thema "Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt! - Internetrecht" im Forum "Internetrecht" wurde erstellt von Luis-X, 25. September 2006.

  1. Luis-X

    Luis-X Neues Mitglied 25.09.2006, 22:51

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    Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Hallo,

    wenn man bei **** einen Artikel erwirbt, ist dies ja ein rechtmäßiger Kaufvertrag, so wird aufjedenfall von **** drauf hingewiesen.
    Was ist aber, wenn man den höchstbetrag aus einem bestimmten Grund nicht mehr aufbringen kann? Man verstößt also gegen ein Vertrag der über **** abgeschlossen wurde. Der Verkäufer wartet auf sein Geld und bekommt dies aber nicht. Nach längerer Wartezeit lässt er über ein InkassoBüro (IB) eine Zahlungserinnerung rausschicken, welche auf den Kaufbetrag nochmals eine Gebühr von ~45€ drauf legt.

    Darf man dies machen? Fakt ist ja, der Vertrag wurde nicht eingehalten, der Artikel ist mit dem Höchstgebot erworben wurden, aber nie bezahlt gewesen!
    Käufer und Verkäufer haben sich anderweitig geeinigt. Nun pocht der Verkäufer aber auf den Weg über das IB ...

    Wie schaut es da nun aus?

    Gruß
    Luis
     
  2. wusel

    wusel V.I.P. 26.09.2006, 09:10

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Ich bin mal wieder im Halbschlaf, oder ich verstehe mit meinem beschränkten Horizont die Frage einfach nicht.

    Ein Kaufvertrag ist für beide Seiten bindend, demzufolge hat der Verkäufer den Artikel zu überlassen und der Käufer den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen.
    Da wir hier nicht wissen, welche Einigung nun zustandegekommen sein soll, lassen wir das einfach einmal ausser Acht.

    Zahlt der Käufer nun den Kaufpreis nicht, dann kann der Verkäufer natürlich die entsprechenden Schritte einleiten um an sein Geld zu kommen. Sicherlich darf er das, denn er hat ja einen Vertrag geschlossen. Dazu kann auch die Einleitung eines Mahnverfahrens oder die Einschaltung eines Inkassobüros gehören.
     
  3. Pancake

    Pancake Junior Mitglied 26.09.2006, 09:27

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Allgemein und meine persl. Meinung!

    Was nützt es, auf sein Recht zu pochen!

    a. kann ein Gebot zurückgezogen werden (unter bestimmtern Umständen)

    b. Warum soll sich VK aufregen ? und vorallem ein Inkassobüro in Auftrag geben? Wo nix ist, gibt es auch nichts zu holen !

    c. VK muss den Artikel aufbewahren - bis zur endgültigen Aufklärung des Falles

    d. Wäre es nicht einfacher, sich an den vorherigen Höchstbieter zu wenden ?

    e. oder die Auktion neu ein zu stellen ?

    und was zählt eigentlich mehr als eine Entschuldigung, dass man sich vertan hat und das Geld nicht hat ?
     
  4. wusel

    wusel V.I.P. 26.09.2006, 09:58

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Natürlich lässt sich über Sinn und Unsinn trefflich streiten, aber andererseits (und dis ist auch nur meine persönliche Meinung) kann es auch nicht sein, dass man halt mal munter vor sich hin kauft (oder steigert) und dann feststellt dass man sich den Artikel gar nicht leisten kann oder will.

    Dann hinzugehen und zu sagen "ich habe nicht gezahlt, also hat der Verkäufer eben Pech gehabt" halte ich für ein stark verbesserungsfähiges Verhalten. :rolleyes:
     
  5. Augustus81

    Augustus81 V.I.P. 26.09.2006, 10:28

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Tja, diese Internerversteigerungen. Fakt ist: Durch das Höchstgebotverfahren kommt bei Ablauf der Auktionsfrist mit dem Verkäufer (= Einsteller der Ware) und dem Höchstbietenden ein "ganz normaler" Kaufvertrag zustande.

    Dieser ist für V und K wie jeder andere Kaufvertrag bindend. Falls K nicht die Möglichkeit hat, den Kaufvertrag nach §§ 119 ff. BGB anzufechten, bleibt der Kaufvertrag bestehen und die Leistungs- und Gegenleistungspflichten sind zu erfüllen.

    Möglich ist weiter, daß dem K ggf. ein Rücktrittsrecht zusteht - darauf deutet der Sachverhalt jedoch ebenfalls nicht hin. Es bleibt also weiter dabei, daß der Vertrag zu erfüllen ist.

    Was ist damit gemeint, daß V und K sich anderweitig geeinigt haben?

    Fakt ist: V muß keine Kulanz mit einem zahlungsunfähigen Schuldner haben: Für seine finanzielle Leistungsfähigkeit haftet man - und zwar grds unbeschränkt. ("Geld hat man zu haben" - es ist nicht möglich, sich von Rechts wegen darauf zu berufen, man sei außerstande, den Kaufpreis aufzubringen)

    Die Chancen für K sind also insowit wohl eher beschränkt.

    Tipp: K hat ein Widerrufsrecht. Wenn er dieses ausübt, gilt Rücktrittsrecht, d.h.: Die primären Leistungspflichten (Zahlung des Kaufpreises und Lieferung der Ware) erlöschen, bereits erbrachte Leistungen sind zurückzugewähren. K kann also dieses Widerrufsrecht ausüben - dieses kann innerhalb von zwei Wochen nach Zugang dieser Belehrung in Textform und ohne Begründung.
    Wenn K bei einem gewerblichen Verkäufer gekauft hat, ist dieses Widerrufsrecht kein Problem. Bei Privaten kann es schwieriger werden.
    Hat K denn bei einem gewerblichen Verkäufer gekauft??

    Bezüglich der Kosten durch das Inkassobüro stellt sich eine weitere Frage: Hat V den K zuvor gemahnt? Wenn ja, dann kann V die Kosten, die ihm durch Einschaltung des IB entstanden sind, als Verzugsschaden geltend machen - wenn V allerdings nicht gemahnt hat, ist dies nicht möglich und K müßte nicht bezahlen
     
  6. Luis-X

    Luis-X Neues Mitglied 26.09.2006, 16:30

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Hallo,
    danke erstmal für die paar Antworten.

    Um ein wenig konkreter zu werden, ich hatte einen Artikel erworben und konnte diesen nicht bezahlen, da ich einen Unfall hatte und dies vorging. Als ich dann wieder einigermaßen Fit war ging es mit der Arbeit weiter und ich hab den erworbenen Artikel ein wenig in den Hintergrund geschoben. Eine mail folgte wo nach dem Zahlungseingang gefragt wurde, welche ich nicht beantwortet hatte.
    Mir wurde Ratenzahlung vorgeschlagen, was ich auch gemacht hätte, aber da hatte ich schon Post vom IB.
    Folgende Email:
    Abesendung des Schreibens von dem IB ist der 22.9.

    Meine vorherige Mail besagte das ich derzeit das Geld nicht aufbringen könne und andere Sorgen hätte, von daher würde ich dem Verkäufer doch bitten, diesen Artikel wieder einzustellen, da ich derzeit nicht zahlen kann. Nun ja er wollte nicht und pochte auf die 39€ die ich ihm schuldig wäre.
    Nun bringt es ja nichts mehr eine Ratenzahlung zutätigen (nun wäre ich wieder bei Geld), denn nun ist das Schreiben des IB da und die fordern 84,32€. bis zum 2.10.
    Ich sehe es nicht ein, diese Mahngebühr zu bezahlen. Wären es 5-10€ nagut hätte ich verkräften und verstehen können, weil das immer beim ersten Schritt so ist. Aber gleich 45€ geht zu weit und diese Zahlung werde ich dem IB nicht überbringen!

    Eine Zahlungserinnerung bzw aufforderung folgte nicht. Jeglich am 9.9 folgte folgende Mail:
    Alle Mails wurden über ebär versendet und enden nie mit vor und zunamen sondern nur mit mfg

    In seiner Auktion ist auch nichts weiter zu lesen. Die Artik.nr. bei ebär lautet: 160016198188

    Ich bedanke mich für weitere Anregungen!

    Gruß
    Luis-X
     
  7. Luis-X

    Luis-X Neues Mitglied 27.09.2006, 16:27

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Hallo,

    will noch folgendes hinzufügen:

    Ist es überhaupt erlaubt, das in der ersten Mahnstufe der Betrag bereits um mehr als 100% steigt?
    Muss ich dieser Zahlungsauffoderung des IB nun folgen? Hab jetzt schon mehrers über dieses IB gelesen, scheint nicht super zusein!

    Das schreiben schaut so aus:
    Ich wiederhole noch einmal: Dies ist der erste Breif bzw. die erste Mahnstufe und ich erhalte gleich eine Steigerung vom 100%, des eigentlichen Kaufpreises!
     
  8. Augustus81

    Augustus81 V.I.P. 27.09.2006, 16:56

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Bin gerade leider etwas in Eile... Nur soviel: Die Zahlungsaufforderung vom 14.9.2006 ist durchaus als Mahnung zu befreifen. V hat eine Frist gesetzt und die von V gesetze Frist war angemessen. Ebensogut hätte V einen Anwalt einschalten können, dessen Kosten sich nicht geringer dargestellt hätten. Maßnahmen, die nach der Mahnung durch den Gläubiger getroffen werden, sind als Verzugsschaden anzusehen und grudsätzlich ersatzfähige Schadenspositionen. Spontan kann ich keinen Grund sehen, weshalb das IB nicht deratige Kosten veranschlagen dürfte - diese werden sich wohl in vertretbarer Weise noch rechtfertigen lassen. Ob die Rechtsprechung diesbezüglich schon einmal Grenzen gesetzt hat, ist mir nicht bekannt. Ich werde mich, wenn ich mehr Zeit habe, noch einmal damit beschäftigen und komme dann auf die Sache zurück.
     
  9. Meda

    Meda Neues Mitglied 27.09.2006, 17:28

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Alles richtig, aber

    eine Unmöglickeit bezogen auf Geldzahluung gibt es im BGB nicht. Ged hat man zu habne. Und wenn er seine Vertragsrecht durchsetzen wil, dann wird er dies auch tun können
     
  10. Augustus81

    Augustus81 V.I.P. 28.09.2006, 10:51

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Also, habe mich noch einmal etwas schlau gemacht:

    Im Grundsatz bleibt es bei dem, was ich bereits gesagt habe.
    K wurde durch die Mail vom 14.9. in Verzug gesetzt, Kosten der Rechtsverfolgung sind grds als Verzugsschaden ersatzfähig.

    Das, was ich bereits angedeutet habe, hat sich inzwsichen auch in der Rechtssprechung der Instanzgerichte durchgesetzt: Richtschnur für die Kosten, die dem Gläubiger als Verzugsschaden ersetzt werden müssen, ist der Betrag, den der Gläubiger für einen Anwalt hätte veranschlagen müssen. Wählt er eine Weise, die Schluden beizutreiben, die im Vergleich zu einer anwaltlichen Tätigkeit höher zu Buche schlägt, so tut er dies auf eigene Gefahr, d.h.: Der Gläubiger bleibt auf den Kosten iHd Differenzbetrages "sitzen"; dies ergibt sich aus der Schadensminderungspflicht des Gläubigers aus § 254 II BGB (deutlich dazu: OLG Bamberg, NJW-RR 1994, 421) Abweichende Urteile, die dies nicht anerkennen und auch den durch Beauftragung eines Inkassounternehmens entstehenden Mehrbetrag als ersatzfähige Schadensposition anerkennen, haben stark abgenommen.

    Die Kosten, die durch Beauftragung eines Anwalts entstanden wären, kann ich nicht fundiert beurteilen, da ich keine Rechtsberatung erteilen darf und mich dafür nicht bezahlen lassen dürfte. Diese hätten eine vorherige Beratung des Gläubigers umfaßt sowie das Schreiben an den säumigen Schuldner. Ein wesentlicher Unterschied dürfte aber wohl nicht vorliegen.

    Meine bescheidene und rechtlich unverbildliche Stellun gnahme: K wird um die Kosten aus der Beauftragung des IB wohl leider nicht herumkommen.
     
  11. Augustus81

    Augustus81 V.I.P. 28.09.2006, 10:58

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    @ Luis-X

    PS: Mir ist erst jetzt aufgefallen, daß ein Teil des Sachverhaltsdarstellungen gegen die Forenregeln verstößt. Man kann auch konkret werden, ohne konkrete Personen zu benennen. In Zukunft also bitte allgemein bleiben; wie gesagt, wird dürfen hier ja zu konkreten Fällen keine Ausführungen machen.
     
  12. Luis-X

    Luis-X Neues Mitglied 28.09.2006, 16:21

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    Vielen Dank für die Antwort!

    Thema hat sich inzwischen auch geklärt!
     
  13. Augustus81

    Augustus81 V.I.P. 28.09.2006, 20:24

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    AW: Bei **** Artikel gekauft, aber nicht gezahlt!

    na, das hört man doch immer wieder gern
     
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