Behinderter Erbe

Dieses Thema "Behinderter Erbe | Seite 3 - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von Kraft22, 17. September 2017.

  1. Kraft22

    Kraft22 Boardneuling 12.10.2017, 17:54

    Registriert seit:
    17. September 2017
    Beiträge:
    12
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Wer überprüft denn den Wert einer Immobilie. Wenn sie zum Beispiel laut Gutachter 100.000 € wert wäre und der Verkaufspreis im Familienkreis 80.000 € beträgt, sollte das doch legitim sein?
     
  2. Kataster

    Kataster V.I.P. 15.10.2017, 21:22

    Registriert seit:
    26. Februar 2012
    Beiträge:
    8.518
    Zustimmungen:
    812
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    653
    97% positive Bewertungen (8518 Beiträge, 671 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8518 Beiträge, 671 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8518 Beiträge, 671 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8518 Beiträge, 671 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8518 Beiträge, 671 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8518 Beiträge, 671 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8518 Beiträge, 671 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8518 Beiträge, 671 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8518 Beiträge, 671 Bewertungen)97% positive Bewertungen (8518 Beiträge, 671 Bewertungen)
    Warum sollte das so sein?

    Solle jetzt gar nicht aggro klingen. Aber, wenn ein 2. Gutachten im Falle eines Rechtsstreites mit Dritten z.B. 120.000€ ausweisen sollte, so gibt es für mich keinen Hinweis, dass die 80.000€ nicht Trickserei wären.

    Ist man sich einig, kann man hier natürlich unter dem Tisch Scheine verschieben. Das ist keine Anleitung zum Betrug, sondern eine faktische Möglichkeit mit juristischen Folgen, wenn es auffliegt.
     
  3. Kraft22

    Kraft22 Boardneuling 16.10.2017, 18:42

    Registriert seit:
    17. September 2017
    Beiträge:
    12
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, Kraft22 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Achso. Du meinst, dass sich einer der anderen Erben "verarscht" fühlt, weil nun nicht das Haus vererbt wird, welches einen Verkaufspreis von 100.000 € erzielen würde, sondern 80.000 € cash. Und wenn der dann ein Gutachten erstellen lässt, klagt der Erbe?

    Aber gegen wen will er klagen. Der verstorbene Erblasser hat nunmal diesen Verkaufspreis aktzeptiert und das Scheineverschieben findet ja real erstmal nicht statt. Es könnte zwischen dem Erblasser und dem Käufer mündlich vereinbart werden, dass der Käufer dem behindertem Erben (welcher das Erbe ausschlägt oder nicht annimmt) in weiter Zukunft finanziell unter die Arme greift, falls nötig oder ihm einen Rollstuhl kauft etc., falls nötig. Bargeld in hohen Summen fliest nicht. (Auf Sachleistungen wurde ich durch euch schon hingewiesen.)

    Wie soll hier nach Jahren ein Schluss auf den geringereren Verkaufspreis geschlossen werden. Auch ist es familienintern allgemein die Regel, dass man sich finanziell hilft. Meiner laienhaften Meinung nach kann man da bei zukunftsferner Anschaffung nichts vorwerfen i. S. von einer Klage vor Gericht.

    Steuerrechtlich gesehen würden in meinem Beispiel auch bei einer gemischten Schenkung die Freibeträge nicht überschritten werden. Käufer ist auch ein Familienmitglied. Ein Enkel des Erblassers.
     
  4. ElJogi

    ElJogi V.I.P. 17.10.2017, 14:02

    Registriert seit:
    27. Oktober 2014
    Beiträge:
    8.138
    Zustimmungen:
    1.504
    Punkte für Erfolge:
    113
    Geschlecht:
    männlich
    Renommee:
    1.058
    98% positive Bewertungen (8138 Beiträge, 1102 Bewertungen)98% positive Bewertungen (8138 Beiträge, 1102 Bewertungen)98% positive Bewertungen (8138 Beiträge, 1102 Bewertungen)98% positive Bewertungen (8138 Beiträge, 1102 Bewertungen)98% positive Bewertungen (8138 Beiträge, 1102 Bewertungen)98% positive Bewertungen (8138 Beiträge, 1102 Bewertungen)98% positive Bewertungen (8138 Beiträge, 1102 Bewertungen)98% positive Bewertungen (8138 Beiträge, 1102 Bewertungen)98% positive Bewertungen (8138 Beiträge, 1102 Bewertungen)98% positive Bewertungen (8138 Beiträge, 1102 Bewertungen)
    Der verminderter Kaufpreis entspricht einer Schenkungen, die nach § 2287 BGB durch die anderen Erben zurückgefordert werden kann.

    Man kann praktisch alles angreifen, was rechtswidrig nur dazu dient, die bindende Verfügung zu manipulieren und aufzuweichen.
     
  5. cds

    cds Senior Mitglied 17.10.2017, 14:55

    Registriert seit:
    26. Juni 2017
    Beiträge:
    336
    Zustimmungen:
    42
    Punkte für Erfolge:
    28
    Renommee:
    19
    91% positive Bewertungen (336 Beiträge, 11 Bewertungen)91% positive Bewertungen (336 Beiträge, 11 Bewertungen)91% positive Bewertungen (336 Beiträge, 11 Bewertungen)91% positive Bewertungen (336 Beiträge, 11 Bewertungen)91% positive Bewertungen (336 Beiträge, 11 Bewertungen)91% positive Bewertungen (336 Beiträge, 11 Bewertungen)91% positive Bewertungen (336 Beiträge, 11 Bewertungen)91% positive Bewertungen (336 Beiträge, 11 Bewertungen)91% positive Bewertungen (336 Beiträge, 11 Bewertungen)91% positive Bewertungen (336 Beiträge, 11 Bewertungen)
    Hallo!
    Es fehlen noch zwei weiter Aspekte:
    1. Wäre nicht nur der niedrige Kaufpreis eine Teilschenkung, sondern auch die erlassenen Zinsen.
    2. Die Eintragung des Niesbrauchs ist auch bei einer älteren Person nicht so eindeutig "keine Schenkung". Der Freibetrag bei Schenkungen von Kind zu Eltern liegt bei lediglich 20000€. Die sind schnell erreicht. Nehmen wir mal ersparte Mietkosten von 500€/Monat an, sind das 6000€/Jahr.
    Wir wissen jetzt was "fortgeschrittenes Alter" bedeutet, von daher ein paar Zahlen.
    Der Gesamtwert des Nießbrauches wäre bei einem
    70 jährigen: 59490€
    80 Jährigen: 38304€
    90 Jährigen: 20046€

    Ergo: Ist der Nießbrauchsbegünstigte jünger als 90 werden Schenkungssteuern fällig.
     
  6. hambre

    hambre V.I.P. 17.10.2017, 15:57

    Registriert seit:
    10. November 2010
    Beiträge:
    4.911
    Zustimmungen:
    547
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    535
    99% positive Bewertungen (4911 Beiträge, 523 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4911 Beiträge, 523 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4911 Beiträge, 523 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4911 Beiträge, 523 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4911 Beiträge, 523 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4911 Beiträge, 523 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4911 Beiträge, 523 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4911 Beiträge, 523 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4911 Beiträge, 523 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4911 Beiträge, 523 Bewertungen)
    Die Erben als Rechtsnachfolger des Erblassers. Wenn der Kläger selbst Erbe ist, dann die übrigen Erben.

    Durch ein Gutachten.

    Nach meiner laienhaften Meinung kann man sich in solchen Fällen immer alles mögliche vorwerfen. Und gerade dann, wenn ein Beteiligter durch Mauscheleien benachteiligt werden soll, gibt es später häufig Erbstreitigkeiten, deren Kosten unerwartete Höhen erreichen können.
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Berufsausbildungsbeihilfe, Freibeträge behinderter Eltern Arbeitsrecht 23. Mai 2013
Kündigung Behinderter Arbeitsrecht 14. Februar 2012
Erbe Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 27. März 2011
Erbe Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 23. Juni 2010
Erbe Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 2. Oktober 2009

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum