Baurecht - Rechnung des Architekten

Dieses Thema "Baurecht - Rechnung des Architekten - Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" im Forum "Aktuelle juristische Diskussionen und Themen" wurde erstellt von Phika, 9. Februar 2014.

  1. Phika

    Phika Neues Mitglied 09.02.2014, 16:29

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    Baurecht - Rechnung des Architekten

    Ein Bauherr plant die Sanierung eines Gebäudes und kontaktiert Architekt A, mit dem er beruflich bereits an einigen Projekten für Dritte gearbeitet hat. Im Gespräch mit dem Architekten A wird vereinbart, dass die Zahlung auf Stundenbasis erfolgen soll. Architekt A gibt daraufhin die Stundensätze für sich, Architekt B und die Schreibkraft bekannt, mit denen Bauherr A einverstanden ist. Architekt A gibt im ersten Planungsgespräch bekannt, dass er Architekt B das Projekt anvertraut. Nach der ersten Rechnungsstellung empfindet der Bauherr die Rechnung als zu hoch aus den folgenden Gründen:

    1. Planungsgespräche: für alle Gespräche wurde der Stundensatz für Architekt A und B berechnet. Es waren immer beide anwesend, wenn Architekt B das Projekt leitet, hätte seine Anwesenheit gereicht. Der Bauherr ist davon ausgegangen, dass Architekt A nur dabei ist, weil "man sich kennt". Müssen die Stunden von Architekt A bezahlt werden?

    2. Entwurfsplanung: der Bauherr hat im ersten Gespräch detaillierte Entwürfe vorgelegt, wie er sich den Umbau vorstellt. Architekt B legt im nächsten Gespräch zwei Entwurfsplanungen vor, eine davon kommt für den Bauherren nicht ansatzweise in Betracht (mit Einliegerwohnung). Architekt B sagt, es ist eine Idee, was man noch aus der Immobilie machen könnte, da die Fläche zum Wohnen zu groß sei. Müssen die Stunden für den Entwurf bezahlt werden?

    3. Stundennachweis: insgesamt wurden fast 100 Stunden berechnet. Diese Stunden setzen sich zusammen aus diversen Gesprächen mit dem Bauherren (ca. 8h pro Architekt), Erstellung der Entwurfsplanung, einer Kostenberechnung sowie Gesprächen mit dem Bauamt. Mit Rechnungsstellung liegen dem Bauherren Pläne vor, die für den Bauantrag genutzt werden können. Sind 100 Stunden dafür angemessen?

    Bei der Immobilie handelt es sich um eine Gewerbeimmobilie, die zukünftig teilweise als Wohnraum genutzt werden soll. Die zukünftige Wohnfläche beträgt ca. 400 qm.

    Vielen Dank für eine Einschätzung. :)
    Zuletzt bearbeitet: 9. Februar 2014
     
  2. mayerei

    mayerei V.I.P. 09.02.2014, 16:38

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    AW: Baurecht - Rechnung des Architekten

    1. mMn: Ja. Er war ja dabei.
    2. Kommt auf den Vertrag an. Aber das Erstellen von Entwürfen, wird wohl vereinbart sein. Wenn es dem Bauherrn nicht passt, ist es sein Pech.
    3. Wie soll man das Wissen? Es kommt auf das Gebäude an: Bausubstanz, Leitungen, Baualter, Denkmalschutz, Ansprüch des Bauherrn, Ansprüche des Bauamtes, Gestaltungssatzungen, Bauleitplänen, Verkehrsanbindungen, Eigenart des Gebietes, Grünflächen, Schützenwerter Pflanzen- oder Tierbestand, Nachbarschaftliche Interessen, Anforderungen der Nutzung an BImSchG, EnEV, etc. etc.

    Deswegen sieht die HOAI eigentlich auch eine Entlohnung des Architekten anhand der Bausumme vor; mit Stundenlöhnen stellt sich der Bauherr fast immer schlechter.
     
  3. Phika

    Phika Neues Mitglied 09.02.2014, 18:16

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    AW: Baurecht - Rechnung des Architekten

    Vielen Dank für die Antwort.

    Meine Kommentare:

    Zu 1: Wenn Architekt A das Projekt übergibt, muss er nicht dabei sein. Wenn er dabei ist, weil er B das nicht zutraut, ist das ein "Schulungszweck". Theoretisch müsste der Bauherr sonst jeden bezahlen, der dabei sitzt!? :misstraui

    Zu 2: Es gibt keinen schriftlichen Vertrag. Im Text ergänzt: Architekt B hat in der Planung die Wohnfläche in zwei Wohneinheiten aufgeteilt, da s.E. die vorhandene Fläche zu groß ist.

    Zu 3: Umnutzung Gewerbe zu Wohneinheit, Grenzbebauung, nachbarschaftliche Zustimmung, Klärung Brandschutz F30 oder F90
     
  4. mayerei

    mayerei V.I.P. 09.02.2014, 18:32

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    AW: Baurecht - Rechnung des Architekten

    Wenn nicht anders vereinbart: Ja.

    Dann lässt sich schlecht etwas beweisen. - mMn gehört "Entwurf" zur vereinbarten Tätigkeit, sollte nicht was total abwegiges entworfen worden sein (Statt Wohnung eine Werkstatt z.B.), sehe ich es nicht als vertragswidrig an.

    Zu 3: Wenn Du mir die Schuhgröße meiner Mutter nennst, sag ich dir, ob es angemessen ist. Oder Du beantwortest bitte ausführlich meine angedeuteten Fragen: Gibt es einen B-Plan? Was sind die Aussagen? Bitte Plan und Textteil einstellen,
    gibt es eine Gestaltungssatzung? Was ist die Aussage?
    , was ist die nachbarschaftliche Nutzung?
    Welches Bundesland ist es? Wieviele Stellplätze gibt es? Wieviele Nachbarn gibt es? Welche Baulasten gibt es?
    Wie ist die Bausubstanz? Gibtes denkmalpflegerische Vorgaben? Gibt es naturschutzrechtliche Vorgaben? Ausgleichsmaßnahmen? etc pp.
     
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