Ausschluß aus dem Verein

Dieses Thema "Ausschluß aus dem Verein - Vereinsrecht" im Forum "Vereinsrecht" wurde erstellt von hooters_2010, 13. Juli 2010.

  1. hooters_2010

    hooters_2010 Neues Mitglied 13.07.2010, 11:01

    Registriert seit:
    13. Juli 2010
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Ausschluß aus dem Verein

    Hallo zusammen,

    mal angenommen der Vorstand eines Vereines eröffnet ein Ausschlußverfahren gegen ein Mitglied wegen groben Fehlverhaltens
    und begründet dieses schriftlich mit einzelnen Punkten.

    Das fiktive Mitglied würde jetzt dieser Anhörung schriftlich
    widersprechen, aber ohne Begründung. Er würde also nur "generell" widersprechen und gleichzeitig seine Kündigung aus dem Verein mit sofortiger Wirkung mitteilen. Laut Satzung wäre aber nur eine Kündigung zum Jahresende möglich.
    Wäre es nun sinnvoller, dass der Vorstand das Ausschlussverfahren
    durchzieht, weil der Beschuldigte sich zu den einzelnen Punkten nicht geäußert hat, oder müsste er nun nochmal nachfragen?
    Oder wäre es gar am besten, einfach die sofortige Kündigung anzunehmen?

    Fall 2:
    Was wäre wenn das Mitglied nicht seine sofortige Kündigung ausspricht, sondern die fristgerechte Kündigung zum Jahresende?
    Dann müsste das Ausschlussverfahren doch aufjedenfall durchgezogen werden, oder?

    Ich bin auf eure Meinung gespannt.

    Vielen Dank & Gruß aus dem heißen Süden :)

    Hooters
     
  2. ugoetze

    ugoetze V.I.P. 13.07.2010, 11:19

    Registriert seit:
    20. April 2009
    Beiträge:
    1.139
    Zustimmungen:
    107
    Punkte für Erfolge:
    63
    Ort:
    Nähe Hannover
    Renommee:
    101
    100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Damit ist das Mitglied "angehört" worden, das Ausschlussverfahren kann nach Sachlage beschlossen und begründet werden. Das Mitglied hat ein Recht auf Widerspruch.
    Der Vorstand kann die Kündigung annehmen, damit ist die Person kein Mitglied mehr und die Angelegenheit ist erledigt.
    Man kann das Verfahren auch liegenlassen, dann hat es sich nach Ablauf des Jahres von allein erledigt.
     
  3. hooters_2010

    hooters_2010 Neues Mitglied 13.07.2010, 13:15

    Registriert seit:
    13. Juli 2010
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    10
    Keine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, hooters_2010 hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Danke für die Antworten

    Mal angenommen, der Vorstand will die Person aber sofort aus dem Verein haben.
    Die Kündigung auf sofort von Mitglied A ist ja durch, wenn er sie annimmt, da muss er keinen Ausschluß mehr machen. Auch wenn die Satzung nur die Kündigung zum Jahresende zulässt, oder?

    Bei Mitglied B muss er aber das Ausschlussverfahren durchziehen, wenn er das Mitglied nicht erst am Jahresende aus dem Verein haben will. Das Mitglied hat auf die einzelnen Punkte die ihm vorgeworfen wurden, nicht direkt Stellung genommen.
    Der Vorstand müsste jetzt also die Sachlage nach den vorliegenen Punkten bewerten und dann sofort ausschließen, hab ich das so richtig verstanden?

    Danke & Gruß
     
  4. ugoetze

    ugoetze V.I.P. 13.07.2010, 13:22

    Registriert seit:
    20. April 2009
    Beiträge:
    1.139
    Zustimmungen:
    107
    Punkte für Erfolge:
    63
    Ort:
    Nähe Hannover
    Renommee:
    101
    100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Ja, weil Handlungen des Vorstands rechtswirksam sind.
    Das Ausschlussverfahren muss nach den Vorgaben der Satzung durchgeführt werden. Was sagt die Satzung genau?
    Zu bedenken ist, dass ein Vereinsausschluss die "schwerste" Sanktion ist, möglicherweise steht der Verstoss in keinem "vernünftigen" Verhältnis zum Ausschluss.
    Meines Erachtens ist auch zu Gunsten zu berücksichtigen, dass die Mitgliedschaft zum Jahresende ausläuft. Alle Punkte sind in die Entscheidung einzubeziehen.
     
  5. Anna Nass

    Anna Nass Senior Mitglied 09.08.2010, 12:46

    Registriert seit:
    13. Dezember 2008
    Beiträge:
    376
    Zustimmungen:
    15
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    26
    60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Da muss ich einmal nachhaken, ugoetze:
    Wenn ein Mitglied seinen Austritt erklärt und der Vorstand zustimmt, ist dieses Mitglied aus dem Verein ausgeschieden,auch wenn eine Kündigung nur
    "mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende möglich wäre?"
    Gilt also die Kündigung als angenommen?

    Habe ich das so richtig verstanden, ugoetze? Gibt es da höchstrichterliche Entscheidungen, auf welche man sich berufen kann?

    Wäre Verdacht auf Urkundenfälschung in TE mit versuchtem Betrug gegenüber 3. ein Grund für sofort wirksamen Ausschluss aus dem Verein?

    Die Satzung sagt zu dem Auschlussprocedere nichts, nur, dass ein
    "ernsthafter Verstoss gegen die Vereinsinteressen zum sofort wirksamen Ausschluss führen kann."
     
  6. ugoetze

    ugoetze V.I.P. 09.08.2010, 12:57

    Registriert seit:
    20. April 2009
    Beiträge:
    1.139
    Zustimmungen:
    107
    Punkte für Erfolge:
    63
    Ort:
    Nähe Hannover
    Renommee:
    101
    100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Bei Vorliegen von übereinstimmenden Willenserklärungen ist ein Rechtsgeschäft zustande gekommen.
    Möglicherweise, wobei ein bloßer Verdacht auf jeden Fall kein Ausschlussgrund ist.
     
  7. Anna Nass

    Anna Nass Senior Mitglied 09.08.2010, 20:54

    Registriert seit:
    13. Dezember 2008
    Beiträge:
    376
    Zustimmungen:
    15
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    26
    60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Danke, das war schnell.
    Nein, es ist ein konkreter Verdacht resp. eigentlich klar und nachweisbar, die Problematik von Anschuldigungen ist aber wohl so, dass man vor einer Verurteilung durch ein Gericht immer von "Verdacht auf.... " sprechen muss.
    Zitat:
    "Bei Vorliegen von übereinstimmenden Willenserklärungen ist ein Rechtsgeschäft zustande gekommen."

    Wie macht man das einem Gericht und gegnerischem Anwalt klar, welche sagen, es sei nicht schriftlich festgehalten?
     
  8. ugoetze

    ugoetze V.I.P. 10.08.2010, 08:43

    Registriert seit:
    20. April 2009
    Beiträge:
    1.139
    Zustimmungen:
    107
    Punkte für Erfolge:
    63
    Ort:
    Nähe Hannover
    Renommee:
    101
    100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)100% positive Bewertungen (1139 Beiträge, 81 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Kannst Du bitte konkret schreiben, wie Gericht und Rechtsanwalt in diese Sache kommen.
    Bisher hieß es:
    Das reicht, beweisen muss derjenige, der etwas will.
    Also wenn beispielsweise das Mitglied seine Kündigungserklärung anficht.
    Und das Ausschlussverfahren wird auf Eis gelegt, da ein ausgetretenes Mitglied nicht ausgeschlossen werden kann.
     
  9. Anna Nass

    Anna Nass Senior Mitglied 10.08.2010, 09:40

    Registriert seit:
    13. Dezember 2008
    Beiträge:
    376
    Zustimmungen:
    15
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    26
    60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Zitat:
    "Kannst Du bitte konkret schreiben, wie Gericht und Rechtsanwalt in diese Sache kommen."

    Ein Mitglied erklärt im Streit wgen Vorhaltungen bzgl. "Unregelmässigkeiten"- Verdacht der Urkundenfälschung, vers. Betrig- seinen sofortigen Austritt, der von den anwsenden Vorsitzenden angenommen wird.
    Bei den nächsten Wahlen wird ein Vorstand nicht mehr gewählt, ist sauer und erklärt das augeschiedene Mitglied zum Nochmitglied, das nicht ordnungsgemäss geladen war, erklärt andere Mitglieder zu Nichtmitgliedern und ficht die Wahl an. Dann organisiert es eine Neuwahl und lässt sich mit der Stimme, die ihm zur Mehrheit fehlte- sonst Patt-, wählen. Diese Wahl wird nun widerum von den anderen Mitgliedern angefochten und es wäre dann zu klären, wer Mitglied war, wer ausgeschlossen, also nicht mehr Mitglied war.

    Rein fiktiv natürlich.
     
  10. Spezi-3

    Spezi-3 V.I.P. 10.08.2010, 21:02

    Registriert seit:
    18. Oktober 2005
    Beiträge:
    10.834
    Zustimmungen:
    839
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    640
    97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Ich halte die Argumentation des nicht gewählten Vorstandes für fehlerhaft. Da Frage ist nämlich, ob die Nichteinladung des "ausgeschiedenen" Mitgliedes entscheidungserheblich war.
    Nach dem geschilderten Sachverhalt kann man doch weder davon ausgehen, dass dieses Mitglied für den Vorstand votiert noch argumentiert hätte.
    Ob die Wahl wegen der Teilnahme anderer Nichtmitglieder fehlerhaft war, ist ein anderes Thema.

    Bei wem wurde die Wahl angefochten und wer hat über die Anfechtung entschieden ?
     
  11. Anna Nass

    Anna Nass Senior Mitglied 11.08.2010, 12:11

    Registriert seit:
    13. Dezember 2008
    Beiträge:
    376
    Zustimmungen:
    15
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    26
    60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Zitat:
    Bei wem wurde die Wahl angefochten und wer hat über die Anfechtung entschieden ?

    Beim zuständigen Amtsgericht.

    Das ehemalige Mitglied hat sich nun mit dem "alten Vorstand" ebenfalls zum Vorstand- (2 Vorstände) wählen lassen, mit den Stimmen der beiden nicht zugelassenen Mitglieder wäre dies nicht möglich gewesen, da Stimmengleichheit. Der Verein ist klein und daher kommt so etwas vor.
    Die tätigen Mitglieder- Kläger- werden nun von den Untätigen- Beklagten- gegängelt und gemobbt, da sie Kosten verursachen, für der Vereinszweck zwar besteht, aber dem "neuen Vorstand" mehr an der Erhaltung des "finanziellen Polsters" gelegen ist.

    Ganz interessant wird es noch in der Frage:
    der Verein ist der Beklagte, vertreten durch den Vorstand. Verliert der Verein, muss er die Kosten tragen.
    Wird man dann, weil die Wahl ungültig war, den derzeitigen Vorständen die Kosten auferlegen können, oder dürfen die "auf VEreinskosten" prozessieren und sind auch bei einer Prozesschlapper fein heraus, weil der Verein die Kosten trägt, während die Anfechtungskläger ihre Kosten bislang selbst tragen müssen?
     
  12. Spezi-3

    Spezi-3 V.I.P. 11.08.2010, 13:16

    Registriert seit:
    18. Oktober 2005
    Beiträge:
    10.834
    Zustimmungen:
    839
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    640
    97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Für mich ist der Sachverhalt noch zu verworren.

    Ein Mitglied soll ausgeschlossen werden und kündigt während des Ausschlussverfahrens zum Ende des Jahres, einigt sich dann aber auf eine sofortige Beendigung der Mitgliedschaft.

    Dieses Mitglied ist jetzt unter dem alten Vorstand, der es auschließen wollte Vorstandsmitglied ?

    Vielleicht sollte der Sachverhalt mal mit den genauen zeitlichen Ablauf geschildert werden.
     
  13. Anna Nass

    Anna Nass Senior Mitglied 11.08.2010, 17:29

    Registriert seit:
    13. Dezember 2008
    Beiträge:
    376
    Zustimmungen:
    15
    Punkte für Erfolge:
    0
    Renommee:
    26
    60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)60% positive Bewertungen (376 Beiträge, 25 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Ich weiss, nicht so einfach.
    Also, ein Mitglied kündigt im Herbst 09 nach Vorhaltungen bzgl.strafrechtl. relev.Handlungen: "macht doch euren Mist künftig alleine und verlässt die MV".
    Der Kündigung wird nicht widersprochen, somit ein, wie ugoetze sagt, vollendetes Rechtsgeschäft.
    Ein Vorstand A lässt in seiner Handlungsweise "zu wünschen übrig",weshalb in einem langwierigen Prozess eines halben Jahres die Mitglieder und der weitere Vorstand B eine MV einberufen und Wahlen vorbereiten, bei denen der "lethargische Vorstand A" nicht mehr gewählt wird. Aufgewacht besinnt er sich auf das nicht geladene, "ehemalige Mitglied", stimmt weitere Mitglieder auf sich ein und beruft nun seinerseits Wahlen ein,zu denen aber wohlweislich 2 Mitglieder von B's Seite nicht geladen werden, welche die Mehrheit gefährden.Die MV wird in der Versammlung von B und seinen Mitstreitern für ungültig erklärt und die Mitglieder zu B verlassen die Versammlung. Das ehedem ausgeschiedene Mitglied wird von den verbliebenen um A zum 2.Vorstand gewählt und rächt sich nun an den Mitgliedern, inbesondere B mittels "Massnahmen", die man getrost als mobbing bezeichnen kann.Auch weitere Mitglieder zu A agieren dahingehend so dass B quasi handlungsunfähig wird.
    Der Verein ist ein reiner Tätigkeitsverein,die Mitglieder um A aber nur sporadisch handelnd, während B -und ehedem auch A- und seine Mitstreiter die Hauptarbeit leisten.
    A hat allerdings in der Vergangenheit nach aussen ein schönes Gesicht gezeigt, die Geschäfte aber nie ordnungsgemäss geführt, wie sich nunmehr zeigt. Sämtliche Protokolle wurden einseitig von A unter Verschluss geführt, was bislang niemanden interessierte, da man auf Vertrauensbasis gearbeitet hat, was sich, wie allenthalben, nunmehr als fatal erweist. So existieren keine kontrollierbaren Mitgliederlisten, weil das ausgesch. Mitglied Schriftführer war, allerdings A dies offenbar unkontrolliert gemacht hat.Eine Entlastung hat nie stattgefunden, da der Vereinszweck für die meisten Mitglieder im Vordergrund stand und Arbeit genug bedeutete.
    Es wurde auch nie zur MV geladen, der Kern traf sich und besprach die Lage. Ausgerechnet jetzt wird von den 2 nicht zur Wahl geladenen Mitgliedern der Nachweis der Mitgliedschaft- schriftlicher Aufnahmeantrag bspw.- gefordert, obschon es so etwas von keinem Mitglied gibt und die Satzung dies auch nicht hergibt.
    Natürlich wissen die Mitgl. um B, dass vieles hätte anders gemacht werden müssen, aber so ist es nun mal in vielen Vereinen. Oft werden solche von RA's geleitet, die oft genug mit ihrer Kenntnis einen Teil der Vereinsmitglieder über den Tisch ziehen. Ich hätte nie gedacht, dass Vereinsrecht so kompliziert sein kann. So existiert hier wohl kein "Treu und Glauben", Arglist wird eher als eine Tugend gesehen und Vertrauen ist eher Dummheit.
    So beruft sich der Vorstand A auch darauf,dass nicht schriftlich geladen wurde, was die Satzung auch nicht vorsieht, bei grossen Vereinen häufig wohl auch gar nicht so gehandhabt wird, da unpraktikabel, und nach Ansicht des Gerichts tritt dann automatisch das Vereinsrecht von 1800sowieso in Kraft, welches schriftliche Ladung mit Frist vorsieht.Ausgerechnet die Seite ist nun beweispflichtig, die keine schriftl. Unterlagen hat, da A diese geführt- oder auch nicht- hat und nun nach Belieben nachfertigen kann.
     
  14. Spezi-3

    Spezi-3 V.I.P. 11.08.2010, 18:02

    Registriert seit:
    18. Oktober 2005
    Beiträge:
    10.834
    Zustimmungen:
    839
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    640
    97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    Mal stückchenweise.

    FALSCH.
    Kündigungen sind einseitige Willenskärungen und bedürfen keiner Annahme. Stillschweigen bewirkt nichts.

    Gab es dafür eine Satzungsermächtungung ?
    Wurde der bisheriger Vorstand (A) vorher abgewählt ?
    Wurden die Gewählten beim Vereinsregister angemeldet und hat das Vereinsregister diese Wahl akzeptiert ?
     
  15. Spezi-3

    Spezi-3 V.I.P. 11.08.2010, 18:47

    Registriert seit:
    18. Oktober 2005
    Beiträge:
    10.834
    Zustimmungen:
    839
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    640
    97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)97% positive Bewertungen (10834 Beiträge, 655 Bewertungen)
    AW: Ausschluß aus dem Verein

    In der Satzzung muß und wird auch stehen WIE zu einer MV einzuladen ist.
    § 58 BGB:
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Verein Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 24. Juli 2013
Ausschluß aus einem Verein Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 12. November 2010
Verein Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 7. November 2010
Ausschluß aus dem Verein Vereinsrecht 31. März 2008
notarieller Ausschluß Familienrecht 13. September 2005

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum