Auflassungsvormerkung kontra Testament !

Dieses Thema "Auflassungsvormerkung kontra Testament ! - Erbrecht" im Forum "Erbrecht" wurde erstellt von nicokaetzle, 5. Februar 2012.

  1. nicokaetzle

    nicokaetzle Junior Mitglied 05.02.2012, 13:47

    Registriert seit:
    8. Januar 2012
    Beiträge:
    88
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    6
    Renommee:
    17
    Keine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Hallo zusammen,

    Ihr habe mir schon desöfteren fachkundig weitergeholfen, deshalb hier ein neuer schwer zu lösender Fall...
    Zwei Personen haben einst gemeinsam eine Immobilie erworben und dabei folgendes festgelegt:

    Im Kaufvertrag steht bzgl. der Miteigentümergemeinschaft:

    1. Die Aufhebung wird für immer ausgeschlossen
    2. Veräußerungs- und Belastungsbeschränkung:
    a) Jedem Miteigentümer wird schuldrechtlich untersagt, seinen Miteigentumsanteil ohne Zustimmung des anderen zu veräußern und/oder zu belasten.
    b) Sollte ein Miteigentümer gegen dieses Veräußerungs- oder Belastungsverbot verstoßen, so ist er verpflichtet, den Miteigentumsanteil unentgeltlich an den anderen zu übereignen.

    Die Übertragung hat lastenfrei zu erfolgen. Die Miteigentümer erteilen sich hiermit jeweils gegenseitig unter Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB Vollmacht, für sie bei Vorliegen einer der o.g. Voraussetzungen sämtliche Rechtshandlungen vorzunehmen, Erklärungen abzugeben und Anträge zu stellen, die mit der Übertragung des jeweiligen Miteigentumsaanteils auf den jeweils anderen Miteigentümer zusammenhängen, soweit Stellvertretung gesetzlich zulässig ist.

    c) Sollte ein Miteigentümer versterben, gilt vorstehendes (lit. b) entsprechend.

    d) Zur Sicherung des Anspruchs auf Übertragung der vorstehend genannten Miteigentumsanteile bestellt Herr ... zugunsten des Herrn ... an seinem Miteigentumsanteil und Herr ... zugunsten des Herrn ... an seinem Miteigentumsanteil eine Vormerkung gem. § 883 BGB.

    Im Grundbuch wurde folgendes eingetragen:

    4) Belastung jedes Anteils, zugunsten der jeweiligen Miteigentümer:
    Ausschluss der Aufhebung der Gemeinschaft
    Gleuchrang mit 5) und 6)

    5) Auflassungsvormerkung (Anspruch bedingt) für Herr ....; Gleichrang mit 4)
    6) Auflassungsvormerkung (Anspruch bedingt) für Herr ....; Gleichrang mit 4)

    Nun stirbt einer dieser Miteigentümer und hinterlässt ein Testament, mit welchem eine andere Person als Alleinerbe eingesetzt wird.
    Erbt diese Person nun den entsprechenden Miteigentumsanteil oder hat die einstige Auflassungsvormerkung Vorrang vo dem Testament ?

    Viele Grüße und bereits jetzt vielen Dank,
    nicokaetzle
     
  2. DonCorleone

    DonCorleone Senior Mitglied 07.02.2012, 10:12

    Registriert seit:
    21. Februar 2008
    Beiträge:
    474
    Zustimmungen:
    60
    Punkte für Erfolge:
    28
    Geschlecht:
    männlich
    Beruf:
    der schönste der Welt
    Ort:
    extra bavaria non est vita - wo also sollte ich so
    Renommee:
    95
    100% positive Bewertungen (474 Beiträge, 74 Bewertungen)100% positive Bewertungen (474 Beiträge, 74 Bewertungen)100% positive Bewertungen (474 Beiträge, 74 Bewertungen)100% positive Bewertungen (474 Beiträge, 74 Bewertungen)100% positive Bewertungen (474 Beiträge, 74 Bewertungen)100% positive Bewertungen (474 Beiträge, 74 Bewertungen)100% positive Bewertungen (474 Beiträge, 74 Bewertungen)100% positive Bewertungen (474 Beiträge, 74 Bewertungen)100% positive Bewertungen (474 Beiträge, 74 Bewertungen)100% positive Bewertungen (474 Beiträge, 74 Bewertungen)
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Wenn sich der Erblasser bereits unter Lebenden verpflichtet hat, das Eigentum zu übertragen, dann erbt der Erbe eben nicht nur den Miteigentumsanteil am Grundstück, sondern auch die Verpflichtung, diesen Miteigentumsanteil zu übertragen. That's life...
     
  3. nicokaetzle

    nicokaetzle Junior Mitglied 07.02.2012, 13:53

    Registriert seit:
    8. Januar 2012
    Beiträge:
    88
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    6
    Renommee:
    17
    Keine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Gibt es denn gar keine(n) Fehler im Kaufvertrag zu entdecken ?

    Dann wäre es möglich, den Vertrag anzufechten und der Alleinerbe würde den entsprechenden Miteigentumsanteil erben....
     
  4. Klaus0155

    Klaus0155 V.I.P. 07.02.2012, 14:24

    Registriert seit:
    2. September 2008
    Beiträge:
    4.443
    Zustimmungen:
    396
    Punkte für Erfolge:
    83
    Geschlecht:
    männlich
    Beruf:
    Banker i.R.
    Ort:
    München
    Renommee:
    468
    100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Vielleicht bin ich ja blind, aber ich kann aus dem Vertrag nicht ersehen, warum der Miteigentumsanteil nicht vererbt werden könnte, bzw. warum der andere Miteigentümer im Todesfall des anderen Anspruch auf dessen Miteigentumsanteil hätte.

    Die Bestimmung unter c) besagt doch nur, dass die Vorschrift unter b) auch für den Erben gilt. So weit so gut, aber: damit ist doch das Erbe nicht weg!

    Der Kaufvertrag hebelt doch das Erbrecht nicht aus (z.B. Frage eventueller Pflichteilansprüche), sonst würde er m.E. gleichzeitig ein Vermächtnis beinhalten. Das kann ich daraus aber nicht erkennen.

    Wenn ich falsch liege, klärt mich bitte auf!
     
  5. nicokaetzle

    nicokaetzle Junior Mitglied 07.02.2012, 15:31

    Registriert seit:
    8. Januar 2012
    Beiträge:
    88
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    6
    Renommee:
    17
    Keine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Jemand meinte (und der Notar wohl auch), dass der Todesfall einer Veräusserung gleichzusetzen wäre, so dass der überlebende Miteigentümer sich den anderen Anteil dank Vollmacht laut Vertrag unentgeltlich übereignen kann...?
     
  6. Klaus0155

    Klaus0155 V.I.P. 07.02.2012, 16:33

    Registriert seit:
    2. September 2008
    Beiträge:
    4.443
    Zustimmungen:
    396
    Punkte für Erfolge:
    83
    Geschlecht:
    männlich
    Beruf:
    Banker i.R.
    Ort:
    München
    Renommee:
    468
    100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Der Erbfall ist Erwerb kraft Gesetz oder Verfügung, aber kein Anschaffungsgeschäft.(beim Erben). Der Erbe ist Rechtsnachfolger. Somit kann es auch beim Erblasser kein Veräusserungsgeschäft sein.
     
  7. nicokaetzle

    nicokaetzle Junior Mitglied 08.02.2012, 12:38

    Registriert seit:
    8. Januar 2012
    Beiträge:
    88
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    6
    Renommee:
    17
    Keine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Sie meinen, dass im Falle von c) gar nicht b) greifen kann, obwohl darauf verwiesen wird ?
    Problem ist die Formulierung "gilt vorstehendes entsprechend".


    Aber wäre durch einen "neuen Miteigentümer" (Erbe) dann nicht auch die Miteigentümergemeinschaft (zumindest wie sie vor dem Todesfall existierte) aufgehoben und somit Punkt 1. verletzt ?
     
  8. Klaus0155

    Klaus0155 V.I.P. 08.02.2012, 13:25

    Registriert seit:
    2. September 2008
    Beiträge:
    4.443
    Zustimmungen:
    396
    Punkte für Erfolge:
    83
    Geschlecht:
    männlich
    Beruf:
    Banker i.R.
    Ort:
    München
    Renommee:
    468
    100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    M.A.n. ist das so. Der Erbe tritt an die Stelle des vestorbenen Miteigentümers. Punkt c) verdeutlicht m.E. nur, dass die Beschränkungen aus b) auch für diesen gelten.

    Berücksichtigt man, dass der Erbe eben Rechtsnachfolger des Erblassers ist, hätte es diesen Punkt c) m.E. gar nicht gebraucht, da b) sowieso gilt.

    Meine bisherigen Ausführungen wären möglichcerweise einzuschränken, wenn das Konstrukt der vorigen beiden Miteigentümer als Personengesellschaft zu qualifizieren wäre. Dann ergäbe sich u.U., dass im Todesfall des einen Gesellschafters die Gesellschaftsanteile dem anderen zufielen, ohne dass ein Abfindungsanspruch der Erben entstünde. Das kann ich dem dargestellten fiktiven Sachverhalt aber so nicht entnehmen.
     
  9. Jesús Inquilino

    Jesús Inquilino Star Mitglied 08.02.2012, 13:34

    Registriert seit:
    12. November 2009
    Beiträge:
    644
    Zustimmungen:
    106
    Punkte für Erfolge:
    43
    Renommee:
    135
    100% positive Bewertungen (644 Beiträge, 113 Bewertungen)100% positive Bewertungen (644 Beiträge, 113 Bewertungen)100% positive Bewertungen (644 Beiträge, 113 Bewertungen)100% positive Bewertungen (644 Beiträge, 113 Bewertungen)100% positive Bewertungen (644 Beiträge, 113 Bewertungen)100% positive Bewertungen (644 Beiträge, 113 Bewertungen)100% positive Bewertungen (644 Beiträge, 113 Bewertungen)100% positive Bewertungen (644 Beiträge, 113 Bewertungen)100% positive Bewertungen (644 Beiträge, 113 Bewertungen)100% positive Bewertungen (644 Beiträge, 113 Bewertungen)
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Ich sehe es wie alle Vorredner, incl. der Einschränkung aus dem Gesellschaftsrecht in dem Beitrag von Klaus0155.

    Wenn man dem Notar nicht unterstellen will, er habe Blödsinn geäußert, dann kann er seine Bemerkung nur für eine Fallkonstellation gemeint haben, wie sie im Beitrag # 2 geschrieben ist. Da aber hier nur ein Testament vorliegt, sehe ich nicht, wohin die Opposition des Threadstarters gegen den damaligen Vertrag führen soll. Statt des einen Miteigentümers ist nun dessen Rechtsnachfolger Miteigentümer. Das ist alles.
     
  10. Clown

    Clown V.I.P. 08.02.2012, 14:57

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.853
    Zustimmungen:
    1.694
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    2.231
    94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Warum hast du zwei Threads aufgemacht? Wie ich im anderen Thread dargelegt habe, richtet sich die Lösung nach § 2301 Abs. 1 BGB.
     
  11. nicokaetzle

    nicokaetzle Junior Mitglied 08.02.2012, 15:08

    Registriert seit:
    8. Januar 2012
    Beiträge:
    88
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    6
    Renommee:
    17
    Keine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhaltenKeine Wertung, nicokaetzle hat noch keine 10 Bewertungen von anderen Mitgliedern erhalten
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Ich wusste mit diesem Thema nicht so recht, ob es mehr zu Erbrecht oder mehr zu Immobilienrecht gehört.
    Interessant sind jedoch die vielen konträren Meinungen hierzu, was zeigt, dass bei diesem Fall viel Konfliktpotential gegeben wäre.
     
  12. Clown

    Clown V.I.P. 08.02.2012, 15:10

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.853
    Zustimmungen:
    1.694
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    2.231
    94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)94% positive Bewertungen (15853 Beiträge, 2481 Bewertungen)
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Das rechtfertigt keinen Doppelthread. Dass hier viele verschiedene Meinungen nebeneinanderstehen, liegt eher daran, dass die betroffenen Rechtsgebiete nicht ganz alltäglich für einige hier sind.

    Meine zuvor gegebene Einschätzung habe ich abgegeben, ohne die Auflassungsvormerkungen in den Blick zu nehmen. Darauf wird sich das Augenmerk zu konzentrieren haben.
     
  13. CruNCC

    CruNCC V.I.P. 08.02.2012, 18:47

    Registriert seit:
    22. August 2006
    Beiträge:
    5.241
    Zustimmungen:
    377
    Punkte für Erfolge:
    83
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Renommee:
    459
    98% positive Bewertungen (5241 Beiträge, 452 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5241 Beiträge, 452 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5241 Beiträge, 452 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5241 Beiträge, 452 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5241 Beiträge, 452 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5241 Beiträge, 452 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5241 Beiträge, 452 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5241 Beiträge, 452 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5241 Beiträge, 452 Bewertungen)98% positive Bewertungen (5241 Beiträge, 452 Bewertungen)
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Es sind drei Threads!
     
  14. hambre

    hambre V.I.P. 13.02.2012, 12:44

    Registriert seit:
    10. November 2010
    Beiträge:
    4.919
    Zustimmungen:
    547
    Punkte für Erfolge:
    113
    Renommee:
    536
    99% positive Bewertungen (4919 Beiträge, 524 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4919 Beiträge, 524 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4919 Beiträge, 524 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4919 Beiträge, 524 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4919 Beiträge, 524 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4919 Beiträge, 524 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4919 Beiträge, 524 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4919 Beiträge, 524 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4919 Beiträge, 524 Bewertungen)99% positive Bewertungen (4919 Beiträge, 524 Bewertungen)
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !

    Ich verstehe den Punkt c) aus dem kaufvertrag übrigens anders als Klaus0155.

    Nach meiner Einschätzung ist der Satz

    Sollte ein Miteigentümer versterben, gilt vorstehendes (lit. b) entsprechend.

    so zu verstehen, dass beim Tod eines Miteigentümers das gleiche gilt, wie bei einem Verstoß gegen das Veräußerungs- und Belastungsverbot.

    Das steht da nicht und ich kann auch nicht erkennen, dass das gemeint ist. Vielmehr ist "gilt vorstehendes entsprechend" so zu verstehen, dass in lit b) der Satzteil "Sollte ein Miteigentümer gegen dieses Veräußerungs- oder Belastungsverbot verstoßen" durch den Satzteil aus c) "Sollte ein Miteigentümer versterben" zu ersetzen ist.

    Der noch lebende Miteigentümer kann daher vom Erben die Übertragung des Miteigentumsanteils auf sich selbst nach den unter b) genannten Voraussetzungen verlangen.
     
  15. Klaus0155

    Klaus0155 V.I.P. 13.02.2012, 13:31

    Registriert seit:
    2. September 2008
    Beiträge:
    4.443
    Zustimmungen:
    396
    Punkte für Erfolge:
    83
    Geschlecht:
    männlich
    Beruf:
    Banker i.R.
    Ort:
    München
    Renommee:
    468
    100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)100% positive Bewertungen (4443 Beiträge, 450 Bewertungen)
    AW: Auflassungsvormerkung kontra Testament !


    Hm, so könnte man das auch interpretieren, wobei das Vertragswerk dann semantisch arg verunglückt wäre:
    "Sollte ein Miteigentümer versterben, so ist er verpflichtet, den Miteigentumsanteil unentgeltlich an den anderen zu übereignen."

    Was mich an dieser Auslegung irritiert: was ist, wenn auch der zweite Miteigentümer verstirbt, was wäre im Falle des gleichzeitigen Todes beider Miteigentümer?
     
Ähnliche Themen:
Titel Forum Datum
Auflassungsvormerkung Erbrecht 13. März 2014
Auflassungsvormerkung --> Löschungsbewilligung Immobilienrecht 3. Juli 2013
Auflassungsvormerkung Immobilienrecht 31. März 2012
Auflassungsvormerkung! Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 21. Februar 2012
Testament kontra Vertrag Erbrecht 18. November 2006

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.


Sitemap | Kontakt | Datenschutz | AGB | Impressum