Auffahrunfall Mitschuld

Dieses Thema "ᐅ Auffahrunfall Mitschuld - Straßenverkehrsrecht" im Forum "Straßenverkehrsrecht" wurde erstellt von crunksite, 17. Februar 2016.

  1. crunksite

    crunksite Forum-Interessierte(r) 17.02.2016, 11:04

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    Auffahrunfall Mitschuld

    Hallo,

    ich fang gleich mal an zu erzählen, folgender Fall.

    Person A befuhr eine Bundesstraße mit Tempomat auf 100km/h eingestellt.
    Person B ist an einer gesichterten und schon lenkst geräumten unfallstelle zum stehen geblieben und ist daraufhin langsam weiter gefahren um 200meter nach der Unfallstelle wieder abzubremsen.. wie von Person B die Beifahrerin C ausgesagt hatte war vor ihr nichts das sie nochmals abbremsen musste, durch die geringe Geschwindigkeit von B und das wiederholte abbremsen fuhr A auf B mit einer Schwarzen Bremsspur von 25Metern auf. Was darauf schließen lässt das B extrem langsam unterwegs war oder scharf abgebremst hat. Andernfalls wären keine 25 Meter Schwarze Bremsspuren auf dem Asphalt entstanden.

    Nun gab es ein Urteil vom Amtsgericht München..das bei Grundlosen bremsen vordermann 30% Mithaftung hat.

    Der Fall wird defintinv vor gericht gehen da A nicht einsieht volleschuld zu bekommen. Wenn B grundlos langsam fährt und dann noch abbremst.

    Meiner Meinung nach wären sogar 50% angebracht, weil B eine Gefährdung des Straßenverkehrs in Kauf nahm mit dieser Aktion. Ein Aufprall war unvermeidlich.

    Also eine Stunde zuvor war ein Unfall auf dieser Strecke wo das Wrack nur noch lag jedoch sonst nichts. Es war sogar erkenntlich das der Wagen professionell von der Feuerwehr zerschnitten wurde.

    Daher gab es keinen Grund für B zu bremsen bzw. anzuhalten, deswegen ist eine Teilschuld gerechtfertigt!

    Die Schwarzen Bremsspuren sind von Person A entstanden beim vollbremsen.
    Wie seht ihr das ?
     
  2. jurfo

    jurfo V.I.P. 17.02.2016, 18:46

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    Nein, Ursache war die deutlich überhöhte Geschwindigkeit von A bzw. der zu geringe Sicherheitsabstand.

    Das ist erst einmal nicht verboten.

    Wie das? Oben war noch von der geringen Geschwindigkeit von B die Rede.

    Doch, A war einfach viel zu schnell.

    Das war innerorts und ist kaum mit dem beschriebenen Fall vergleichbar.

    Dann wir eben ein Richter A davon überzeugen, daß er die Alleinschuld hat. Kostet nur noch ein bißchen mehr.

    Diese Meinung dürftest du ziemlich exklusiv für dich haben.

    Natürlich, war er das. A war zu schnell.
     
    Schoeneberg30 gefällt das.
  3. crunksite

    crunksite Forum-Interessierte(r) 17.02.2016, 20:56

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    Anwalt von A geht auch von einer 50%igen Mitschuld aus.
    Wenn B mit 50km/h auf einer Landstraße ohne triftigen Grund fährt, würde ich persönlich das als behinderung zählen. Falls sie jetzt die Gesetze der Physik berücksigtigen. Ist es verständlich das es den Anschein hat das A zu schnell war..jedoch wenn man jetzt davon ausgeht das man ohne triftigen bzw. ohne eingeschalter Warnblinkanlage seine Geschwindigkeit trasisch reduziert..wegen einer Unfallsetelle die schon vor einer Stunde zu vor geräumt wurde von der örtlichen Feuerwehrstation und somit keinerlei Grund für eine reduzierung der Geschwindigkeit begründen würde.

    Da B nun grundlos zu langsam gefahren ist..ist es eine logische Schlussfolgerung das A sich B schneller nährte und somit der Abstand rappide verringerte, sodass eine Mithaftung von B berechtigt ist. Hinzu kommt noch das dies sich alles 300 Meter hinter einen langgezogenen Kurve abspielte.

    Wie auch C ausgesagt hatte fuhr vor B niemand das B Grund zum bremsen hatte.
     
  4. Kataster

    Kataster V.I.P. 17.02.2016, 21:58

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    Was sagt denn die Versicherung des A zu der ganzen Sache?
     
  5. Wrzlfrzl

    Wrzlfrzl V.I.P. 17.02.2016, 22:21

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    §3 StVO:

    Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.

    Welchen Teil dieses Satzes hat A in der Fahrschule nicht verstanden?

    Mir tut sich aber da noch etwas auf: Bei 100km/h beträgt der Anhalteweg etwa 80 Meter. Was hat der A die restlichen 8 Sekunden seit dem Kurvenausgang gemacht?
     
  6. Schoeneberg30

    Schoeneberg30 Senior Mitglied 17.02.2016, 22:31

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    Der Anwalt wird einem erzählen was man hören will, der will schließlich dran verdienen. Außerdem kann es auch sein, dass man eine Panne hat und deswegen langsam fährt, oder es sich um einen Fahranfänger handelt oder die Wetterlage es verlangt. Ich sehe hier keine Teilschuld, aber gerne können sie berichten was der Richter sagt.
     
  7. Kataster

    Kataster V.I.P. 17.02.2016, 22:34

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    @Wrzlfrzl: Dem ist das AG München und das KG Berlin zwischenzeitlich entgegengetreten. Die Frage, ob die die StVO oder Fahrschule oder Fahrpraxis nicht verstanden haben, teile ich aber.

    Wenn jemand bei einer Unfallstelle bremst, sollte der Hintermann den Tempomat mit kurzem Tipp auf die Bremse außer Funktion setzen. Fuß über der Bremse und alles wird gut.

    Wie es sich liest, kam über Twitter oder Facebook rein, dass die Unfallstelle geräumt wurde und der Vorausfahrende nach einmaligem Bremsen nicht noch 1x bremsen wird. Die Realität ist anders.
     
  8. crunksite

    crunksite Forum-Interessierte(r) 17.02.2016, 23:14

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    Da die Polizei vor Ort war und deren Unfallprotokollierung einfach Banane ist. Sagt sie das sie eine 100%ige Haftung nachgehen müssen für A.


    Die Geschwindkeit war von A schon angemessen. Jedoch kann keiner damit rechnen das ein vorausfahrender mit sehr geringer Geschwindkeit auf einer übersichtlichen Bundesstraße darum tuckert.

    Eine Gefahrenbremsung bei 80-100km/h liegt bei 32-50meter Bremsweg. Wie laut Ermittlungsakte festgehalten wurden 25-30 Meter Bremsspuren auf der Straße aufgezeichnet, wo normalerweise A rechtzeitig zum stehen geblieben wäre, da es aber dennoch zum Aufprall kam mit erheblicher Beschädigung (wirtschaftlicher Totalschaden von 15.000€ Für A). Lässt es darauf schließen das B sehr langsam
    Unterwegs war und gebremst hat. Da andernfalls es niemals zum Zusammenstoß in diesem
    Ausmaße gekommen wär.

    Ein Sachverständiger für unfallrekonstruktion wird den Unfall auch nochmal nachstellen. Da B definitiv eine Teilschuld trifft.

    Wir reden hier von einer Forderung von 7000euro Schadensersatz sprich 50%.

    Da lohnt es sich zu klagen.
    Zuletzt bearbeitet: 17. Februar 2016
     
  9. Wrzlfrzl

    Wrzlfrzl V.I.P. 17.02.2016, 23:23

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    Wogegen jetzt genau?
     
  10. Azalee

    Azalee V.I.P. 18.02.2016, 00:20

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    Sie meinen also, dass man, sollte hinter einer Kurve am Straßenrand ein Autowrack inkl Polizei stehen, es angemessen ist mit unverminderter Geschwindigkeit daran vorbeizufahren?
     
  11. crunksite

    crunksite Forum-Interessierte(r) 18.02.2016, 00:55

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    Nein, es lag lediglich ein autowrack dort und das 5 Meter von der Straße entfernt. Es war keine Polizei oder sonst was an dieser Stelle wo B gebremst bzw. die Geschwindkeit verlangsamt hat. Die Kurve ist eigentlich schon irrelevant. Und spielt kaum eine Rolle. Der Unfall ist auf gerader Strecke passiert. Einer sehr überschaubaren geraden Strecke, sodass es nicht bei normalen Verhältnissen und normaler fahrt von B zu Kollision kommen durfte. Lediglich ein mitverschulden von B erklärt wieso es zur Kollision kam durch das grundlose herab bremsen. Somit ist eine Teilschuld zwischen 25-50% gerechtfertigt. Ich bin gespannt was der Richter dazu sagt. Falls A auf den Kosten sitzen bleiben sollte. Werde ich wohl A raten auch nur noch 50 oder langsamer außerorts zu fahren ohne triftigen Grund um so unnötig die anderen Verkehrsteilnehmer zu behindern und gefährden in der Hoffnung das jemand auch die Situation unterschätzt und hinten drauf fährt.. Wo leben wir denn?
     
  12. Kantate

    Kantate Star Mitglied 18.02.2016, 01:30

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    In einem echten Fall wäre zunächst zu überprüfen, ob der Vorausfahrende überhaupt grundlos gebremst hat. Das ist hier bislang nur eine Behauptung des B. Womöglich erkannte A aufgrund des sich neben der Fahrbahn befindlichen Autowracks eine Notlage und wollte Hilfe leisten. Das wäre dann keine grundlose Bremsung. Gleichwohl gibt es durchaus Gründe, im Bereich von Unfall oder angenommenen Gefahrenstellen deutlich langsamer zu fahren. Diese Weitsicht wäre wohl auch von B zu erwarten gewesen.
    Wer auf einer geraden und sehr überschaubaren Strecke auf ein zunächst langsam vorausfahrendes und dann bremsendes Fahrzeug auffährt, muss sich einige Fragen gefallen lassen. Der "Anschein" spricht jedenfalls gegen ihn. Könnte sein, dass er weder Geschwindigkeiten noch Entfernungen einschätzen kann, was zu einer zu späten Reaktion. Eine Brems-/Blockierspur von 25 m lasst auf eine Geschwindigkeit von 62 km/h zum Zeitpunkt der blockierenden Räder schließen.
    http://www.verkehrslexikon.de/Texte/GrundlosesBremsen.php

    Ich fürchte, B muss allein bezahlen.
    Zuletzt bearbeitet: 18. Februar 2016
     
  13. Wrzlfrzl

    Wrzlfrzl V.I.P. 18.02.2016, 09:07

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    Ich kann mir schon vorstellen, wie das passiert ist. A fährt mit seiner gesunden "Freie Fahrt für freie Bürger"-Einstellung über die Straße und sieht ein Auto vor sich, hält drauf zu und will dann so dicht dahinter abbremsen, dass er fast bei ihm im Kofferraum sitzt, möglichst wenig Geschwindigkeit verlieren. Der B schaut in den Rückspiegel und denkt "Ui ui, na dem bring ich jetzt mal bei, dass man nicht so wild fährt" und geht extra nochmal runter vom Gas" und Peng.

    Bleibt trotzdem dabei: A hat zu spät gebremst, A ist schuld.
     
  14. crunksite

    crunksite Forum-Interessierte(r) 18.02.2016, 09:19

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld

    Der Aufprall ist erst 200-300 Meter nach der schon lang geräumten Unfallstelle gewesen. Sprich dann als die Unfallstelle schon lange umfahren wurde.

    Des Weiteren kommt noch hinzu das B in der Sorgfaltspflicht ist genau wie A und jeder andere Verkehrsteilnehmer auch. Man darf seine Geschwindigkeit ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten nicht einfach so abremsen bzw zu verlangsamen. Denn durch eine Reduzierung der Geschwindigkeit wird man automatisch für die anderen Teilnehmer zum Hindernis. Dies wäre hinzuweisen gewesen durch eingeschalteter Warnblinkanlage oder eines Aufklebers das dieses Fahrzeug nicht schneller fahren kann. Da weder noch der Fall war. War die Gefahr nicht voraussehbar , da keinerlei andere Einwirkungen , wie Tier auf der Straße oder der gleichen der Fall war, sodass B wie schon mehrmals erwähnt eine Mitschuld trifft.
     
  15. crunksite

    crunksite Forum-Interessierte(r) 18.02.2016, 09:22

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    AW: Auffahrunfall Mitschuld



    Ist nicht ihr Ernst oder ? Das wäre dann sogar Nötigung
     
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