Arbeitsunfähigkeitbescheinigung

Dieses Thema "ᐅ Arbeitsunfähigkeitbescheinigung - Medizinrecht" im Forum "Medizinrecht" wurde erstellt von Doodlez, 14. April 2014.

  1. Doodlez

    Doodlez Boardneuling 14.04.2014, 01:59

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    Arbeitsunfähigkeitbescheinigung

    Hallo,

    Habe mal ein paar Frage. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    Darf ein Facharzt verweigern jemanden eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auszustellen obwohl dieser offensichtlich arbeitsunfähig ist?

    Wenn jemand starke Schmerzmittel zu sich nimmt, mit welchen dieser laut Packungsbeilage nicht arbeiten sollte bzw. Autofahren, muss der Arzt diesen auch krankschreiben richtig?

    Welcher Tatbestand besteht, wenn jemandem Versicherungsbetrug in Bezug auf Schadensersatzansprüchen vorgeworfen wird?
     
  2. Remby

    Remby V.I.P. 14.04.2014, 11:37

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    AW: Arbeitsunfähigkeitbescheinigung

    § 265
    Versicherungsmißbrauch

    (1) Wer eine gegen Untergang, Beschädigung, Beeinträchtigung der Brauchbarkeit, Verlust oder Diebstahl versicherte Sache beschädigt, zerstört, in ihrer Brauchbarkeit beeinträchtigt, beiseite schafft oder einem anderen überläßt, um sich oder einem Dritten Leistungen aus der Versicherung zu verschaffen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 263 mit Strafe bedroht ist.

    (2) Der Versuch ist strafbar.
     
  3. Doodlez

    Doodlez Boardneuling 14.04.2014, 11:45

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    AW: Arbeitsunfähigkeitbescheinigung

    Ne meinte es anders herum.

    Also wenn jemand des Versicherungsbetruges beschuldigt wird, dieser aber kein Versicherungsbetrug betreibt.

    Welchen Tatbestand erfüllt derjenige der die Beschuldigung ausgesprochen hat?
     
  4. Humungus

    Humungus V.I.P. 14.04.2014, 12:38

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    AW: Arbeitsunfähigkeitbescheinigung

    1. Wenn diese Äußerung unter vier Augen fiel, ist sie vielleicht eine Beleidigung. Allerdings muss man sich manches auch sagen lassen, ohne dass es strafbar ist.

    2. Besteht ein gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient (wie offensichtlich hier), darf (und sollte) eine Behandlung abgebrochen werden. Die AUB kann dann verweigert werden.

    3. auf vielen Beipackzetteln steht, dass auch die bestimmungsgemäße Einnahme zu Beeinträchtigungen an Arbeitsplatz oder im Verkehr führen kann. Dass nach der Einnahme eine Arbeitsunfähigkeit besteht habe ich noch nicht gelesen.

    4. Fehlerhafte Behandlung lässt den Honoraranspruch erlöschen und kann berufsrechtlich, kv-rechtlich und evtl. strafrechtlich geahndet werden. Dazu muss die fehlerhafte Behandlung dem Arzt nachgewiesen werden.
     
  5. Miranda

    Miranda V.I.P. 14.04.2014, 12:51

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    AW: Arbeitsunfähigkeitbescheinigung

    Ist denn der Jemand Lastwagenfahrer oder hat einen anderen Job, in dem er fahrtüchtig sein muss?


    Was hat ein Versicherungsbetrug mit dem Verweigern einer AU-Bescheinigung zu tun? Welcher Zusammenhang besteht da?
     
  6. Doodlez

    Doodlez Boardneuling 14.04.2014, 17:15

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    AW: Arbeitsunfähigkeitbescheinigung

    Der Zusammenhang ist, dass dies vom selben Arzt ausging.
     
  7. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 15.04.2014, 13:20

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    AW: Arbeitsunfähigkeitbescheinigung

    Was die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung betrifft, wird die Arbeitsunfähigkeit allein vom Arzt festgestellt, nicht vom Patienten. Wenn der Patient meint, daß sein Arzt eine Arbeitsunfähigkeit nicht richtig erkennt, muß er einen anderen Arzt aufsuchen. Wenn der sie auch nicht erkennt, sollte der Patient anfangen darüber nachzudenken, wer sich im konkreten Fall vielleicht irrt.

    Ggf. kann man den "Medizinischen Dienst" der Krankenversicherungen (MdK) einschalten, der begutachtet dann nach ca. 6 bis 12 Monaten, und entscheidet nach Aktenlage. (Leider nur zum Teil ein Scherz...)

    Siehe Humungus. Beipack- und Fachinformationen sagen nie, daß ein Medikament zwingend zur Arbeitsunfähigkeit führt, das können sie auch nicht, denn so pauschal kann das nie gesagt werden. (Außer vielleicht bei Narkosemitteln, aber da stellt sich die Frage nicht, weil schon die OP unter Narkose zwangsläufig zur Arbeitsunfähigkeit führt, und ein stationärer Krankenhausaufenthalt sowieso.)

    Grundsätzlich ist es durchaus möglich, auch bei Einnahme schwerer Schmerzmittel (Opiate) zu arbeiten und sogar auch, Auto zu fahren. Das muß im Einzelfall entschieden werden, und es ist ja auch absolut gut so, daß z.B. chronische Schmerzpatienten o.ä. trotz ihrer Erkrankung weitgehend normal am täglichen Leben teilnehmen können.

    Die Fachinformation für "Morphin Aristo" (Morphium) z.B. sagt:

    "Morphin kann Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt oder nicht mehr gegeben ist.
    Dies ist insbesondere bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie imZusammenwirken mit Alkohol oder
    der Einnahme von Beruhigungsmitteln zu erwarten.

    Die Beurteilung der jeweils individuellen Situation ist durch den behandelnden Arzt vorzunehmen.
    Bei einer stabilen Therapie ist ein generelles Fahrverbot nicht zwingend erforderlich.
    "


    Für Pethidin (früherer Handelsname "Dolantin") heißt es z.B.:

    "Der Patient ist darauf hinzuweisen, dass bei Anwendung von Pethidin-hameln 50mg/ml auf Grund eingeschränkter Aufmerksamkeit und Verwirrtheit die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zur Bedienung von Maschinen nicht mehr gegeben ist."

    Dieses Medikament wird üblicherweise allerdings auch nur direkt vom Arzt verabreicht, und an der Notwendigkeit einer AU wird kaum ein Zweifel bestehen. Hier stünde der Arzt mit einem Bein im Gefängnis, wenn er seinen Patienten nicht dringlich darauf hinweist, sich hinzulegen und weder zu arbeiten noch Auto zu fahren noch irgendwelche Maschinen zu bedienen.

    "Versicherungsbetrug" ist kein eigener Tatbestand, das fällt unter "Betrug" (§263 StGB).

    Dem Patienten im direkten Gespräch vorzuwerfen, er wolle seine Versicherung betrügen, könnte m.E. den Tatbestand der "Beleidigung" (§185 StGB) erfüllen.
     
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