Arbeitsrecht Studenten

Dieses Thema "Arbeitsrecht Studenten - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von heikeh, 31. Mai 2009.

  1. heikeh

    heikeh Neues Mitglied 31.05.2009, 19:05

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    Arbeitsrecht Studenten

    Man stelle sich folgenden Fall vor:

    Ein Student erhält über Kontakte einen Studentenjob bei einem großen bekannten Unternehmen und wird vom Studentensprecher in der Personalabteilung angemeldet. Vor Antritt der Stelle erhält der Student lediglich die Information, welche Vergütung er erhält und nach einigen Wochen wird er gebeten für die erste Gehaltsabrechnung einen Personalbogen auszufüllen (Angaben zur Krankenversicherung, Sozialversicherungsnummer etc). Zudem muss der Student ein Formular ausfüllen, mit welchem er bestätigt, dass trotz der Beschäftigung das Studium im Vordergrund steht und er nicht mehr als 110 Tagen im Jahr arbeiten wird.

    Der Student begann im Unternehmen mit einer leichten Beschäftigung für die Studenten. Der Student hat immer weitere Tätigkeiten angenommen und übt mehrere Tätigkeiten im Unternehmen aus. Darunter ist auch eine Position in der auch ganz normale Festangestellte und freie Mitarbeiter mit absolvierter Ausbildung arbeiten.

    Da stellt sich die erste Frage: Ist es nicht so, dass man als Student nicht benachteiligt werden darf? Die freien Mitarbeier und ältere Studenten (die noch zu einem höheren Gehalt eingestellt wurden) erhalten eine vergleichsweise viel höhere Vergütung für die gleiche Tätigkeit wie der neue Student. Ist das rechtlich machbar?

    Nun stelle man sich vor, dass die Geschichte noch weitergeht.

    Der Student erfuhr nach cirka einem Jahr von Kollegen, dass er ja unter eine "neue" Regelung falle, die sich die Personalabteilung seit kurzem überlegt habe, und nach zwei Jahren Arbeitszeit das Unternehmen verlassen müsse. (Die Personalabteilung möchte verhindern, dass sich nach Ablauf von zwei Jahren Studenten in das Unternehmen einklagen. Ältere Studenten dürfen bleiben, denn wenn man schon länger als 2 Jahre dabei sei, sei es eh egal)

    Da stellt sich die nächste Frage: Ein Student kann zwar mit einem Zeitvertrag oder einem Bedarfsvertrag angestellt werden und dann könnte man diese zwei Jahres Regelung auch durchsetzen, aber eben nur wenn er einen dieser Verträge hat oder? Der Student in unserem Fall hat keinerlei Vertrag, weder mündlich noch schriftlich. Mit der Abgabe der ersten Gehaltsabrechnung hat quasi das Beschäftigungsverhältnis begonnen und es wurden desweiteren keinerlei Vereinbarungen getroffen. Oder gilt das Ausfüllen des Personalbogens mit der Bestätigung, dass man nur nebenbei arbeitet und 110 Tage nicht überschreitet als solch ein Studentenvertrag?

    Studenten werden auch nicht schriftlich gekündigt, sondern man stelle sich vor, dass Studenten bei Abgabe der 25. Gehaltsabrechnung eine Mail etc bekommen, dass sie die zwei Jahre überschritten haben und ab sofort nicht mehr arbeiten dürfen. Gehaltsabrechnungen werden dann auch nicht mehr anerkannt, bleiben also unbezahlt. Von einem auf den anderen Tag hat der Student also keinen Job mehr. Hat man hier ohne schriftlichen Arbeitsvertrag keine Rechte?

    Man stelle sich vor, dass viele Studenten schon gegangen sind, ohne sich zu wehren. Vielleicht, weil das Unternehmen rechtlich richtig handelt? Oder gibt es hier doch eine Möglichkeit für die Studenten etwas dagegen zu unternehmen?

    Man nehme an, dass die Studenten eigentlich gebraucht werden. Die Abteilungen, für die die Studenten tätig sind, versuchen sich stets gegen diese Regelungen zu wehren ohne Erfolg. Lieber sucht sich das Unternehmen "frische" Studenten.

    Ich hoffe der Beispielfall ist ausführlich geschildert, wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr sie gerne an mich richten.
     
  2. heikeh

    heikeh Neues Mitglied 02.06.2009, 11:04

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    AW: Arbeitsrecht Studenten

    Hi,

    kann mir denn keiner weiterhelfen?

    Ist der Fall zu kompliziert oder vielleicht sogar zu einfach bzw. gibt es nichts zu beanstanden?

    Würde mich über eine Rückmeldung freuen.

    Mfg Heike
     
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