Anzeige wegen Betrugs - Konsequenzen für Beamtenanwärter?

Dieses Thema "ᐅ Anzeige wegen Betrugs - Konsequenzen für Beamtenanwärter? - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von Maroxx, 16. Mai 2018.

  1. Maroxx

    Maroxx Neues Mitglied 16.05.2018, 19:52

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    Anzeige wegen Betrugs - Konsequenzen für Beamtenanwärter?

    Hallo liebes Forum,

    Man nehmen an, Person A verkaufte letztes Jahr über eine Plattform mehrere Artikel, bis zum problematischen Zeitpunkt, ausschließlich mit guten Bewertungen. Dann jedoch verschlechtert sich der Gesundheitszustand des Vaters von A drastisch, mit der Folge einer Chemotherapie. Des Weiteren zieht in der gleichen Zeit die Freundin von Person A ca. 200 Km weg, um dort zu studieren. Person A und seine Freundin trennen sich aufgrund der Lage für einige Monate.
    Während dieser Zeit "verschusselte" Person A den ein oder anderen Verkauf und Versand der Artikel.
    Person A setzte aufgrund dieser Situation auch sein Studium aus und hing sein Ehrenamt als Jugendtrainer an den Nagel.
    Im Dezember bemerkte A, dass er den ein oder anderen Fall bei Ebay offen hatte. A meldete sich umgehend bei den Käufern und teilte Ihnen mit, Ihnen die Ware umgehend zukommen zu lassen.

    Person B zeigte A aufgrund der langen Wartezeit bereits am 2.November wegen Betrugs an (Wert 55 €). Person B vermittelte A im Dezember auf dessen Nachricht dann auch, dass er die Ware gerne noch hätte.
    Person A entschuldigte sich und dachte dann im Dezember alle Pakete endgültig versendet zu haben.
    Dabei ist er wohl bei dem ein oder anderen durcheinander gekommen.
    Im Januar bekommt Person A Post von der Polizei wegen Betrugs. Er fragt bei Person B nach und bekommt mitgeteilt, dass B seine Ware nicht bekommen hat (unversicherter Versand). A schickt dann umgehend noch einmal, diesmal versichert, die Ware an Person B. Person B ist zufrieden, zieht Anzeige zurück (Was natürlich nicht mehr möglich war).
    Im April bekommt Person A aufgrund dieses Vorfalls einen Strafbefehl zu 15 TS von 15€ vom Amtsgericht. A legt mit Hilfe eines Anwalts Einspruch ein. Das Verfahren wird noch im selben Monat wegen geringer Schuld ohne Auflagen eingestellt.

    In der Zwischenzeit bekommt A eine Zusage von einer Stadt für eine Ausbildung ab September in der Verwaltung (Beamter auf Widerruf).

    Person A klappert alle Verkäufer der oben genannten Zeit ab und fragt nach, ob es weitere Anzeigen gab. Alle bis auf einen, Person C, verneinen dies.
    Person C hatte scheinbar bereits Anfang Oktober eine Online Anzeige gestellt (Wert 37€).
    Bei Person C verhält sich der Fall exakt gleich, wie bei Person B.
    Person C äußerte jedoch den Wunsch auf eine Rückerstattung, anstatt auf die nachträgliche Sendung der Ware. Dem kam Person A nach.
    Person C setzte dann via Mail den Kriminaloberkommissar davon in Kenntnis, dass eine Rückerstattung und eine Entschuldigung stattgefunden haben. Der KOK gab Person C zu verstehen, dass dies für den Staatsanwalt sehr wichtig sei.
    Seit dieser Zeit erfolgte aber von Seiten der Behörden keine Korrespondenz mehr mit C. Person A hat bis dato noch keine Nachricht von den Behörden erhalten, bzw. eine Vorladung o.ä.

    Da A ab September eine Ausbildung als Beamter beginnt, darf er keine Vorstrafen nach dem BZR Gesetz haben, welche er bis dahin auch nicht hat. Der Anwalt von A teilte ihm vor 4 Wochen nach Einsicht der Akte (bezüglich des Falls gegen Person B) mit, dass bislang keine weiteren Anzeigen oder Vorstrafen wegen Betrugs vorliegen.

    Was könnte denn passieren, sollte noch vor der Vereidigung eine Anzeige bei Person A eintreffen? Er müsste ja dann den Dienstherren davon in Kenntnis setzen. Wäre es günstiger, sollte noch etwas kommen, wenn eine Anzeige erst nach der Vereidigung bei Person A landet?

    Ich danke allen schonmal für die Zeit und hoffe auf konstruktive und freundlichen Austausch :)
    VG!
     
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