Anwaltsfehler?

Dieses Thema "Anwaltsfehler? - Standesrecht" im Forum "Standesrecht" wurde erstellt von mark_mazhar, 11. September 2017.

  1. mark_mazhar

    mark_mazhar Boardneuling 11.09.2017, 20:19

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    Anwaltsfehler?

    1 Sache:
    A erwirkt einstweilige Verfügung gegen B in mietsache wegen Zutritt der Wohnung

    A gibt eidesstattliche Versicherung ab, das er das und das gemacht hat.

    Prozess technisch muesste nun Anwalt B ebenso eine eidesstattliche Versicherung abgeben,um die rechte von B zu wahren.dieses tut Anwalt B nicht und B verliert den Prozess.

    2 Sache

    A verklagt B auf räumung einer Wohnung.
    Aufgrund sich eines im Prozess herausgestellten Kündigungsgrundes hätte Anwalt B min 2 haertefallantraege stellen müssen, tut dies aber im gesamten Prozess nicht,obwohl B Anspruch auf hartefallregelung hat( ziehen der sozialklausel).
    Es wird ein Widerrufsvergleich geschlossen,Anwalt B berät B nicht mehr nach dem Termin,Vergleich wird rechtskräftig, B verliert den Prozess und B muss trotz Vorliegen der Haertefallgruende ausziehen und wohnt in einer fuer ihn unmenschlichen, unnötig nachteiligen Situation im obdachlosenheim,hat finanzielle einbüßen und Verluste,gesundheitliche Situation verschlechtert sich.

    Sind das anwaltsfehler bzw. Kann man Anwalt B dazu belangen?
     
  2. cds

    cds Senior Mitglied 15.09.2017, 16:09

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    "Prozess technisch muesste nun Anwalt B ebenso eine eidesstattliche Versicherung abgeben,um die rechte von B zu wahren.dieses tut Anwalt B nicht und B verliert den Prozess."

    Was daran liegen könnte der RA ist der Meinung das es sich um einen Meineid handelt würde ...

    "Sind das anwaltsfehler bzw. Kann man Anwalt B dazu belangen?"

    Das wird sehr dünn. Nur weil die Möglichkeit besteht sich auf eine Härtefallklausel zu berufen bedeutet nicht das dies auch erfolgsversprechend ist.
    Alleine der Grund "Hab keine Kohle für andere Wohnung" reicht da bei weitem nicht aus - ebenso wie die Ansicht von B er lebe jetzt "unmenschlich".
     
  3. 13

    13 V.I.P. 15.09.2017, 17:31

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    Es wird oft verkannt, dass die Rechtsprechung zur Räumung recht streng ausfällt. Sowohl das Fehlen einer Ersatzwohnung als auch die Gefahr, vorübergehend in einer Obdachlosenunterkunft untergebracht zu werden sind keine ausreichenden Gründe für Schutzmaßnahmen.

    Die Voraussetzungen zur Gewährung von Räumungsschutz sind daher i.d.R. nicht gegeben. Nach ständiger Rechtsprechung genügt allein die Tatsache, dass eine Ersatzwohnung nicht zur Verfügung steht, nicht, um die strengen Voraussetzungen des § 765a ZPO zu bejahen, weil das Nichtvorhandensein von Ersatzwohnraum nicht als „ganz besonderer Umstand“ gesehen werden kann (vgl. Thomas/Putzo, ZPO, § 765a Rn. 9). Eine Räumungsvollstreckung stellt in aller Regel für die Schuldnerseite eine zumeist fühlbare Härte dar. Diese Härte ist hinzunehmen, weil sie letztlich Folge des gesetzlichen Rechts des Vollstreckungsgläubigers ist, sein Recht notfalls auch gegen den Willen des Schuldners durchzusetzen (LG Stade, Beschl. v. 11.01.2002 – 9 T 323/01). Nur wenn diese unter voller Würdigung des Schutzbedürfnisses der Gläubigerseite mit den guten Sitten nicht vereinbar ist, darf im Wege des Vollstreckungsschutzes ein Räumungsaufschub gewährt werden. Ein solcher Fall ist indessen nur eine seltene Ausnahme.
     
    13
    #3
  4. Clown

    Clown V.I.P. 15.09.2017, 17:41

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    Die Frage kannst du dir eigentlich sparen, denn im Sachverhalt behauptest du ja schon, dass es Anwaltsfehler seien.
     
  5. Spezi-3

    Spezi-3 V.I.P. 15.09.2017, 19:33

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    Für mich heißt dies:
    B hat den Anwalt die weitere Vertretung entzogen.
    B hat den Vergleich nicht widerrufen, also selbst akzeptiert.

    Und jetzt ist der Anwalt von B schuld sein ??
     
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