Anspruch Weihnachtsgeld

Dieses Thema "Anspruch Weihnachtsgeld - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von Pro, 21. Juli 2010.

  1. Pro

    Pro V.I.P. 21.07.2010, 08:08

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    Anspruch Weihnachtsgeld

    Hallo

    Ich bin mir nicht ganz sicher, und dieses Thema hatten wir eventuell in ähnlicher Form.

    Fall:
    AN bezieht seit Jahren Weihnachtsgeld. Kein TV, keine BV. Im AV steht;

    "Herr.... erhält ohne Rechtsanspruch hierauf eine freiwillige Weihnachtsgratifikation in Höhe von .....!"

    Auf den Lohnscheinen steht lediglich "Weihnachtsgeld und dessen Höhe"

    Frage; Kann der AG einseitig das Weihnachtsgeld streichen?

    Gruß

    Pro
     
  2. Humungus

    Humungus V.I.P. 21.07.2010, 08:26

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    Meines Wissens nach muss dem Arbeitnehmer immer und immer wieder vor Augen geführt werden, dass kein Anspruch besteht.

    Jahrelanges Zahlen zum gleichen Zeitpunkt mit der Anmerkung "Weihnachtsgeld" und in relativ konstanter Höhe kann einen Anspruch auslösen.

    Da gibt es eine ganze Menge Urteile, wobei es wieder mal aufs Detail ankommen wird.

    Grab mal hier: http://www.rechtsrat.ws/lexikon/weihnachtsgeld.htm unter "freiwillige Leistungen"

    und hier: http://portal.gmx.net/de/themen/ber...http://www.juraforum.de/lexikon/urteil]Urteil-Anspruch-auf-Weihnachtsgeld-bleibt.html[/url]
     
  3. Pro

    Pro V.I.P. 21.07.2010, 08:36

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    Obwohl es einen Freiwilligkeitsvorbehalt im AV gibt? Genau das suche ich.
    Selbige Höhe.

    Gruß

    Pro
     
  4. Aspirinho

    Aspirinho Star Mitglied 21.07.2010, 08:42

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  5. Pro

    Pro V.I.P. 21.07.2010, 08:57

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    Nicht wirklich, da es in deinem Link um Widerrufs- und Freiwilligkeitsklauseln geht, welche sich in der Form aufheben.

    In dem von mir gebrachten Beispiel ist aber keine Widerrufsklausel vorhanden.

    Gruß

    Pro
     
  6. Ed van Schleck

    Ed van Schleck V.I.P. 21.07.2010, 09:03

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    Hallo Pro,

    das BAG hat am 18.3.2009 neu geurteilt und seine bisherige Rechtsprechung aufgegeben:

    Ich halte den Anspruch auf Weihnachtsgeld für gegeben.

    Gruß
    Ed
     
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  7. Xtase

    Xtase V.I.P. 21.07.2010, 09:04

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  8. Pro

    Pro V.I.P. 21.07.2010, 09:35

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    In diesem Fall nicht entscheidend, da in diesen Fällen von einer betrieblichen Übung ohne schriftlichen Freiwilligkeistvorbehalt ohne Rechtsanspruch ausgegangen wird.


    Nö.

    Das vermute ich jetzt auch.
    Sieht so aus.

    Zitat;
    Den genannten Anforderungen genügt der von den Parteien vereinbarte Vorbehalt. Die Parteien haben sich nicht damit begnügt, die in Ziffer 6 genannten Sonderleistungen als freiwillig zu bezeichnen. Vielmehr haben sie ausdrücklich vereinbart, dass etwaige Leistungen freiwillig und „ohne jede rechtliche Verpflichtung“ erfolgen. Damit haben sie unmissverständlich klargestellt, dass ein Anspruch auf diese Leistungen nicht bestehen soll.
    3. Der auch das Weihnachtsgeld betreffende Freiwilligkeitsvorbehalt im Arbeitsvertrag vom 03.01.1996 ist entgegen der Auffassung des Klägers rechtswirksam. Er ist nicht gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam, weil er gegen das Transparenzgebot des § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB verstößt.


    Damit scheint wohl klar, dass in dem von mir fiktiv geschilderten Fall, der AN keinen Rechtsanspruch hat. Falls man anderer Meinung sei, so möge man dies bitte mitteilen. Dann bin ich dankbar.:p

    Danke euch

    Pro
     
  9. Van Nille

    Van Nille V.I.P. 21.07.2010, 09:50

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    Ich denke dass Xtases Urteil nicht ganz passt weil dort in dem Vertrag etwas für Zahlungen geregelt welche im Vertrag nicht vereinbart wurden. Hier wird aber im Vertrag vereinbart dass eine Gratifikation ausgezahlt wird.


    Ich meine dass die Rechtsprechung in solch einem Falle dies so interpretiert, dass der Arbeitgeber mit dem Hinweis auf die Freiwilligkeit bzw. den fehlenden Rechtsanspruch sozusagen seine Großzügigleit unterstreichen will, aber dennoch einen Rechtsanspruch damit begründet.
    Er schreibt sozusagen: "Obwohl ich gesetzlich nicht zur Zahlung einer Weihnachtsgratifikation verpflichtet bin, verpflichte ich mich Dir lieber Arbeitnehmer eine Weihnachtsgratifikation zu zahlen."

    Damit käme er aus der Box ohne Änderungskündigung nicht mehr raus.
     
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  10. Pro

    Pro V.I.P. 21.07.2010, 10:02

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    Es stimmt mich freudig dies zu lesen.:) Kannst du es noch irgendwie untermauern. Denn in meinem fiktiven Fall haben die Parteien es doch ausdrücklich vereinbart, dass etwaige Leistungen freiwillig und „ohne jede rechtliche Verpflichtung“, also ohne Rechtsanspruch erfolgen. Oder nicht? Kann man den Wortlaut im AV wirklich so interpretieren wie du es machst?

    Gruß

    Pro
     
  11. Humungus

    Humungus V.I.P. 21.07.2010, 10:07

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    So sehe ich das auch. Allein das Verhalten des AG in den letzten Jahren spricht auch dafür, ebenso wie die Bezeichnung "Weihnachtsgeld".
     
  12. Van Nille

    Van Nille V.I.P. 21.07.2010, 10:09

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    Die Rechtsprechung zu diesme Thema ist sehr umfangreich und durch kreatives gurgeln häufig im Internet auffindbar.


    Lese ich im Ursprungsthread anders.


    "Können" auf jeden Fall. Und möglicher Weise ist man dann hier schnell bei § 305 c (2) BGB ...
     
  13. Pro

    Pro V.I.P. 21.07.2010, 10:18

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    Meine Kreativität ist am Ende und ich finde nichts passendes.:o
    Also ist aus deiner und Humungus Sicht ein Verstoß gegen das Transparenzverbot gegeben?

    Gruß

    Pro
     
  14. Van Nille

    Van Nille V.I.P. 21.07.2010, 10:22

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    Ok, schau mal hier:

    http://juris.bundesarbeitsgericht.d...bag&Art=en&Datum=2008-7&nr=12992&pos=5&anz=53

    Rn 12: "1. Allerdings ist in der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts anerkannt, dass ein Freiwilligkeitsvorbehalt, der sich nicht in dem bloßen Hinweis erschöpft, dass sich der Arbeitgeber “freiwillig” zur Erbringung der Leistung verpflichtet, ohne dazu durch Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Gesetz gezwungen zu sein (BAG 23. Oktober 2002 - 10 AZR 48/02 - BAGE 103, 151, 155 mwN) , wirksam das Entstehen eines Rechtsanspruchs des Zuwendungsempfängers auf künftige Sonderzahlungen hindern kann."

    Und im hier geschilderten Falle erschöpft sich der Freiwilligkeitsvorbehalt in diesem bloßen Hinweis.
     
  15. Pro

    Pro V.I.P. 21.07.2010, 10:30

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    AW: Anspruch Weihnachtsgeld

    Danke. Mit anderen Worten; Hätte der AV NUR einen Vermerk "freiwillige Weihnachtsgratifikation" ohne den Passus "ohne Rechtsanspruch", oder umgekehrt, dann würde die Rechtslage anders aussehen. Da aber beides enthalten ist, kann sich der AG nun nicht mehr darauf beziehen und der MA hat weiterhin einen Anspruch auf Weihnachtsgeld. Richtig?

    Gruß

    Pro
     
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