Angebot Smartphone falsche Angaben im Angebot bei Versteigerungsportal

Dieses Thema "ᐅ Angebot Smartphone falsche Angaben im Angebot bei Versteigerungsportal - Kaufrecht / Leasingrecht" im Forum "Kaufrecht / Leasingrecht" wurde erstellt von pictureandmore, 30. Juni 2018.

  1. pictureandmore

    pictureandmore Neues Mitglied 30.06.2018, 21:37

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    Angebot Smartphone falsche Angaben im Angebot bei Versteigerungsportal

    Kurze Frage.. und danke fürs lesen, es geht um ein Privatgeschäft, also wäre der Kaufvertrag zwischen Privatverkäufern zustande gekommen.

    Jemand hat ein Smartphone (Originalverpackt und eingeschweisst mit Rechnung) von privat über Versteigerungsportal ( bezahlt über Bezahldienstleister ) gekauft.
    Es wurde ein DUAL SIM ( also nutzbar mit 2 Telefonkarten ) angeboten und es wurde dies gekauft.
    Beim auspacken und testen wäre es nur ein Single SIM Handy hewesen also nur mit einer Karte nutzbar.
    Es könnte auch extra der Handyhersteller kontaktiert worden sein, die anhand der IMEI Nummer den Single Zustand bestätigten. Demnach würde der Bezahldienstleister eingeschaltet werden und die würden auch zu des vermeintlichen Käufers Gunsten entscheiden. Der Verkäufer hätte sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht gemeldet. Nun, nach der Bezahldienstleisterentscheidung hätte sich der Verkäufer per Mail gemeldet und würde den vermeintlichen Käufer auffordern das Handy genau in dem Zustand zurück zu senden wie er es gesendet wurde( also eingeschweisst ), ansonsten würde er seinerseits einen Fall beim Bezahldienstleister aufmachen. Wäre diese Forderung nicht etwas schräg ? Wie sollte denn ein vermeintlicher Käufer den Mangel feststellenkönnen ( z.B. Anlieferung eines Single SIM Handys statt DUAL SIM Handy)?
    Der vermeintliche Verkäufer verlangt das er den genau gleichen Zustand haben will den er versendet hat, was natürlich aus praktischen Gründen nicht möglich wäre. Das Gerät wurde ausgepackt getestet, die Folie ist zerknüllt und könnte nicht wieder verwendet werden, Ladekabel, Ohrhörer usw. wäre alles einwandfrei. Welche Rechte hat der Käufer, wie kann er sich gegen evtl. Forderungen wehren ?
     
  2. once

    once V.I.P. 30.06.2018, 23:20

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    AW: Angebot Smartphone falsche Angaben im Angebot bei Versteigerungsportal

    Geht aus der Rechnung etwas zur Dual-/Single-SIM-Eigenschaft hervor? Läßt sich vom Händler dazu etwas anhand dre Rechnungsnummer in Erfahrung bringen?

    Mußte der Verkäufer also gewußt haben, daß er ein mangelhaftes Gerät lieferte?

    Wenn vom Bezahldienstleister die Einhaltung einer Zusage ( "Geld zurück unter bestimmten Voraussetzungen" ) beansprucht wird, dann müssen (nur) die vom Bezahldienstleister vorgegebenen Bedingungen eingehalten werden ( und nicht irgendwelche vom Mängellieferanten aufgestellten Bedingungen befriedigt werden. )

    Dann sollte möglichst umfangreich ( durch Zeugen, Fotos usw. ) der einwandfreie Zustand des für die Rücksendung vorgesehenen, eingepackten Geräts und des zum Versand aufgegebenen Pakets dokumentiert werden ( um etwaigen Behauptungen einer "Beschädigung" begegnen zu können. )

    Wenn sie den Vorgaben des Zahlungsdienstleisters entsprechen würde, dann nein ( dann wäre sein "Käuferschutz-Versprechen" aber eher wertlos )

    Die gesetzlichen Rechte des Käufers bei Lieferung einer nicht vertragsgerecht beschaffenen ( = mangelhaften ) Kaufsache sähen KEINE Wertersatzpflicht vor für "aufgerissenes Verpackungsmaterial", wenn der Käufer seine gesetzlichen Rechte auf Umtausch ( oder Rücktritt ) geltend macht und die Kaufsache ( gegen Lieferung einer mängelfreien, bzw. gegen Kaufpreisrückerstattung ) zurückgewährt.

    Wenn das Gerät mit aufgerissener / zerknüllter / ohne Folie zurückgesandt würde, so würde dies weder dazu führen, daß der Käufer seine gesetzlichen Nacherfüllungsansprüche verliert, noch würde es den Verkäufer berechtigen, Wertminderungsersatz zu beanspruchen ( und den Rückerstattungsbetrag entsprechend zu mindern oder gar komplett zu verweigern ).

    Der Zahlungsdienstleister dagegen darf versprechen "Wir erstatten ihnen bei Beanstandungen den belasteten Betrag nur dann zurück, wenn Sie ein eingeschweisst geliefertes Gerät im eingeschweissten Zustand zurücksenden"

    11
     
  3. Marie Larsen

    Marie Larsen V.I.P. 01.07.2018, 10:46

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    Das geht schon nicht, weil nach § 346 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 BGB Wertersatz für die Verschlechterung - in diesem Fall die Tatsache, dass durch Aufreißen der Folie das Handy nicht mehr als neu verkauft werden kann - zu leisten wäre.
    Allerdings bleibt aus HS. 2 die durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme herbeigeführte Verschlechterung außer Betracht.


    Ob in dem Eröffnen eines Falles bei dem Bezahldienstleister eine konkludente Rücktrittserklärung gegenüber dem Verkäufer gesehen werden kann, wäre mal überlegenswert.
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juli 2018
     
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