absurde Nachlass-Insolvenz - Satire

Dieses Thema "ᐅ absurde Nachlass-Insolvenz - Satire - Insolvenzrecht" im Forum "Insolvenzrecht" wurde erstellt von woelfle, 10. Juni 2006.

  1. woelfle

    woelfle Neues Mitglied 10.06.2006, 20:13

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    absurde Nachlass-Insolvenz - Satire

    An das
    Amtsgericht - Insolvenzgericht -
    z. Hd. Hr. Dir. ??????? pers.
    Residenzplatz 4 - 6

    ??????????????????? Mo, 15.05.06


    GeschNr: 2 IN 360/05
    Nachlassinsolvenzverfahren ??????????????
    "greifbar gesetzwidriges NL-Insolvenzverfahren"
    meine vorgäng. Schrb.


    Sehr geehrter Herr Direktor ???????,

    @ 1 der InsO lautet:
    Ziele des Insolvenzverfahrens
    Das Insolvenzverfahren dient dazu, die Gläubiger eines Schuldners
    gemeinschaftlich zu befriedigen, indem das Vermögen des Schuldners
    verwertet und der Erlös verteilt oder in einem Insolvenzplan eine
    abweichende Regelung insbesondere zum Erhalt des Unternehmens
    getroffen wird. Dem redlichen Schuldner wird Gelegenheit gegeben,
    sich von seinen restlichen Verbindlichkeiten zu befreien.

    Das also "wäre" die gesetzl. Zielnorm der Insolvenzordnung.
    Das Insolvenzgericht beim AG ??????? aber hat sich kraft eigener
    Legislative eine andere Zielnorm gegeben:

    Ziele des Insolvenzverfahrens bei Nachlassinsolvenzen:
    Das Insolvenzverfahren dient in erster Linie der Bereicherung des
    vom Gericht eingesetzten Insolvenzverwalters, indem ihm der Nach-
    lass des Verstorbenen zur Selbstbedienung überlassen wird. Dies
    gilt vornehmlich bei "nur 1 Gläubiger." Die einheitliche Recht-
    sprechung wg. entgegenstehendem präjudiz. Beschluss AG Tübingen,
    wird suspendiert u. das Grundgesetz der Elfenbeinküste angewandt.
    Dem Verstorbenen wird für sein Seelenheil Restschuldbefreiung
    als Sonderform des kath. Ablasses gewährt.
    --------------------------

    Diese neue Zielnorm wurde testweise erstmals bei 2 IN 360/05
    angewandt u. hat sich ausgezeichnet bewährt. Der IV ist hochzu-
    frieden mit 53 % der Masse u. rd. E 7.000 Gebühren. Soweit er
    im Zusammenhang geltende Gesetze erheblich verletzte, erhielt
    er eine behördliche Sondergenehmigung u. Straffreiheit.

    Der etwas aufmüpfige einzige Gläubiger wurde von der hierin
    altbewährten zuständigen PPFLin mit behördenwillkürlichen Mass-
    nahmen erzieherisch behandelt u. mit spürbaren Gebühren belegt.
    Er hat hoffentlich endlich begriffen, wer "am längeren Hebel"
    sitzt. Er soll doch froh sein, wenn ihm von urspr. E 12.700 Masse
    noch gnadenhalber rd. E 2.000 ger. zugeteilt werden Schliesslich
    ist nicht er der Insolvenzverwalter, den es zu bereichern gilt.

    Die positiven Folgen dieser Neuerung sind weitreichend. Es ist
    abzusehen, dass sich niemand mehr getraut, zu sterben, solange
    sie/er noch ein für IVer lukratives Vermögen besitzt. Deshalb
    ist ein erheblicher Bevölkerungszuwachs im Amtsbereich des
    Insolvenzgerichts ??????? zu erwarten, um den Geburtenunter-
    schuss langfristig zu kompensieren.

    Wegen personeller Umbesetzung steht zu erwarten, dass ähnlich
    revolutionäre kreative Änderungen auch im Strafrechtsbereich
    des AG ??????? zu erwarten sind. Wenn schon Insolvenzen "ohne"
    Insolvenzgrund möglich sind, dann wäre z.B. an Verurteilungen
    "ohne" Delikt zu denken o. a. Inhaftierungen ohne Strafgrund.
    Das wäre mal was anderes und nicht so veraltet. Der Überra-
    schungseffekt beim Bürger wäre gewiss beachtlich u. dem Image
    von "?????????????" im Gedenken an Kaiser Nero zuträglich.
    ---------------------------------

    Ich bitte, diese Satire zu entschuldigen, aber sie ist letztlich nur
    ein Versuch, die Gesetzesauslegung beim AG ??????? nachzuvoll-
    ziehen u. zu kommentieren. Den "Rest" besorgen die Medien!

    Mit freundlichen Grüssen
     
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