Abberufung und Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes einer Untergliederung

Dieses Thema "ᐅ Abberufung und Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes einer Untergliederung - Vereinsrecht" im Forum "Vereinsrecht" wurde erstellt von EltaPB, 9. April 2018.

  1. EltaPB

    EltaPB Neues Mitglied 09.04.2018, 01:19

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    Abberufung und Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes einer Untergliederung

    Hallo,

    (Fiktiver Fall, aber rechtlich hochinteressant) Angenommen, im Rahmen einer Sanktion wurde dem ersten Vorsitzenden einer Untergliederung (rechtlich nicht selbstständig, in etwa wie eine Art Unterbezirk/Ortsverein etc.) durch den (wie durch Satzung geregelt) Vorstand des Gesamtvereines aufgrund vorwiegend persönlicher Interessen einzelner sein Amt entzogen, und z.B. für mehrere Jahre das Recht zur Bekleidung eines Amtes innerhalb des Gesamtvereines entzogen. (Dies wäre so in diesem Fall von der Satzung ermöglicht.) Ein Schiedsgericht o.Ä. gäbe es nicht, die einzige Widerrufsmöglichkeit laut Satzung wäre eine Beschwerde, über die die MV des Gesamtverbandes mehrheitlich entscheiden würde. Eine MV des betroffenen Unterverbandes hat seitdem nicht stattgefunden.
    Jetzt die Frage: Kann das "abgesetzte und gesperrte" Mitglied bei einer MV des betroffenen Unterverbandes wieder kandidieren und gewählt werden?
    So wie ich das verstanden habe, ist für die Abberufung eines Vorstandes die MV des betroffenen (unter-)Verbandes zuständig (die ihren 1. Vorsitzenden ja auch wählt), was also die Regelung in der Satzung ungültig machen würde. Außerdem, so habe ich das verstanden, ist eine Amtsentziehung ja nur vorübergehend bis zur MV des betroffenen (Unter-)verbandes, die dann über Abwahl oder nicht-Abwahl des 1. Vorsitzenden entscheiden würde.
    Kann also trotz genannter vom Vorstand (nicht der MV!) des Gesamtvereines verfügter Entziehung des Amtes und Aberkennung des Rechtes auf Bekleidung eines solchen, das betroffene Mitglied durch Ungültigkeit dieser Satzungsregelung (=> Untergliederungs-MV hätte dies ja nach meinem Verständnis beschließen müssen?!) und/oder durch mehrheitlichen Beschluss der MV des Unterverbandes (was natürlich in der Praxis eher nicht realistisch wäre) bzw. durch eine gescheiterte Abwahl in der MV des Unterverbandes die Person im Amt verbleiben/in dieses wieder gewählt werden?

    Bin gespannt auf die Antworten. Das BGB gibt ja zum Thema "Untergliederungen von Vereinen" sehr wenig (nichts?) her.

    MK

    (Edit.: Falls das von Interesse sein sollte: Das ganze würde sich in diesem Fall im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ereignen. Glaube aber nicht, dass da Länderrecht tangiert würde.)
    Zuletzt bearbeitet: 9. April 2018
     
  2. khmlev

    khmlev V.I.P. 09.04.2018, 05:31

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    AW: Abberufung und Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes einer Untergliederung

    Wenn es eine unselbstständige Abteilung des Hauptvereins ist, dann sind auch die Regelungen in der Satzung des Hauptvereins für die Abteilung verbindlich.

    Sofern dort vorgesehen ist, dass der Hauptvorstand die verhängten Ordnungsstrafen gegen einen Abteilungsvorstand beschließen kann, dann entfaltet sie ihre Wirkung, bis über den Einspruch auf der MV des Hauptvereins darüber entschieden wurde.

    Warum hier die Satzungsregelung des Hauptvereins für eine unselbständige Abteilung nicht gelten soll, erschließt sich mir nicht.
    Zuletzt bearbeitet: 9. April 2018
     
  3. Spezi–3

    Spezi–3 Senior Mitglied 09.04.2018, 11:40

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    AW: Abberufung und Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes einer Untergliederung

    Wie khmlev.

    Warum befindet sich in dem Eröffnungsbeitrag nur die halbe Schilderung:

    Wurde denn überhaupt eine Beschwerde gegen die Entscheidung eingelegt, so dass die MV des Gesamtverbandes zu entscheiden hätte ?
    Sind Fristen beachtet ?

    Wer bestimmt/wählt überhaupt den ersten Vorsitzenden dieser rechtlich unselbstständigen Untergliederung ?
     
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