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Welche Strategien nutzen Stadtwerke, um auch zukünftig im Markt zu bestehen?

18.09.2008, 10:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


Energieexperten treffen sich auf dem 3. Speyerer Energieforum "Kommunale Energieversorgung nach der Regulierung. Zwischen Kooperationsstrategien und Kostensenkungsdruck" vom 18.-19. September 2008





Im Rahmen des 3. Speyerer Energieforums der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften diskutieren Energieexperten aus Unternehmen, Behörden und Wissenschaft vom 18.-19. September 2008 die Chancen der kommunalen Energieversorger in einem von Marktregulierung und zunehmender Volatilität geprägten Sektor. Ein Schwerpunkt liegt dabei neben der Diskussion der einzelnen staatlichen Regulierungsmechanismen auf den unterschiedlichen Kooperationsmöglichkeiten im Markt.


Diskussionen im Energiesektor drehten sich in den letzten Jahren darum, was man von der erneuten Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes bzw. den Vorgaben im Netzbereich von Bundesnetzagentur und Landesbehörden zu erwarten habe. Nach den ersten Erfahrungen mit der aktuellen Marktregulierung sind die Diskussionen einer nüchternen Betrachtung der Lage vor allem der kommunalen Energieversorger gewichen. Hier soll das 3. Speyerer Energieforum Wege in die Zukunft aufzeigen. "Nach einem Moment der Verunsicherung sind viele Energieversorger jetzt in eine Konsolidierungsphase eingetreten. Die Unternehmen können die Risiken und Chancen jetzt effektiver abwägen und entwerfen häufig ganz neue Bewältigungsstrategien. Aber auch die Regulierer haben dazu gelernt und können heute die Funktions- und Zukunftsfähigkeit einzelner Maßnahmen objektiver bewerten", so die Veranstalterin der Veranstaltung, Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen. Eine wichtige Funktion des Energieforums ist der Austausch der regulierenden Instanzen und der betroffenen Unternehmen. Das Energieforum lasse beide Seiten zu Wort kommen und lade explizit zum Dialog zwischen Regulierungsbehörden und den betroffenen Unternehmen ein, so Univ.-Prof. Dr. Jansen weiter. So werde es u. a. einen Veranstaltungsblock geben, in dem Vertreter von Bun-desnetzagentur und Bundeskartellamt ihre Perspektiven vorstellen, aber auch Beiträge von Verbänden und Energieversorgern, die ihre praktischen Erfahrungen mit und ihre Ansprüche an die Regulierung präsentieren.


Darüber hinaus wird das Energieforum einen Schwerpunkt auf die Chancen neuer Kooperationsverbünde und strategischer Netzwerke legen. Viele kommunale Versorger erkennen, dass sie aktiv neue Wege gerade in der Zusammenarbeit mit Partnern gehen müssen, um weiter im Markt erfolgreich zu sein", ergänzt Univ.-Prof. Dr. Jansen hierzu. Dies umfasse neben klassischen Unternehmensbeteiligungen z.B. auch neuartige Strukturen wie unternehmensübergreifende Netzgesellschaften. Hierzu werden mehrere Beiträge großer wie kleiner Energieversorger erwartet.


Zur Veranstaltung:
Das 3. Speyerer Energieforum "Kommunale Energieversorgung nach der Regulierung. Zwischen Kooperationsstrategien und Kostensenkungsdruck" findet vom 18.-19. September 2008 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften statt. Rund 60 Fachleute aus kommunalen Unternehmen, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und den Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen werden erwartet. Die Leitung der Veranstaltung hat Univ.-Prof. Dr. Dorothea Jansen, Inhaberin des Lehrstuhls für Soziologie der Organisation. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Website
http://www.dhv-speyer.de/jansen/bildung/.


Zur Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften: Die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer ist eine vom Bund und den Ländern gemeinsam getragene postuniversitäre Hochschule, die sich auf der Grundlage eines breiten methodischen Spektrums dem Thema der öffentlichen Verwaltung von der kommunalen bis zur globalen Ebene sowie den Beziehungen zwischen öffentlichem und privatem Sektor widmet. Ihre Aufgaben sind die Aus- und Weiterbildung von Führungskräften, die Forschung sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Wichtigste Leistungsmerkmale der DHV Speyer sind ihre Wissenschaftlichkeit, ihre Praxisbezogenheit und ihre Interdisziplinarität. Sie versteht sich als das Kompetenzzentrum für Verwaltungswissenschaften in und für Deutschland und als föderales Begegnungsforum, wobei ihre Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote eng miteinander verzahnt sind.


Weitere Informationen:
- http://www.dhv-speyer.de/Weiterbildu...ail.asp?id=419

Quelle: idw



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