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Von den USA bis Shanghai - Auszeichnungen für Stuttgarter Wissenschaftler

19.11.2009, 15:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


Visualisierungsexperten in den USA ausgezeichnet
Das Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS) der Universität Stuttgart konnte bei der IEEE VisWeek im Oktober in Atlantic City (USA) gleich mehrere Erfolge verbuchen. Bei dieser größten internationalen Konferenz zum Thema Daten- und Informationsvisualisierung wurden Steffen Koch, Harald Bosch, Mark Giereth und Thomas Ertl für ihre Publikation "Iterative Integration of Visual Insights during Patent Search and Analysis" mit dem "Best Paper Award 2009" des IEEE Symposiums Visual Analytics Science and Technology (VAST) ausgezeichnet. Die Veröffentlichung stellt visuelle Verfahren für die Suche und Analyse von Patentdokumenten vor, die die Stuttgarter Experten im Rahmen des bereits abgeschlossenen EU-Projekts "PatExpert" und eines noch laufenden, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Vorhabens entwickelt haben. Mehr zu dem Projekt finden Sie unter

Für die erstmalige Teilnahme an dem im Rahmen der VAST 2009 ausgetragenen Wettbewerbs wurde das Team von VIS sowie des Visualisierungsinstituts der Universität Stuttgart (VISUS) auf Anhieb mit drei Auszeichnungen belohnt und war damit unter den erfolgreichsten teilnehmenden Teams. Ziel des diesjährigen Wettbewerbs war die Aufdeckung eines Datenlecks in einer Botschaftsmission. Dazu standen synthetische Protokolle des Netzwerkverkehrs und einer Sicherheitsschleuse, Daten eines fiktiven sozialen Netzwerks sowie Überwachungsvideos zur Verfügung. Das Team aus Harald Bosch, Julian Heinrich, Steffen Koch, Benjamin Höferlin, Markus Höferlin, Christoph Müller, Guido Reina und Michael Wörner hat mehrere prototypische Softwarewerkzeuge entwickelt, mit denen sich die Aufgaben auf innovative Weise lösen ließen. Als Preisgeld erhielten drei der Teammitglieder eine Reiseunterstützung der National Science Foundation der USA. Mehr Informationen unter .


"Welt der Zukunft" Preis für Essay "Mein digitales Ich"
Philipp Heim, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS) der Universität Stuttgart, erhielt beim Wettbewerb "Die Welt der Zukunft" am 10. November im Journalistenclub der Axel Springer AG in Berlin den zweiten Preis. Neben der Urkunde konnte er ein neues ultraleichtes Notebook mit nach Hause nehmen. Philipp Heim ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am VIS und beschäftigt sich dort mit der interaktiven Visualisierung von komplexen Informationen. Sein Essay "Mein digitales Ich" zum Thema "Kommunikation zwischen Mensch und Maschine" beschreibt eine Welt 20 Jahre in der Zukunft, in der künstliche Assistenzsysteme, digitale Ichs, immer umfassendere Aufgaben und Entscheidungen im Leben der Menschen übernehmen. Er zwingt dabei den Leser, sich auch den möglicherweise problematischen Konsequenzen einer solchen Einmischung in Entscheidungsabläufe zu stellen, und schafft damit eine realistische Vision vom Zusammenspiel von Mensch und Maschine in der Zukunft. Der Wettbewerb "Die Welt der Zunkunft" wird ausgelobt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Welt Gruppe. Der Essay "Mein digitales Ich" kann auf Welt Online nachgelesen werden unter .


Magnolia Award für Aerodynamikexperten
Für seine Verdienste um die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Shanghais wurde Prof. Dr.-Ing. Jochen Wiedemann, Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen der Universität Stuttgart und Vorstandsvorsitzende des Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart, mit dem renommierten Magnolia Award der Stadt Shanghai geehrt. Die Mitte November verliehene Auszeichnung ist nach Shanghais offizieller Blume, der Magnolie, benannt und wird jährlich Ausländern verliehen, die einen herausragenden Beitrag zu Shanghais sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung geleistet haben. Der ausgewiesene Aerodynamikexperte und frühere Leiter des Audi-Windkanals Jochen Wiedemann erhielt den Award für seine Tätigkeit als Chefberater des Shanghai Automotive Wind Tunnel Centers und sein Engagement als Gastprofessor am Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg der Tongji-Universität Shanghai.


Quelle: idw



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