Verstärkte Bemühungen um gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Po

19.07.2005, 11:00 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Ein Fundus von Know-how
Verstärkte Bemühungen um gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Potsdam


Die Bemühungen der Universität Potsdam um eine gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stehen im Mittelpunkt der neuesten Ausgabe der Potsdamer Universitätszeitung "Portal".
Besondere Aktualität erhält das Heft vor dem Hintergrund der jüngst erfolgten Einigung der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzler Gerhard Schröder über das bis 2011 befristete Programm zur Förderung von Elitehochschulen.
Auch die Universität Potsdam ist auf den Elitewettbewerb vorbereitet.


Zu den Themen im Einzelnen:
Prof. Dr. Frieder Scheller, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, gibt in einem Interview Auskunft zur gegenwärtigen Situation der Nachwuchsförderung. Dabei verweist er auf neu geschaffene Strukturen, vorhandene Probleme und erste Erfolge der Arbeit.


Wie Doktorand Moritz Beissenhirtz von den zahlreichen Forschungskooperationen seiner Arbeitsgruppe profitiert, wird in einem weiteren Artikel dargestellt. Der 29-Jährige steht kurz vor der Promotion über ein Thema, das sich mit der Entwicklung von Biosensoren beschäftigt. Beissenhirtz beschreibt die von ihm an der Universität Potsdam vorgefundenen Startbedingungen für eine wissenschaftliche Karriere.


Das Heft enthält einen Überblick über die an der Universität existierenden Graduiertenkollegs. Karoline Franz, Technische Universität Berlin, stellt eines davon näher vor und berichtet über die Vorteile, die es im Vergleich zu einer "normalen" Doktorandenstelle bietet. Sie und ihre Doktoranden-Kollegen wollen bei "Functional Insect Science" die Kenntnisse über die Physiologie der Insekten erweitern.


Leibniz-Preisträger Prof. Dr. Manfred Strecker erzählt in einem Gespräch mit Portal über seine im Ausland gesammelten Erfahrungen im Umgang mit Nachwuchswissenschaftlern und darüber, wie er diese Erkenntnisse an seiner Professur für Allgemeine Geologie umsetzt. Strecker praktiziert in seinem Bereich sehr erfolgreich eine Symbiose von Fördern und Fordern. Als Schlüssel zum Erfolg bezeichnet er ein schöpferisches Arbeitsklima.


Die Universität Potsdam unterstützt vier Graduiertenschulen. Während drei von ihnen im Kurzabriss dargestellt sind, erfolgt eine ausführlichere Vorstellung der Graduiertenschule "Modern Governance".


In einem anderen Artikel steht die Max Planck Research School on Biomimetic Systems in Golm im Mittelpunkt. Sie bietet Doktoranden die Möglichkeit, sich parallel zu ihrer praktischen Arbeit in speziellen Lehrveranstaltungen und Kursen theoretisch weiterzubilden.


Berichtet wird zudem über das internationale Promotionskolleg "Computational Modeling of Bahavioral, Cognitive and Neural Dynamics". Elf Doktoranden arbeiten hier gegenwärtig unter fachkundiger Betreuung auf dem verhältnismäßig neuen Forschungsgebiet der computationalen Neurowissenschaft. Das Besondere an dem Kolleg ist die starke inhaltliche Aufeinanderbezogenheit von Psychologie, Physik, Linguistik und Mathematik.


Wenn es um die wissenschaftliche Nachwuchsförderung geht, darf auch ein Beitrag zur Situation der an der Universität vorhandenen Juniorprofessuren nicht fehlen. Inzwischen sind es 20 an der Zahl, wie im entsprechenden Artikel festgestellt wird.


Weitere Themen dieser Ausgabe sind der Wissenschaftssommer 2005, ein in diesem Rahmen erfolgtes Treffen von Physik-Nobelpreisträgern mit Nachwuchswissenschaftlern der Universität Potsdam oder auch ein von zwei Geowissenschaftlern der Hochschule entwickeltes neues Verfahren zur Erdbebenanalyse, das innerhalb kürzester Zeit erste Resultate liefert.


Hinweis an die Redaktionen:
Portal ist am 7. Juli erschienen. Der Nachdruck von Artikeln ist bei Quellen- und Autorenangabe frei. Um die Zusendung eines Belegexemplares wird gebeten.


Weitere Informationen erteilt ihnen gern die Leiterin des Referates für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit der Universität Potsdam, Janny Glaesmer, Tel.: 0331/977-1474, E-Mail: presse@rz.uni-potsdam.de.


Diese Medieninformation ist auch unter im Internet abrufbar.


Quelle: idw


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