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Vereinsgründung Hochschulföderation SüdWest – Kräfte bündeln, Profil stärken

18.04.2012, 14:10 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


(Esslingen) Die Hochschulföderation SüdWest (HfSW) vernetzt die baden-württembergischen Hochschulen Aalen, Esslingen, Heilbronn, Mannheim und Ravensburg-Weingarten. Die Mitgliedshochschulen bündeln ihre Kräfte, um insbesondere die angewandte Lehre und Forschung weiter zu entwickeln. Am 18. April 2012 erhält die Hochschulföderation SüdWest mit der Vereinsgründung einen institutionellen Rahmen.

In zielgerichteten Kooperationsprojekten möchten die Mitgliedshochschulen Synergien ausschöpfen und gemeinsame Lösungen schaffen. Die Föderation geht Aufgaben an, welche die Möglichkeiten und Potenziale einer einzelnen Hochschule übersteigen würden oder gemeinsam besser gelöst werden können. Nicht zuletzt helfen dabei die beachtliche Größe und das Gewicht der HfSW, die mehr als 25.000 Studierende und rund 850 Professuren repräsentiert. Dabei ist neben der systematischen Zusammenarbeit der föderative Charakter des Verbunds eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der HfSW. So bewahren die autonomen Mitgliedshochschulen ihre regionale Verankerung, das eigenständige Profil und die Gestaltungsautonomie.

Durch die größer werdende Aufgabenfülle, den doppelten Abiturjahrgang 2012 und den demografischen Wandel sehen sich Hochschulen mit steigenden Anforderungen und immer komplexeren Aufgaben konfrontiert. Der wachsende regionale und internationale Wettbewerb geht einher mit limitierten finanziellen und personellen Ressourcen. Dies erfordert neue Formen der Zusammenarbeit. „Wir sehen in der Föderation einen Beitrag zur Weiterentwicklung der leistungsstarken baden-württembergischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“, so Professor Dieter Leonhard, Rektor der Hochschule Mannheim.

Themenschwerpunkte der Hochschulföderation SüdWest sind unter anderem die Bereiche Forschung und Lehre, Internationalisierung, Qualität und Weiterbildung. Die Beteiligten arbeiten bereits auf Hochtouren an ersten Projekten, beispielsweise bei Forschungs- und Akkreditierungsfragen. So sind Sicherung und Ausbau zukunftsweisender Forschung ein zentrales Ziel der HfSW. Die Föderation entwickelt beispielsweise ein zentrales Qualitätssicherungsverfahren, mit dem das hohe Niveau der Forschung gehalten und verbessert werden kann.

Die HfSW wird nach außen durch den Vorstand vertreten. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde auf der Gründungsversammlung Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard, Rektor der Hochschule Mannheim und als Stellvertreter Prof. Dr.-Ing. Bernhard Schwarz, Rektor der Hochschule Esslingen, gewählt. Zur effizienten Koordination der Mitgliedshochschulen wurde an der Hochschule Esslingen eine Geschäftsstelle eingerichtet, die von Nadja Haase geleitet wird.

Ansprechpartnerin und Information: Nadja Haase, Geschäftsführerin der Hochschulföderation SüdWest (HfSW), Tel. 0711.397-32 16, E-Mail nadja.haase@hs-esslingen.de

Quelle: idw


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