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Universitätsmedizin Mainz auf dem Mars

31.03.2010, 11:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


Mainzer Medizin-Projekt zur Simulation von Notfällen am "Mars 500"-Experiment beteiligt





(Mainz, 31. März 2010, tr) Derzeit bereiten das russische Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) und die europäische Weltraumagentur ESA ein Experiment mit dem Namen "Mars 500" vor: Das Projekt simuliert einen Flug zum Mars, bei dem die "Crewmitglieder" 520 Tage in einem Container-Komplex in Moskau hermetisch isoliert auf dem Boden bleiben werden. Dabei müssen sie verschiedene Herausforderungen und Experimente meistern. Darunter auch die Fragestellung, wie sich die Crew in medizinischen Notfallsituationen verhält. Hierzu sind unter anderem simulierte Notfälle zu managen, im schlimmsten Fall ohne medizinisches Fachpersonal. Das Konzept hierzu stammt aus Mainz. Die Gruppe um Prof. Dr. Dr. Wolf Mann, Direktor der Hals-, Nasen-, Ohren-Klinik und Poliklinik - Plastische Operationen, und Prof. Dr. Christian Werner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, hat dazu als einzige deutsche Gruppe im Bereich Notfallmedizin eine Zusage zur Teilnahme am Projekt erhalten.


Wir möchten Ihnen die "Mars 500"-Isolationsstudie sowie die medizinischen Simulationsmethoden gerne vorstellen und laden Sie zu einem Pressegespräch mit Simulationstraining - unter den gleichen Bedingungen wie die späteren Kandidaten des "Mars 500"-Projektes in Moskau ausgebildet werden - ein
am Dienstag, den 13. April 2010, um 13.00 Uhr,
im Simulationszentrum (Geb. 405), EG,
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz


Als Gesprächspartner erwarten Sie:
- Prof. Dr. Dr. h.c. Wolf Mann, Direktor der Hals-, Nasen-, Ohren-Klinik und Poliklinik - Plastische Operationen
- Prof. Dr. Christian Werner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie
- Dr. Matthias Schäfer, Leitender Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie
- Julian Graf, Assistenzarzt an der Klinik für Anästhesiologie


u.A.w.g. per E-Mail an pr@unimedizin-mainz.de bis Montag, 12. April 2010


Bei Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Tanja Rolletter, Stabsstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131/17-7424, Fax 06131/17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de


Quelle: idw



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