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Trotz Einschreiberekord: TFH Georg Agricola bleibt familiär

27.09.2011, 09:10 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


So viele waren’s noch nie: Zum Start des Wintersemesters begrüßte die Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola 488 Erstsemester. Gegenüber dem letzten Wintersemester ist das eine Steigerung um 12 %. Insgesamt sind jetzt 2.140 Studierende eingeschrieben, das sind nochmals 11 % mehr als im vergangenen Jahr und bedeutet ein Allzeithoch in der 195-jährigen Geschichte der TFH. Trotzdem bleibt sie eine familiäre Hochschule. Darauf wies TFH-Vizepräsident Prof. Dr. Stefan Vöth bei der feierlichen Begrüßung der neuen Studierenden am 26. September hin.

„Eins ist charakteristisch für uns: die Übersichtlichkeit.“, betonte Professor Vöth den wesentlichen Unterschied zu vielen Massenuniversitäten. „Wenn Sie Fragen haben, klopfen Sie einfach an die nächste Tür und man wird Ihnen weiterhelfen.“

Dass persönliche Beratung an der TFH groß geschrieben wird, erfuhren die neuen Studierenden im Laufe einer vielstimmigen Einführungsveranstaltung: Dirk Reichstädter, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TFH, und Studienberaterin Stefanie Aust gaben Tipps für den erfolgreichen Weg durchs Studium. Hochschulpfarrer Klaus Giepmann von der katholischen Hochschulgemeinde lud die Erstsemester unabhängig von ihrer Konfession ein, die Angebote der Studierendenseelsorge zu nutzen. Über die vielfältigen Aktivitäten des AStA – von der Semesterstartparty über die BAFöG-Beratung bis zur hochschulpolitischen Gremienarbeit – informierte der neu gewählte AStA-Vorsitzende Bennet Schnurr.

Wie üblich an der TFH gab es die Erstsemestereinführung im Zweischicht-Betrieb. Neben 401 Vollzeitstudierenden starteten auch 187 berufsbegleitend Studierende an der TFH. Für sie fand die feierliche Begrüßung am späten Nachmittag statt – so wie ihr gesamtes künftiges Studium. Vorlesungen am Abend – an vielen anderen Hochschulen der akuten Raumnot geschuldet – sind an der TFH seit langem ein besonderer Service, um das Studium neben dem Beruf zu ermöglichen. Rund ein Drittel der TFH-Studierenden nutzen diese besondere Studienform.

Quelle: idw



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