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Terahertz-Forschung: Kooperation Bochum-Seoul unterzeichnet

10.03.2010, 11:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern vereinbartDie Terahertz (THz)-Forschung wird weltweit mit Hochdruck vorangetrieben: Mit einem Terahertz-Bio-Workshop zum Austausch über neue Anwendungen in Medizin und Lebenswissenschaften (Center for THz-Bio Application Systems) wurde jetzt ein neues Forschungszentrum in Seoul (Korea) eröffnet. Von Beginn an Partner des Zentrums ist das Applied Competence Center Terahertz (ACC THz) der Ruhr-Universität. Sprecherin Prof. Dr. Martina Havenith-Newen (Lehrstuhl Physikalische Chemie II der RUB) unterzeichnete eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.








Weltweite Kooperationen


Ziel der Partner in Bochum und Seoul ist es, durch den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern zwischen beiden Zentren in Zukunft eine enge Kooperation auf diesem wissenschaftlich neuen Gebiet zu initiieren. Als Startschuss des neuen Zentrums in Seoul trafen sich THz-Forscher aus aller Welt zum Austausch bei einem zweitägigen Workshop. In Korea werden 19 Arbeitsgruppen ihre Expertise bündeln, darunter verschiedene Anwendergruppen an der Seoul National University und Großforschungseinrichtungen, darunter eine Synchrotronquelle und ein freier Elektronenlaser im THz-Bereich. Im Mittelpunkt standen innovative Anwendungen der THz-Technologie in Lebenswissenschaften und Medizin.


ACCs: Transferplattformen der RUB


Die Applied Competence Clusters (ACC) der RUB sind Plattformen für den Technologietransfer an der Ruhr-Universität. Ziel ist es, den Transfer von fachübergreifendem, hochspezialisiertem Know-how aus den gebündelten Forschungsschwerpunkten (Research Departments) zu beschleunigen. Das ACC Terahertz schöpft Wissen aus dem Research Department "Interfacial Systems Chemistry" sowie weiterer Organisationen an der RUB. Es identifiziert marktfähige Technologien, Methoden und vielversprechende Forschungsergebnisse, transportiert diese in die Wirtschaft und sucht nach Lösungen für Fragestellungen aus der Industrie. Eine weitere Kooperationsvereinbarung wurde bisher mit der Radboud Universität in Nijmegen unterzeichnet, an der im Rahmen des Exzellenzprogramms der Niederländischen Wissenschaftsorganisation FLAIR (Free electron Laser for Advanced Spectroscopy and High Resolution Experiments)aufgebaut wird.


Weitere Informationen


Prof. Dr. Martina Havenith-Newen, Physikalische Chemie II der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, E-Mail: martina.havenith@rub.de


Redaktion: Meike Drießen


Quelle: idw



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