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Technologietransfer der Saar-Uni dient Südost-Europäern als Vorbild

16.10.2009, 10:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare


Eine internationale Delegation von Vertretern des Hochschulmanagements, Technologietransfers und der Patentverwertung besucht am 19. Oktober die Universität des Saarlandes. Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes OPUS informieren sich die Experten aus verschiedenen südost-europäischen Staaten, darunter die Vizepräsidenten für Forschung der Hochschulen, über die Forschungsförderung und den Technologietransfer der Universität des Saarlandes.





Das saarländische Know-how in diesem Bereich ist international anerkannt und wurde bereits im Rahmen mehrerer internationaler Kooperationsprojekte in andere Staaten "exportiert". Das Hochschul-Management-Projekt OPUS wird im Rahmen des Tempus-Programms der Europäischen Union für drei Jahre mit knapp einer Million Euro gefördert. Es hat zum Ziel, an ausgewählten Hochschulen Süd-Ost-Europas das "Wissensdreieck" von Lehre, Forschung und Innovation zu stärken. Aus den Balkan-Staaten Kroatien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien beteiligen sich insgesamt 18 Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Ministerien.


Unter den EU-Hochschulen wurden für das OPUS-Projekt innovationsorientierte Hochschulen als Referenz ausgewählt, die durch "gute Praxis" im europäischen Forschungsraum überzeugen konnten. Dazu zählt neben den Universitäten Wien, Pierre und Marie Curie Paris, KU Leuven als einzige deutsche Universität die Saar-Uni, vertreten durch die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT). Als zweiter deutscher Partner wurde mit der European Research and Project Office (Eurice) GmbH eine weitere saarländische Institution in diese Exzellenz-Gruppe aufgenommen.


Die Vertreter aus Süd-Ost-Europa werden sich in Saarbrücken über aktuelle Projekte aus dem Informatik-Exzellenzcluster, der Forschungsförderung, dem Technologietransfer und der Existenzgründung informieren. Sie werden dabei von saarländischen Experten aus der Universität, der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer, dem Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft sowie der Eurice GmbH betreut. Als Beispiel für den gelungenen Technologietransfer werden sie mehr über die gerade veröffentlichten Ergebnisse der Saar-Uni erfahren, in denen es um die großen Zahl von Erfindungen, Patente und damit erzielten Verwertungseinnahmen geht.


Fragen zum Programm beantwortet Melanie Paulus: m.paulus@eurice.eu


Weitere Informationen:
- http://opus.unizg.hr/

Quelle: idw



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