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Öffentliche und private Finanzierung von Hochschulbildung: Im sozialen Gleichgewicht?

25.02.2008, 17:00 | Wissenschaft | Autor: idw | 0 Kommentare

Derzeit wird die Debatte über Finanzierung von Hochschulbildung von den Themen Studiengebühren, Studienkredite und BAföG dominiert. Will man jedoch ganz genau wissen, wie die finanzielle Belastung auf Studierende und ihre Eltern einerseits und die öffentliche Hand andererseits verteilt ist, müssen alle Aspekte mit in die Betrachtung einbezogen werden.





Ergänzen sich die öffentlichen Unterstützungsleistungen - von BAföG bis Steuererleichterungen - so sinnvoll, dass unterm Strich ein sozialer Ausgleich geschaffen wird? Wie sieht das in Deutschland aus - und wie in anderen Ländern? Mit Fragestellungen rund um dieses Themenfeld hat sich die HIS Hochschul-Informations-System GmbH in 2007/08 gemeinsam mit fünf Partnerinstitutionen aus den Niederlanden, England, Norwegen, der Tschechischen Republik und Spanien im Rahmen des EU-geförderten Forschungsprojekts "Public/private funding of higher education: a social balance" befasst.


Nun liegen die Ergebnisse des Projektes vor und sollen am 28./29. Februar auf einer internationalen Konferenz in Berlin vorgestellt werden. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit internationalen und nationalen Experten, u.a. von OECD, UNESCO, BMBF, DSW/ECStA, EUROSTUDENT, ESU und DAAD, soll erörtert werden, inwieweit unterschiedliche Ansätze der Kostenaufteilung sich auswirken können auf:


* Effizienz und Effektivität von Hochschulsystemen
* Chancengleichheit beim Hochschulzugang und im Studium
* Mobilität von Studierenden


Der Vergleich zwischen verschiedenen Ländern Europas gibt Aufschlüsse darüber, welche Unterschiede hinsichtlich der Kostenaufteilungs-Modelle bestehen. Damit werden auch wesentliche strukturelle Bedingungen sozialer Selektion innerhalb eines Landes leichter zu durchschauen.


Konferenzsprache ist Englisch. Die Konferenz findet im Centre Monbijou (Oranienburger Str. 13/14) in Berlin-Mitte statt. Nähere Informationen sind unter zu finden. Unter dieser Web-Adresse ist auch der Ergebnisbericht zum Projekt als kostenloser Download verfügbar. Außerdem können gedruckte Exemplare des Berichts bei HIS (gray@his.de) angefordert werden.


Bei Interesse an dieser Konferenz wenden Sie sich bitte an
Astrid Schwarzenberger
schwarzenberger@his.de
Tel. +49 (0)511 - 12.20.456
HIS Hochschul-Informations-System GmbH
Goseriede 9
30159 Hannover


Pressekontakt:
Theo Hafner
hafner@his.de
Tel. +49 (0)511 - 12.20.290


Susanne Hermeling
hermeling@his.de
Tel. +49 (0)511 - 12.20.384


Weitere Informationen:
- http://www.his.de/pdf/23/CSProject_o...ht zum Projekt
- http://www.his.de/pdf/23/CSProject_f...ht zum Projekt

Quelle: idw



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